Namibia Selbstfahrer: Tipps für deinen Roadtrip

Aktualisiert: 17. Dez 2019


Du planst einen Roadtrip nach Namibia? So richtig abenteuermäßig als Selbstfahrer mit Allradfahrzeug und Dachzelt? Du hast Fragen, die dir im Kopf umherschwirren und suchst nach Antworten? Hier findest du all unsere Tipps und Tricks aus 22 Tagen Roadtrip durch Namibia auf eigene Faust. Wir beantworten in diesem Artikel Fragen zur besten Reisezeit, dem 4WD Mietauto, Malariaprophylaxe, Nationalparks oder den Offroad-Schotterpisten.


Wir waren hauptsächlich im Norden und in der Mitte Namibias unterwegs, deshalb beziehen sich unsere Informationen und Tipps nur auf diese Gebiete.



In diesem Artikel findest du:


Beste Reisezeit und Klima Mietauto - unsere Wahl Fortbewegung/Straßenverhältnisse/Offroad fahren Unterkunft Unternehmungen Nationalparks und Game Reserves Einkaufen/Tanken Malariaprophylaxe Sicherheit Internet Kurz und knackig



Beste Reisezeit und Klima

Für uns ist persönlich grundsätzlich die Nebensaison die beste Reisezeit, so viel schon mal vorweg. Wir waren Ende Januar/Februar unterwegs, zur Regensaison, und müssen sagen: Wir würden es immer wieder so machen. Das Wetter war angenehm, nur ganz im Norden an der Grenze zu Angola etwas drückend und schwül. Tagsüber hatten wir meist Temperaturen von 28-38 Grad, nachts um die 10-25 Grad. Rund um die Skeleton Coast und in der Wüste kühlte es nachts richtig ab. Regen hatten wir ein paar Mal, meistens aber nachts und beeinträchtigt wurden wir dadurch nicht.

Hauptsaison für einen Roadtrip durch Namibia


Als die „beste“ Reisezeit wird oft der namibische Winter von Juni - Oktober angegeben, die Temperaturen sind angenehm und es fällt kaum Regen. In der Trockenzeit solltest du dich dann allerdings auch auf dementsprechend viele Touristen einstellen, denn es herrscht Hauptsaison.


Nebensaison für einen Roadtrip


Als Nebensaison gilt der November- Mai, wobei es hier große Unterschiede gibt. Von November bis Januar, wenn der erste Regen einsetzt, verteilen sich die Tiere weg von den Wasserlöchern zurück in den Busch. Die Tage sind heiß und schwül.

Von Januar bis April lohnt sich ein Roadtrip unserer Meinung nach am miesten. Es blüht und grünt überall, die ersten Jungtiere werden geboren und tausende Flamingos belagern den Etosha Nationalpark.

Im Mai hat man große Chance auf Tiersichtungen, die Tage sind weitesgehend trocken, es sind noch nicht allzu viele Touristen unterwegs.


Mietauto: Unsere Wahl

Wir waren in Namibia als Selbstfahrer mit einem Allradfahrzeug (Toyota Hilux) unterwegs, der unserer Meinung nach völlig ausreicht. Namibia ist touristisch recht gut erschlossen und verfügt über bessere Straßen/Schotterpisten als z.B. Botswana.

Wenn du weniger Budget zur Verfügung hast, kannst deinen Roadtrip natürlich auch z.B. in einem Corolla starten, da kommt es dann aber auf deine Route an. Namibia hat ca. 5000 km asphaltierte Straßen und viele gute offroad Schotterpisten. Solltest du aber eine Reise ganz in den Norden, abseits der Touristenpfade z.B. ganz die Skeleton Coast hoch oder in Richtung Nord-Westen planen, würden wir dir ein Allrad empfehlen. Sicher ist sicher.

Für uns wichtig:


Wir wollten unser Auto nicht über einen internationalen Konzern wie z.B. Britz buchen, sondern uns etwas kleineres, lokales suchen, damit wir den afrikanischen Kontinent und die Einheimischen unterstützen und das Geld nicht irgendwohin ins Ausland fließt.

Wie schon für Botswana, buchten wir auch für Namibia mit South Afrika 4x4.


Ihr Hauptsitz liegt in Johannesburg, es gibt aber auch eine Zweigstelle in Windhuk. Mit unserem Auto in Botswana hatten wir leider etwas Pech, unser Auto in Namibia war allerdings wirklich top. In den 22 Tagen hatten wir nicht ein einziges Problem. Keine Reifenplatzer, kein Feuer, kein auslaufender Kühler. Nichts. Das Beste für uns war, dass der Hilux etwa 1/3 weniger Sprit als unser Landcruiser in Botswana verbrauchte. Hilux= 10 Liter/100 km, Landcruiser 14-15 Liter/100km.

Die Autopreise variieren stark zur Haupt/Nebensaison. Dadurch, dass wir immer zur Nebensaison unterwegs waren, konnten wir hier etwas sparen. Beim Auto für Namibia bekamen wir außerdem einen Rabatt, da wir zuvor schon mal bei der Firma gebucht hatten.

  • Toyota Landcruiser/Tag (inkl. Standardversicherung + Unterboden & Glas): 105,90 €/Tag

  • Toyota Hilux/Tag (inkl. Standardversicherung + Unterboden & Glas): 83,96 €/Tag

Ausstattung unseres Allradfahrzeugs


Unser Allradfahrzeug war mit allem ausgestattet, was wir für unseren Roadtrip brauchten. Dachzelt, Kochequipment, Campingequipment. Es können zusätzlich Dinge wie z.B. Satellitentelefon, Sandmatten oder Benzinkanister gratis dazu gebucht werden.


Der Kundenkontakt war super, wir bekamen hilfreiche Tipps und stehen bis heute mit einigen Mitarbeitern in Kontakt. Der für uns beste Service: Man wird am Tag des Mietbeginns von seinem Hotel/Flughafen abgeholt und am Abgabetag wieder zum Hotel/Flughafen gebraucht. Kostenlos!

Anmerkung: Wir bekommen keine Provision für Werbung oder Weiterempfehlung. Wir empfehlen dir hier reinsten Gewissens ein lokales Unternehmen, mit dem wir gute Erfahrungen gemacht haben. Selbst nach unserem Autobrand und Kühlerproblem in Botswana wurden uns die Kosten gegen Vorlage der Rechnungen den Werkstätten erstattet.



Was wir in Namibia sonst so erlebten? Klick dich durch unsere Abenteuer:



Fortbewegung/Straßenverhältnisse/Offroad fahren

So viel schon mal vorweg: Namibia ist als Selbstfahrer nicht schwer zu bereisen, es gibt allerdings ein, zwei Dinge, die man wissen und beachten sollte. In Namibia passieren verhältnismäßig viele fatale Unfälle mit Totalschaden der Autos und leider auch einigen Todesfällen. Meist ist es Eigenverschulden der Touristen, das durch Aufmerksamkeit und Anpassung der eigenen Fahrweise verhindert werden kann.


Wir haben bei unserem Autovermieter Fotos der geschrotteten Autos gesehen und waren schockiert.


Meist passieren diese Unfälle, weil Entfernungen unterschätzt werden oder Tagesdistanzen zu großzügig geplant werden. Vergiss nicht: Auf Schotterpisten maximal 80 km/h, oft langsamer, je weiter du dich von den „Standardrouten“ entfernst. Wir hatten Strecken dabei, auf denen wir maximal 30 km/h fahren konnten.


Namibia ist ein riesiges Land, in dem es allerdings nur ca. 5000 km asphaltierte Straßen gibt, der Rest sind Offroad-Strecken.

Viele von ihnen sind wirklich angenehm zu fahren. Gerade Pisten ohne Senken, ohne Steinbrocken, die aus dem Nichts auftauchen oder ohne steinige Flussbettdurchquerungen. Je weiter du dich aber von den klassischen Tourirouten entfernst, desto schlechter werden die Verhältnisse.


Unser Tipp: Plane nicht allzu große Tagesetappen. Wir fuhren maximal 400 km Schotterpiste am Tag, sind dann aber entsprechend früh los, damit im Falle eines Problems noch genug Zeit für Ausweichrouten bzw. Camps zur Verfügung steht. Für die 400 km brauchten wir um die 6-7 Stunden.

Der Traum aller Roadtrip-Fans. Eine Schotterpiste durchs Nirgendwo.

Brauche ich unbedingt einen Mietwagen?


Ohne Mietwagen wirst du nicht weit kommen. Es gibt zwar Reisebusse, wie z.B. den Intercape, der u.a. Windhuk mit Walvis Bay verbindet und Mini Taxis, die die Einheimischen nutzen um von A nach B zu kommen. Letzteres fährt aber sehr sporadisch und unregelmäßig. Es gäbe noch die Möglichkeit Namibia mit einem großen Offroad-Overland Bus zu erkunden. Die Flexibilität und das Abenteuer gehen unserer Meinung nach dann aber komplett verloren.


Unterkünfte in Namibia

Je nach Geldbeutel hast du auch als Selbstfahrer die Qual der Wahl.

  • Luxuriöse Lodges mitten im Nirgendwo

  • Private Game Farmen mit Safarizelten und schicken Chalets

  • Einfache/ teilweise aber auch wirklich top ausgestattete Campingplätze

  • Motels

  • Einfache Homestays von Einheimischen

Je nach Reiseart, Route und persönlichen Präferenzen kannst du aus dem Vollen schöpfen. Aufgrund unseres Budgets übernachteten wir nur auf Campingplätzen. Hatten aber auch hier die komplette Bandbreite von wirklich einfach für knapp unter 3 € die Nacht, bis hin zu Camps mit eigenem Waschhaus und riesengroßen, gepflegten Stellplätzen. Oft waren wir die einzigen Camper vor Ort. Wir buchten nichts im Voraus, sondern entschieden immer erst am Reisetag, wohin wir genau fahren und wo wir übernachten wollen.

Roadtrip Romantik

Uns hat die App Maps. me da sehr geholfen. Man lädt sich die Karte für das Land herunter, das man bereisen will. Die App kann offline geöffnet und genutzt werden (ein Bonus in einem Land wie Namibia), außerdem zeigt sie einem die nächsten Tankstellen, Supermärkte oder ATM's an.

Falls dich das Thema Camps interessiert, schau doch mal in unserem Campingplatzartikel vorbei. Dort stellen wir dir alle Camps vor, an denen wir Halt gemacht haben. Inkl. Preisen, Pro & Contras und Dingen, die man von dort aus unternehmen kann.


Unternehmungen: Was kann ich auf meinem Roadtrip erleben?

Es gibt in Namibia wirklich extrem viele Dinge, die man unternehmen kann. Wie wäre es z.B. mit Sandboarding rund um Walvis Bay? Höhlenmalereien der Bushmänner an der Spitzkoppe? Rockcarvings in Twyfelfontein, ein morgendlicher Aufstieg auf die Dünen in der Namib Wüste rund um Sossusvlei/Deadvlei? Oder einem geführten Nacht Game Drive auf der Suche nach nachtaktiven Tieren wie z.B. Hyänen im Etosha?

Wir haben viel auf eigene Faust unternommen, aber auch einige geführte Aktivitäten, wie die Höhlenmalereien/Rockcarvings für ein paar Euro gebucht. Oft kann man Aktivitäten direkt von den Lodges/Camps buchen, die meisten haben eine breite Palette an Aktivitäten im Angebot. Wir hatten oft das Glück, dass wir alleine mit dem Guide unterwegs waren und Privattouren genießen konnten. Da kommt einem dann wieder das Reisen in der Nebensaison zugute.

In unserem Namibia-Reisekosten Artikel haben wir für dich alle Aktivitäten mit kurzer Beschreibung und Preisen aufgelistet.


Nationalparks und Game Reserves

Namibias bekanntester Nationalpark ist der Etosha Nationalpark.

Der Etosha liegt im Norden Namibias, wurde 1907 eröffnet und umfasst eine Größe von etwa 23.000 Quadratkilometern. Beste Zeit für einen Besuch ist von August-November, bevor der Regen einsetzt und die Tiere noch zu den Wasserlöchern pilgern müssen.


Der Etosha beherbergt 114 Säugetierarten, 380 Vogelarten und 110 Reptilienarten. Der Nationalpark ist riesig, bring also genug Zeit mit, um auf Erkundungstour zu gehen. Nicht vergessen: Die maximale Geschwindigkeit als Selbstfahrer ist 60 km/h. Oft wirst du langsamer fahren, um überhaupt Tiere zu sichten. 60 km/h ist dafür zu zügig.


Unsere Erfahrung: Wir waren Anfang Februar, also direkt in der Regensaison unterwegs und haben alles gesehen, was wir uns gewünscht haben. Riesige Elefantenherden, hunderte Zebras und Giraffen, Löwen, Nashörner (mit Baby) und sogar Leoparden. Game Drives und Observationen an Wasserlöchern sind oft reine Glücksache, lass dich nicht aus der Ruhe bringen, wenn du „nur“ riesige Herden von Impala, Gnu oder Kuhantilopen siehst. Meist wird Geduld belohnt.

Kann der Etosha mit Tiersichtungen in Botswana mithalten?


Jein. Das Problem sind die vielen Touristen und die Tatsache, dass die Tiere hier an den Menschen "gewöhnt" sind. Wir waren erstaunt, dass sich die Elefanten, Zebras, Giraffen teilweise nicht einmal bewegten, als wir recht nah an ihnen vorbeifuhren. In Botswana war das anders. Es hatte in unseren Augen etwas wildes, etwas rauhes, etwas echtes. Namibia war toll für Tiersichtungen, das richtige Safari-Feeling, das wir in Botswana so oft spürten, hielt sich im Etosha leider in Grenzen.


Was uns im Etosha im Vergleich zu den Nationalparks in Botswana außerdem nicht gefiel, waren die heruntergekommenen Camps (vor allem das Halali Camp) und die nicht vorhandenen bzw. total demolierten und zerstörten Picknicksites und Klohäuschen. Das einzige Camp, das eine Ausnahme machte, war das Olifantrus Camp ganz im Westen des Parks.


In Namibia gibt es außerdem eine Vielzahl an riesengroßen, privaten Game Reservaten, an die meistens Lodges, Chalets oder Campingplätze angeschlossen sind. Die Preise für Game Drives waren dort oft günstiger, als z.B. im Etosha Nationalpark. Wenn du z.B. einen Geparden zu Gesicht bekommen willst, ist die Chance in einem privaten Game Reserve am größten, da etwa 90% aller Geparden in Namibia in diesen Einrichtungen leben.


Einkaufen/Tanken: Auf was muss ich achten?

Einkaufen


Einkaufen und Tanken gestaltet sich in Namibia wirklich unkompliziert. Es gibt riesige Malls und Lebensmittelgeschäfte, wie z.b. Pick 'n' Pay oder Spar. Diese sind genau so ausgestattet wie in Deutschland, wenn nicht sogar besser. Meist gibt es Theken, an denen Snacks, wie z.B. Pies, belegte Brötchen, Salate oder frittiertes zu recht günstigen Preisen verkauft wird.


Es gibt außerdem Geschäfte wie Shoprite und im Norden vereinzelt Choppies. Diese sind günstiger, aber weniger gut ausgestattet.

Je nach Route solltest du berücksichtigen, dass die Einkaufsmöglichkeiten Richtung Norden immer rarer werden. Wir hatten deshalb immer mindestens 20 l Trinkwasser dabei (+ unseren 50 l Wasserkanister im Auto) und genug Essen für eine Woche. Auch unverderbliches, da in den nördlichen Regionen nicht immer Strom an den Camps vorhanden ist.


Wir empfehlen auch immer genug Bargeld dabei zu haben. Manche Tankstellen/Camps im Norden nehmen nur Bares, manchmal gibt es keine angeschlossene ATM, deshalb immer im Voraus fragen.

Tanken


Tanken läuft, wie schon in Botswana und Südafrika unkompliziert ab. Es gibt Tankwarte, die das Auto betanken, die Scheiben putzen und mit dem Kartenlesegerät zum Auto kommen. Ein Liter Diesel kostet umgerechnet ca. 80 Cent, 5 Liter Wasser ca. 1,90 € und ein 440 ml Windhoek Bier um die 65 Cent. Wir müssen sagen, dass Namibia eigentlich ein recht günstiges Reiseland ist, wenn da nicht das teure Allradfahrzeug wäre.

Souvenirs kannst du oft für ein paar Euro am Straßenrand kaufen.

Kleiner Souvenirstand am Straßenrand

Malariaprophylaxe in Namibia

Ein Malaria Risiko besteht ganzjährig rund um die Kunene- und Okavango-Region sowie im äußersten Norden.

Zur Regenzeit von November bis Juni im gesamten Norden und Nord-Osten. Mittleres Risiko im Etosha Nationalpark, zur Regenzeit höheres Risiko, wobei wir auch gelesen haben, dass der Etosha malariafrei sein soll. Der Süden und westliche Teile Namibias gelten als malariafrei.

Wir wollten nichts riskieren und kauften uns wieder vor Ort unser Doxyzyclin für 2 Wochen, da wir auch den äußersten Norden und Etosha besuchen wollten. Wie schon in Botswana kauften wir die Medikamente in einer offiziellen Apotheke für sehr wenig Geld. Für 2 Wochen und 2 Personen zahlten wir ca. 1,90 €. Hinweis: Diese Methode empfehlen wir nicht, wir lassen dich nur wissen, wie wir es gehandhabt haben. Such vor Reiseantritt unbedingt einen Arzt auf und informier dich über die verschiedenen Präparate für deine Reiseregion.

Für uns war Doxy die beste und günstigste Alternative, da sich die Nebenwirkungen im Vergleich zu Lariam in Grenzen halten. Hier kannst du noch mal alles zum Thema Malaria Nachlesen.


Sicherheit in Namibia

Unser Tipp, wie zu jedem Land: Benutze auf deiner Reise deinen gesunden Menschenverstand. Namibia und Botswana sind die am sichersten zu bereisenden Länder in Afrika und das können wir nach unserem Besuch bestätigen. Es gibt Gewalt, Armut und Überfälle, aber diese gibt es in jedem Land der Welt. Wir fühlten uns von der ersten Sekunde an wohl, hatten nie das Gefühl der Unsicherheit, waren viel mit Einheimischen unterwegs und haben sogar ein paar Nächte mit offenem Auto geschlafen.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst

  • Trage nicht unnötig Wertsachen zur Schau

  • Verhalte dich unauffällig

  • Nimm nur so viel Bargeld mit, wie du brauchst, gerade wenn du Souvenirs kaufen willst

  • Verriegele die Türen beim Fahren

  • Nimm keine Anhalter mit

  • Benutze deinen Verstand und hör auf dein Bauchgefühl


Internet

Es gibt in Namibia gerade in den Lodges und in Camps in den Orten Internet. Meist ist es sogar im Preis enthalten und recht schnell. Wenn man sich abseits der klassischen Routen bewegt, kann es aber passieren mehrere Tage ohne Internet und Strom verbringen zu 'müssen'.


Reisetipps Namibia: Kurz und knackig

Hier für dich nochmal alles wichtige kurz und knackig zusammengefasst.

  • Mit Bedacht und nicht zu schnell auf Schotterpisten fahren. Maximal 80 km/h

  • Wenn sich die Gelegenheit bietet: immer Volltanken

  • Hab immer Bargeld dabei, gerade in den Camps und Shops im äußersten Norden kommst du sonst nicht weit

  • Misch dich ruhig mal unter die Einheimischen

  • Mückenschutz nicht vergessen, gerade wenn du zur Regenzeit unterwegs bist

  • Wildcampen ist in Namibia schwierig, da das meiste Land eingezäunt und in privatem Besitz ist

  • Lade dir die Maps. me App für Namibia runter. Wir haben sie täglich genutzt und können sie nur empfehlen

  • Fahre auch tagsüber immer mit Licht. Dies ist in Namibia Pflicht

  • Du wirst Namibia auch ohne teure Outdoor-Safari-Funktionskleidung überleben ( viele Namibier machen sich gerne mal über die perfekt vorbereiteten (für was eigentlich?) Touristen lustig)

  • Drohnen sind in den Nationalparks verboten. Halte dich dran und nimm bitte Rücksicht auf die Tiere und deine Mitmenschen

  • Hartnäckigen Bettlern einfach bestimmt mehrmals hintereinander Sorry, no cash oder dergleichen sagen. Bei Unsicherheit deinerseits lassen sie nicht locker.

  • Wir empfehlen unbedingt als Selbstfahrer durch dieses wunderbare Land zu reisen

  • Und der letzte Tipp: Entspannen, zurücklehnen und Namibias einzigartige Schönheit genießen.


Ganz viel Spaß beim Planen und Vorbereiten deines ganz persönlichen Abenteuers. Wir hoffen, wir konnten dir ein paar Fragen beantworten, Tipps geben und deine Vorfreude auf Namibia steigern. Wenn du dennoch Fragen hast, schreib uns einfach.

Schau gerne auch bei unseren anderen Selbstfahrer Blogposts vorbei, wenn du z.b. Reisen nach Botswana, Südafrika, Japan, Australien, Georgien oder nach Kasachstan planst. All diese Länder haben wir im 4WD, Camper oder Mietwagen erkundet.


Happy roadtrippin'. :)




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Kati + Hermann

Wir sind zwei Backpacker und Reiseblogger, die ihr konventionelles Leben vor vielen Jahren hinter sich gelassen haben. Auf unserer Weltreise erkunden wir ferne Länder und lassen uns gerne treiben. Am liebsten abseits des Mainstream. 

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