Botswana Camps und Lodges: Zehn Empfehlungen für Selbstfahrer

Aktualisiert: 18. Dez 2019


In diesem Artikel stellen wir dir alle Camps und Lodges vor, die wir während unseres 22-tägigen Roadtrips als Selbstfahrer durch Botswana und Simbabwe angesteuert haben. Die meisten sind ausgesprochen gut ausgestattet, in fast allen gibt es Duschen, in einigen gratis Feuerholz, Strom oder sogar gratis Internet. Man hat in Botswana außerdem die Möglichkeit, in Safarizelten, Motels, Hotels oder Lodges zu übernachten. Letzteres ist natürlich der Traum schlechthin, an einer abgeschiedenen Location, am besten in einem Nationalpark oder Game Reserve, in dem man direkt von seiner Terrasse einen unglaublichen Blick auf die Tierwelt genießen kann. Das kann allerdings locker mehrere Hundert Euro kosten. Wir stellen dir hier alle Camps vor, an denen wir Halt gemacht haben. Name, Preis, was uns gut gefallen hat und was eher nicht. Außerdem, was man in der Umgebung unternehmen kann. Alle Preise sind pro Person und pro Nacht angegeben.


Botswana Camp #01: Kwa Nokeng

Preis: 95 Pula p.P. (7,70) Pro:

  • nah an der Grenze zu Südafrika, eignet sich gut für einen Zwischenstopp, wenn man so wie wir aus Johannesburg anreist

  • direkt am Limpopo Fluss

  • kostengünstig

  • Strom inklusive

Contra:

  • Waschblöcke etwas in die Jahre gekommen

Der Kwa Nokeng Campingplatz liegt direkt am Grenzübergang Martin's Drift. Je nachdem, wie man seine Route plant und von wo man startet, ist dieses Camps praktisch und günstig für einen Zwischenstopp. Da der Grenzübergang in unmittelbarer Nähe ist, hört man die LKW's vorbeifahren, stört aber nicht weiter.



Botswana Camp # 02: Khama Rhino Sanctuary Camp

Preis: 240 Pula p.P. (19,50 ) Pro:

  • liegt direkt im Khama Rhino Sanctuary Park

  • riesengroße, private Stellplätze mit Wasseranschluss (kein Trinkwasser) und eigenem Braai (Feuerstelle zum Kochen)

  • wilde Tiere können einfach durch die Stellplätze laufen. Im Park selbst ist nichts eingezäunt

  • Man kann direkt von seinem Camp aus Game Drives mit dem eigenen Auto starten, keine extra Kosten.

Contra:

  • Preislich etwas höher angesiedelt, das Geld fließt allerdings zurück in den Park und kommt den Tieren zugute

Ein Stopp in der Khama Rhino Sanctuary lohnt sich. Die Campingstellplätze sind riesengroß und direkt im Busch gelegen. Jeder Platz verfügt über Wasseranschluss und einen Braai. Die Waschblöcke sind einfach, aber völlig ausreichend. Sie liegen, je nach Stellplatz, aber etwas entfernt.


Man kann geführte Game Drives oder Game Drives auf eigene Faust mit seinem eigenen Auto unternehmen. Die Artenvielfalt in dem kleinen Park ist beachtlich. Nashörner, Leoparden, Giraffen, Warzenschweine, Zebras, Impalas, Springböcke und je nach Jahreszeit die verschiedensten Vögel (auch Flamingos).


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Botswana Camp #03: Tuuthebe Camp

Preis: 80 Pula p.P. (6,50 ) Pro:

  • top Waschblöcke, Fliegengitter sind an jedem Fenster angebracht, alles sauber und ordentlich

  • unschlagbarer Preis

  • Wifi inklusive

  • eigener Wasseranschluss, Strom, Braai und gratis Feuerholz

  • kleiner Shop mit dem Nötigsten vorhanden (auch Bier)

  • Anlage sehr sauber und gepflegt

Contra:

  • man kann in der Umgebung nicht wirklich etwas unternehmen

  • direkt am Highway (hört man aber nicht wirklich)

Als wir Richtung Camp abbogen, dachten wir beide: “Oh man, wo sind wir denn hier gelandet”. Der erste Eindruck hat allerdings getäuscht und sobald man von der Rezeption auf seinen Stellplatz fährt, landet man auf einem wirklich guten Campingplatz. Er hatte, wenn man nur nach Camp und Ausstattung geht, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Viel zu unternehmen gibt es nicht, aber als Zwischenstopp auf der Durchreise wirklich zu empfehlen.



Botswana Camp #4: Tiaans Camp

Preis: 125 Pula p.P. (10 ) Pro:

  • gute Location, direkt am Boteti Fluss

  • hauseigenes Aussichtsdeck mit Blick auf den Boteti

  • Waschblöcke sauber und individuell eingerichtet

  • kleiner, sauberer Pool

  • man kann Frühstück/Dinner buchen (allerdings im Voraus)

  • kleine Bar vorhanden

Contra:

  • fällt uns grade nichts ein

Das Tiaans Camp liegt in der kleinen Ortschaft Khumaga (Xhumaga) direkt am Boteti Fluss. Das Camp ist unter deutscher Leitung. Man kann Game Drives buchen oder auf eigene Faust unternehmen, muss sich dann aber mit einem kleinen Floß über den Fluss bringen lassen (150 Pula – 12,20 Euro, einfache Fahrt).


Eintritt in den Nationalpark sind 120 Pula p.P (9,80 ) und 50 Pula (4 ) für's Auto. Ansonsten können wir den Village Walk für 90 Pula p.P. (7,30 ) empfehlen, der täglich,außer Sonntags stattfindet. Man wird von einem Einheimischen abgeholt und durch sein Dorf (Khumaga) geführt. Wir besuchten die Schule, wurden von der Direktorin empfangen, in eine Klasse geführt und bekamen von den Erstklässlern ein Ständchen gesungen. Zuckersüß! Besuchten die Polizeistation inkl. kleiner Gefängniszelle, das Krankenhaus, den Marktplatz, einen Gemeindetreffpunkt und bekamen von unserem Guide viele Infos über das Dorfleben und das Leben in Botswana im Allgemeinen.



Botswana Camp #5: Maun Rest Camp

Preis: 80 Pula p.P. (6,5 ), 35 Pula für Strom (~3 ) Pro:

  • unweit des Okavango Delta gelegen

  • großzügige Stellplätze inkl. Braai

  • free Wifi (sogar recht schnelles)

  • open-air Duschen

  • Ausflüge/Aktivitäten im Okavango Delta (Mokoro Fahrt oder Rundflüge) können direkt von hier gebucht werden

  • günstig

Contra:

  • wenig einladende Waschhäuser

  • verrostete Wasserleitungen (teilweise kommt nur dunkelbraunes, rostiges Wasser raus)

Maun eignet sich hervorragend dafür, das Okavango Delta zu erkunden. Egal ob per Boot, Helikopter oder Flugzeug. Je nach Geldbeutel kann man sich auch in eine der Lodges direkt im Delta fliegen lassen. Ansonsten ist Maun allerdings sehr touristisch.



Botswana Camp #6: Baines Baobabs – Nxai Pan Nationalpark

Preis: 517,40 Pula p.P. (42 ) + Eintritt in den Nxai Pan Nationalpark: 120 Pula p.P (9,80 ) + Auto 50 Pula (4 ) Pro:

  • komplett isoliert im Nationalpark gelegen

  • man übernachtet direkt im Umkreis wilder Tiere, keine Zäune

  • Fülle und Artenvielfalt an Tieren

  • wer Abenteuer und Ruhe sucht, wird hier fündig

  • spektakuläre Szenerie

  • geräumige Stellplätze mit Feuerstelle

Contra:

  • nicht geeignet für Menschen mit schwachen Nerven

Das Baines Baobab Camp liegt weit abgelegen im Nxai Pan Nationalpark und ist nur mit einem Allradfahrzeug nach vorzeitiger Buchung (da nur 3 Campingplätze verfügbar) und als Selbstversorger erreichbar.

Wenn du die Wahl hast: Camp 1 ist das mit der besten Sicht auf die Pfanne und Baobabs. Vom Nationalpark Eingang bis zum Camp braucht man ca. 1,5 Stunden – 31km. Es gibt eine Feuerstelle (Feuerholz kann am NP-Eingang gekauft werden), ein Plumpsklo und eine Eimerdusche. Das Camp liegt direkt an einer Salzpfanne mit atemberaubender Aussicht auf die Region und die berühmten tausendjährigen Baobab Bäume. Es gibt keine Zäune oder dergleichen, man übernachtet direkt dort, wo Löwen, Elefanten, Hyänen usw. leben. Nervenkitzel bis in die kleinste Faser. Gut zu wissen: Am Eingang zum Nationalpark muss man ein Dokument unterschreiben, dass man selber für sein Leben haftet und der Park für Todesfälle keine Haftung übernimmt.


Botswana Camp #7: South Camp – Nxai Pan Nationalpark

Preis: 517,40 Pula p.P. (42 ) + Eintritt in den Nxai Pan Nationalpark: 120 Pula p.P (9,80 ) + Auto 50 Pula (4 ) Pro:

  • gut geeignet für Abenteuerlustige

  • super Areal um Game Drives auf eigene Faust zu starten

  • Fülle und Artenvielfalt an Tieren

  • tolle und abenteuerliche Waschhäuser (mit Elefantenbarriere)

  • geräumige Stellplätze

  • hervorragend ausgestatteter kleiner Shop, in dem es wirklich fast alles gibt (auch kaltes Bier)

  • man übernachtet inmitten wilder Tiere, keine Zäune vorhanden

Contra:

  • nichts für schwache Nerven

  • von manchen Stellplätzen ist der Weg ins Waschhaus etwas weit, wenn man bedenkt, dass einen Löwen, Leoparden usw. beobachten können

Das South Camp liegt nördlich des Baines Baobab Camps im Nxai Pan Nationalpark. Auch dieses Camp ist nur mit einem Allradfahrzeug zu erreichen. Vom Nationalpark Eingang bis zum Camp sind es ca. 1,5 Std. und 39 km. Die Sandpisten variieren und können teilweise tiefsandig sein. Für Game Viewing ist das South Camp besser geeignet, da mehrere Wasser/Schlammlöcher vorhanden sind. Auch in diesem Camp trennen einen keine Zäune von den gefährlichen Tieren. Es gibt Toiletten, Duschen, eine Feuerstelle und einen Braai. Auch hier würden wir empfehlen zum Sonnenuntergang ein Feuer zu machen und alles Essbare gut zu verstauen. Wir hatten nachts und am Morgen u.a. Besuch von Löwen, Warzenschweinen, Wildkatzen. Gut zu wissen: Am Eingang in den Nationalpark muss man ein Dokument unterschreiben, dass man selber für sein Leben haftet und der Park im Falle eines Todesfalles keine Haftung übernimmt.



Botswana Camp #8: Planet Baobab Camp & Lodges

Preis: 15 US$ p.P. oder 150 Pula p.P. (~12 ) Pro:

  • geräumige und top gepflegte Stellplätze (mit kleiner, schattenspendender Strohhütte), Braai, Strom und gratis Internet

  • tolles Ambiente

  • gut ausgestattete Waschhäuschen

  • toller Pool und einladende Bar

  • beeindruckende Baobab Bäume ringsherum

Contra:

  • etwas zu touristisch

Das Planet Baobab ist mit viel Liebe zum Detail ausgestattet. Schon beim Betreten der Rezeption fühlt man sich wohl. Riesige Strohdächer, es gibt eine schön dekorierte Bar, einen Pool, verschiedene Hütten und einen Campingplatz.


Wir hatten Stellplatz Nr. 5 und waren mehr als zufrieden. Unser Platz war am weitesten von den Waschblöcken und den Hauptgebäuden entfernt und dementsprechend ruhig. Gratis Internet ist verfügbar, allerdings nur an der Bar. Ausflüge zu der Ntwetwe Pan/ Erdmännchen, Tagesausflug in den Nxai Pan Nationalpark und verschiedene Bush/Village Walks direkt vor Ort buchbar.


Botswana Camp #9: Elephant Sands

Preis: 100 Pula p.P. (~8 ) Pro:

  • das Camp verfügt über ein Wasserloch, an dem fast täglich wilde Elefanten vorbeischauen

  • es gibt keine Zäune, d.h. es kann passieren, dass nachts z.B. ein Elefant am Zelt schnüffelt oder direkt an einem vorbeiläuft

  • freilebende Elefanten aus nächster Nähe erleben

Contra:

  • in die Jahre gekommene Waschhäuser für die Campingplätze

  • überteuertes Feuerholz (fast doppelt so teuer, wie sonst in Botswana)

  • zu viele Touristen, wirkte manchmal wie ein Zoo ohne Glasscheibe

Auf das Elephant Sands hatten wir uns mega gefreut. Gefühlte fünf Meter vor freilebenden Elefanten zu sitzen und sie einfach zu bewundern. Dass es so etwas wirklich gibt! Wir waren insgesamt zwei Nächte im Camp, vor dem ersten Tag hatte es geregnet, d.h. es gab genug Wasser in der Umgebung, sodass nur ein Bulle für einige Minuten am Nachmittag vorbeischaute. Als wir dann einige Tage später erneut Halt machten, sah die Sache komplett anders aus. Es hatte die Tage dazwischen nicht geregnet und als wir gegen Nachmittag ankamen, tummelten sich schon etwa 10 Elefanten um das Wasserloch. Diese Zahl stieg in den Abendstunden auf 25-40. Das Highlight war, als eine kleine Gruppe weiblicher Elefanten ein Neugeborenes zur Wasserstelle führten, schnell etwas tranken und dann sofort weiterzogen. Das Camp ist gut, um die Tiere mal aus nächster Nähe zu sehen, jedoch kein Muss. Man wird während seiner Reise durch Botswana noch vielen, vielen Elefanten begegnen. Zur Regenzeit kann man sich einen Besuch sparen, es gibt zu viele Wasserlöcher in der Umgebung, sodass die Tiere nicht mehr so oft, und nicht in großen Herden, vorbeischauen.


Botswana Camp #10: Chobe River Lodge

Preis: 95 Pula p.P. ( ~8 ) Pro:


  • die Campingplätze liegen etwas abseits des riesigen Hotelkomplexes, man hat hier also seine Ruhe vor dem Trubel

  • der Chobe Nationalpark ist direkt um die Ecke und lädt zum Erkunden ein

  • Waschhäuser sind geräumig und sauber

  • es gibt Trinkwasseranschlüsse

  • geräumige Stellplätze (wir hatten Nr. 3) mit Feuerstelle

  • die Angestellten sind alle sehr nett und zuvorkommend

Contra:

  • riesige Anlage, Unmengen an Touristen

  • hier steigt jeder ab, von großen Reisebussen bis hin zum Individualreisenden mit kleinem Zelt

  • die hier angebotenen Ausflüge sind zu teuer und nicht wirklich spannend, lieber auf eigene Faust erkunden, wenn man die Chance hat

Die Chobe River Lodge eignet sich gut als Zwischenstopp, um nochmal seine Reserven aufzufüllen, wenn man plant, die Grenze nach Simbabwe zu überqueren, oder den Chobe Nationalpark zu erkunden. Ansonsten muss man hier nicht anhalten. Zu viele Touristen, zu viel Trubel, zu unpersönlich. Es ist wie jedes andere große Resort auf der Welt. Wenn einen nicht die Tiere umgeben würden, könnte man vergessen, dass man gerade in Botswana unterwegs ist. Wir haben die River Cruise unternommen (nur, um Nilpferden nahe zu kommen) und fanden sie nicht wirklich berauschend. 50 Leute, die auf einen Dampfer geladen werden, der dann den Chobe Fluss entlang schippert. Wenn die Möglichkeit besteht, buche lieber eine Fahrt auf einem kleinen Boot. Gerade zur Trockenzeit sind hier große Tierherden zu sehen. Ansonsten waren die Preise für Getränke und Verpflegung in der Lodge viel höher als im restlichen Botswana.



Simbabwe Camp #11: Victoria Falls Rest Camp

Preis: 13,50 US$ p.P. (~11,50 ) Pro:

  • kostengünstiges Camp direkt in der Nähe der Victoriafälle

  • günstiges Restaurant und gepflegter Poolbereich

  • angenehme und saubere Waschhäuschen

  • Strom und Braai Bereich inklusive

Contra:

  • riesige Anlage

  • nichts besonderes

  • es steigen viele große Overland Tourbusse ab, dementsprechend frequentiert

Das Victoria Falls Rest Camp liegt in toller Lage direkt im Ort (Victoria Falls). Die Wasserfälle sind gut zu Fuß zu erreichen (ca. 20 Minuten). Auch wenn man plant, andere Aktivitäten wie z.B. Helikopterflug, Bungee Jumping oder Rafting zu buchen, hat man die Büros der Anbieter direkt um die Ecke.


Internet kann gekauft werden (5GB = 10 US$), ist allerdings recht langsam. Bester Empfang an der Rezeption. Wäscheservice ist auch verfügbar (Eine Tüte Wäsche = 5 US$).



Simbabwe Camp #12: Sinamatella Camp im Hwange Nationalpark

Preis: 35 US$ p.P + Eintritt in den NP (10 US$ p.P/Tag) + 10 US$ für das Auto Pro:


  • auf einer Anhöhe/Berg gelegen mit atemberaubendem Ausblick über die Savanne

  • tolle Tiersichtungen mit großen Herden möglich, gerade zur Trockenzeit

  • direkter Ausblick auf ein Wasserloch von den Stellplätzen

  • Bar mit grandiosem Ausblick und günstigen Preisen (Bier = 1 US$)

Contra:

  • Klohäuser unbenutzbar während unseres Besuches, da von Millionen Mücken bevölkert und unbeleuchtet

  • alles wirkt etwas in die Jahre gekommen

Das Sinamatella Camp hatten wir uns wegen der grandiosen Aussicht ausgesucht und wir wurden nicht enttäuscht. Selbst am Anfang der Regenzeit hatten wir einen tollen Game Drive auf eigene Faust unternommen und unzählige Hippos, Zebras, Warzenschweine und Elefanten gesichtet. Das Camp verfügt über einen kleinen Shop und ein Restaurant.


Achtung: Nur Barzahlung in US$. Günstige Preise (Cola 0,5$, Zambesi Bier 1$). Vom Außendeck hat man mit die beste Aussicht auf die Savanne. Geführte Game Drives werden nicht angeboten. Da man aber sowieso mit einem 4x4 unterwegs ist, steht der Erkundung auf eigene Faust nichts im Weg.


Botswana Camp #13: Molema in the Bush – Tuli Wilderness

Preis: 63 (für uns beide) für eine Cabin mitten im Busch. Haben uns hier gegen campen entschieden Pro:

  • direkt im Tuli Wilderness Game Reserve gelegen, keine Zäune

  • total abgeschieden

  • nachts tummelt sich alles an Tieren um's Zelt (bzw. die Cabins), was Botswana so zu bieten hat

  • voll ausgestattete Campingküche mit Gas, nur für die Cabins gratis nutzbar

Contra:

  • die Cabins werden nachts sehr heiß, da man die Fenster wegen der Moskitos und wilden Tiere besser nicht zu weit aufmachen sollte

Dieses Camp hat uns leider überhaupt nicht gefallen. Wir hatten ursprünglich zwei Nächte auf dem Campingplatz gebucht (und im Voraus bezahlt), konnten dann aber die Buchung gegen eine Nacht in der Cabin umtauschen. Für Tiersichtungen eignet sich das Camp super, da es total abgeschieden liegt. Die Rangerin erzählte uns von all den Tieren, die sich nachts im und um das Camp tummeln, Elefanten, Hyänen, Schakale, Löwen bis hin zu Zebras und Warzenschweinen. Die Cabins waren einfach, aber ausreichend ausgestattet. Dusche, Toilette vorhanden. Allerdings kein Strom. Es gibt Solarlampen, die vom Ranger ausgegeben werden. Achtung: Vor Ort nur Barzahlung.



Botswana Camp #14: Terrafou Lodge – Tuli Wilderness

Preis: 120 Pula p.P. (~10) Pro:

  • top gepflegte Anlage direkt am Limpopo River, in dem Krokodile und Nilpferde leben

  • großzügige, saubere Stellplätze mit Strom- und Wasseranschluss und Braai

  • gratis Feuerholz

  • kleiner Shop vorhanden (Getränke, Dosen, Kekse)

  • angeln möglich, sofern man Equipment dabei hat

Contra:


  • fällt uns gerade nichts ein

Dieses Camp hatten wir überhaupt nicht auf dem Schirm, da wir in Molema eine Nacht gestrichen und im Hwange das Robins Camp ausgelassen haben. Wir hatten uns für die letzten Tage den Osten Botswanas, genauer gesagt das Gebiet rund um das Tuli Wilderness Game Reserve ausgesucht, weil es bekannt für seine einzigartige Landschaft/Tierwelt ist und nicht so stark frequentiert ist wie andere Parks in Botswana. Game Drives werden hier im Camp angeboten, müssen aber 7 Tage im Voraus gebucht werden. Alternativ werden Game Drives im Limpopo Lipadi Game Reserve angeboten, etwa 25 km von hier entfernt. 3 Stunden Game Drive kosten 750 Pula p.P. (~61). Wir wurden hier zum Abschluss unserer Botswana Rundreise von Nilpferden geweckt, die sich direkt vor uns im Fluss tummelten. Wenn du die Wahl hast, lass dir den Stellplatz Nr. 1 geben, der ist am größten und direkt am Fluss gelegen.

Wir hoffen, wir konnten dir ein wenig bei deiner Planung helfen und wünschen ganz viel Spaß auf deinem Botswana Roadtrip.


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Kati + Hermann

Wir sind zwei Backpacker und Reiseblogger, die ihr konventionelles Leben vor vielen Jahren hinter sich gelassen haben. Auf unserer Weltreise erkunden wir ferne Länder und lassen uns gerne treiben. Am liebsten abseits des Mainstream. 

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