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Reisekreditkarten

Tipps, Infos und Vergleich

Beste Reisekreditkarten auf Weltreise im Überblick:

Update 2020

Brauche ich auf Reisen überhaupt eine Kreditkarte? Oder sogar mehrere? Welche bietet aktuell die besten Konditionen? Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Visa und Mastercard? Und was ist die beste Kreditkarte für mich?

 

Planst du eine Reise ins Ausland oder sogar eine Weltreise, hast du sicher schon angefangen, dich mit dem Thema Reisekreditkarten auseinanderzusetzen. Die ganze Thematik ist allerdings sehr unübersichtlich und je mehr man sich damit beschäftigt, desto mehr Fragen kommen auf.

 

Fragen, die wir dir hoffentlich in diesem Artikel verständlich erklären und beantworten können und dir eine Übersicht der Reisekreditkarten mit den besten Konditionen vorstellen. Und natürlich berichten, für welche Reisekreditkarte wir uns entschieden haben und vor allem: Warum.

 

Disclaimer:

 

Wir haben versucht, die Kreditkarten-Übersicht so transparent wie möglich zu halten, damit du selber entscheiden kannst, welche Bank für dich infrage kommt. Auf unserer Seite werden wir kein Ranking erstellen und dir auch nichts verkaufen, sondern lediglich auflisten, was die verschiedenen Kreditkarten können oder auch nicht.

 

Brauche ich eine Kreditkarte für Urlaub, Welt- oder Langzeitreise?

Sofern du im außereuropäischen Ausland unterwegs bist, ist eine Kreditkarte empfehlenswert, ebenso bei Langzeit- oder Weltreisen.

 

In Europa kann in der Regel problemlos mit der Girocard bezahlt oder Geld vom Girokonto abgehoben werden. Außerhalb von Europa funktioniert das Zahlen mit Girokarte nicht und wenn doch, dann nur mit überteuerten Gebühren.

 

Mit einer Kreditkarte, die über gute Konditionen verfügt, kommst du weltweit problemlos an Bargeld, sofern sich ein Bankautomat in der Nähe befindet, der deine Karte akzeptiert. Wichtig ist hier allerdings, sich im Vorfeld mit den verschiedenen Konditionen und Angeboten der Kreditkarteninstitute auseinanderzusetzen, damit du auf deiner Reise kein böses Erwachen erlebst.

 

Nicht vergessen: Bei Buchungen (auch in Europa) von Flügen, Übernachtungsportalen oder z. B. Mietwagen wird eine Kreditkarte benötigt, um die Buchung abzuschließen und ist somit Vorraussetzung. Deswegen empfehlen wir ganz klar, sich mindestens eine, besser sogar zwei Kreditkarten anzulegen.

Bezahlen mit Kreditkarte
 

Was für Kreditkartentypen gibt es?

Insgesamt gibt es vier verschiedene Kreditkartentypen:

 

Charge-Karte

 

Comdirect und DKB verwenden den Charge Kartentyp. Hierbei wird nur ein Mal im Monat dein Kreditkartenumsatz von deinem Girokonto abgebucht. Das ist die entspannteste Variante, da du nicht ständig daran denken musst, deine Kreditkartenrechnung zu begleichen.

 

Teilzahlungs-Karte

 

Die Hanseatic Bank und die Barclay bieten die Teilzahlung Visa-Karte an. Hierbei wird nur ein Teilbetrag der Umsätze auf deinem Konto belastet, für den Restbetrag räumt dir das Kreditinstitut einen Kredit ein, auf den hohe Zinsen zu bezahlen sind, sofern du deinen offenen Rechnungsbetrag nicht rechtzeitig begleichst.

 

Debit-Karte

 

Bei der Debit-Kreditkarte, die z. B. Fidor anbietet, wird der Zahlungsbetrag immer direkt nach dem Bezahlen vom Konto abgebucht. Es wird kein Kredit eingeräumt und ist daher eher mit einer Girokarte vergleichbar. Nachteile gibt es keine, du musst nur dafür sorgen, dass du vor dem Bezahlen genug Geld auf deiner Kreditkarte hast.

 

Prepaid-Karte

 

Die Prepaid-Karte ist keine klassische Kreditkarte. Vor der Nutzung musst du ein Guthaben auf die Karte laden, von der deine Bezahlvorgänge sofort nach Tätigung belastet werden. Auch hier musst du dafür sorgen, dass du im Voraus genug Geld auf deine Kreditkarte lädst.

 

Was zeichnet eine gute Reisekreditkarte aus?

Am besten wäre es natürlich eine Reisekreditkarte zu finden, mit der du während deiner Weltreise weltweit problemlos ohne Fremdgebühren oder Auslandseinsatz abheben kannst.

 

Zudem sollte sie im besten Fall kostenlos sein, d. h. ohne Jahresgebühr, es sollten keine Kontoführungsgebühren anfallen und sie sollte keinen monatlichen Mindestumsatz haben.

 

Außerdem wäre es cool, wenn du einen netten Kundenservice hättest und im Falle eines Diebstahls/Betruges deine Karte selbstständig und in Echtzeit sperren/deaktivieren könntest.

 

Aber gibt es so eine Reisekreditkarte? Puh! Ehrlich gesagt: Nein.

 

Wurden vor einigen Jahren noch Fremdgebühren und Auslandseinsätze (was das genau heißt, erklären wir weiter unten) von einigen wenigen Kreditkarteninstituten (z. B. Santander oder der DKB) erstattet, gibt es das heutzutage so gut wie gar nicht mehr.

 

Deswegen ist es umso wichtiger, dir im Voraus einen Überblick zu verschaffen und dann ganz individuell zu entscheiden, was für dich Sinn macht.

 

Außerdem ist dein Wohnsitz bei der Wahl deiner Reisekreditkarte entscheidend. In Deutschland hast du z.B andere Optionen, als wenn du in Österreich oder der Schweiz wohnhaft bist.

 

Unsere Erfahrung:

 

Bei uns war das Thema sehr komplex, da wir beide seit vielen Jahren nicht mehr in Deutschland gemeldet waren und keinen monatlichen Geldeingang nachweisen konnten. Für welches Kreditkarteninstitut wir uns letztendlich entschieden haben und ob wir auf unserer Weltreise zufrieden waren, erzählen wir weiter unten.

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Die Basics vor Beginn deiner Langzeitreise

Unterschied: Visa und Mastercard

 

Visa oder Mastercard? Oder brauche ich jeweils eine? Welcher Kreditkartenanbieter macht auf deiner Weltreise mehr Sinn?

 

Im Großen und Ganzen gibt es zwischen einer Visa- und einer Mastercard keine nennenswerten Unterschiede. Das Einzige, das passieren könnte: Der Bankautomat, an dem du Geld ziehen möchtest, nimmt entweder nur Master oder Visakarten an.

Uns ist das in Usbekistan passiert. Dort haben fast alle Banken ausschließlich Visa Karten akzeptiert und wir kamen mit unseren Mastercards nicht weit.

Es gibt online allerdings einen Master Bankautomat Finder, der die Stadt, in der du dich befindest, nach Automaten absucht, die Mastercards akzeptieren. Diese Webseite hat uns in Usbekistan mehrfach den Hintern gerettet. :)

In Kuba z. B. ist die Lage ähnlich, da werden aufgrund der politischen Lage teilweise gar keine Mastercards akzeptiert.

Unser Tipp: Nimm jeweils eine Visa und eine Mastercard auf Weltreise dabeihaben.

 

Nur für den Fall der Fälle.

 

Unsere Erfahrung:

 

Wir persönlich hatten je 2x Mastercards dabei und es hat problemlos (bis auf Usbekistan) funktioniert. Auch in Ländern, von denen man eventuell nicht erwarten würde. Wie z. B. Kasachstan, Georgien, der Mongolei, der Ukraine oder Russland.

 


 

Zweite Kreditkarte: Brauche ich sie wirklich?

 

Brauche ich zwei Kreditkarten auf Weltreise? Oder reicht eine?

 

Wie gerade erwähnt, empfehlen wir mindestens zwei, am besten jeweils eine Visa und eine Mastercard dabeizuhaben. Ein weiterer Vorteil, wenn man mit mehreren Karten reist: Im Falle eines Diebstahls oder Betrugs mit Sperrung oder Deaktivierung deiner Karte hast du immer noch eine andere zur Verfügung und kommst an Bargeld.

 

Manchmal passiert es auch komplett willkürlich, dass eine Kreditkarte bei Bezahlvorgängen oder Buchungen im Internet aus unerklärlichen Gründen abgelehnt werden. In dieser Situation ist eine Zweite Gold wert.

 

Unsere Erfahrung:

 

Dies ist uns mehrfach in Südkorea passiert. Eine Masterkarte wurde aus rätselhaften Gründen nicht genommen, die andere hingegen schon. Am selben Automaten nur wenige Minuten später.

 
Kreditkarte

Reisekreditkarten im Überblick

Was ist nun die beste Reisekreditkarte für eine Welt- oder Langzeitreise? Wir vergleichen in diesem Unterpunkt 5 Anbieter miteinander.

 

Der Klassiker der DKB, dem Underdog der Hanseatic, der comdirect oder Barclaycard und unserer Wahl: Der eher unbekannten Fidor Onlinebank.

 

Hinweis: N26 haben wir in unserer Übersicht nicht mit dabei, da diese Bank regelmäßig wegen fehlendem/mangelndem Kundenservice und Sicherheitsbedenken in der Kritik steht.

Uebersicht reisekreditkarten.jpg

DKB Visa Karte

 

Die DKB Kreditkarte ist eine beliebte Reisekreditkarte in Deutschland und Österreich. Mit der DKB Visa Karte profitierst du sowohl von kostenlosen Abhebungen weltweit als auch von gebührenfreien Zahlungen im Ausland. Zudem kannst mit ihr sowohl per Apple als auch Google Pay bezahlen.

 

Dabei unterscheidet die DKB Bank in ihrem Angebot zwischen zwei Arten von Kunden:

 

  • Aktivkunde: Kunden im ersten Jahr oder mit Geldeingang von 700 €/Monat

  • Normaler Kunde: Monatlicher Geldeingang unter 700 €/Monat

 

Bonus Aktivkunde: Wenn deine Kreditkarte im Ausland verloren geht/gestohlen wird, erhälst du auf dem schnellstmöglichen Weg eine Neue. Kostenlos. Auch Bargeld wird dir im Notfall schnell und kostenfrei zur Verfügung gestellt.

 

Abhebung und Fremdgebühren

Aktivkunde: Mit der DKB kannst weltweit an allen Bankautomaten die Visa Abhebungen erlauben, kostenlos Geld abheben. Fremdgebühren, die von den Banken vor Ort anfallen können, kommen zusätzlich dazu.

 

Normaler Kunde: In dieser Variante ist das kostenlose Geldabheben weltweit leider nicht mehr möglich. Es fallen 2,20% Gebühren auf den Abhebungsbetrag an. Außerdem können auch hier Fremdgebühren der jeweiligen Banken erhoben werden.

Zu beachten wäre, dass die DKB Visa Card nur in Verbindung mit einem DKB Girokonto zu beantragen ist. Sowohl die Kreditkarte als auch das Girokonto sind allerdings komplett kostenlos. Außerdem wichtig: Die DKB ist eine Online-Bank ohne Filialen.

Ein Nachteil der DKB Kreditkarte ist z. B. den “Girokontozwang”. Das hat erst mal keinerlei negative Auswirkungen, allerdings erfolgt die Abrechnung der Kreditkarte automatisch (1x im Monat) ebenfalls von diesem Girokonto, weswegen man immer für genug Geld auf seinem Konto sorgen sollte.

 

Die DKB Kreditkarte lohnt sich besonders, wenn du viel außerhalb Europas unterwegs bist und sie als Aktivkunde nutzt.

 

Vor- und Nachteile der DKB Visa Karte im Überblick

 

Vorteile:

 

  • Kostenloses Giro-Konto + EC-Karte

  • Kostenlose Visa Karte

  • Weltweit kostenlos Bargeld abheben (mind. 50 €)

  • Limit für Bargeldabhebung: 1.000 €/Tag

  • Weltweit gebührenfrei bezahlen (im ersten Jahr für Neukunden und Aktivkunden)

  • Online Banking mit TAN2go & DKB Banking möglich

  • Notfallpaket Aktivkunde: Wird die Kreditkarte gestohlen, erhältst du innerhalb von 24 Stunden eine Notfallkarte oder Notfallbargeld. Kostenlos.

  • kontaktloses Bezahlen (NFC) von Beträgen unter 25 Euro möglich

  • Google und Apple Pay verfügbar

  • schnelle und einfache Beantragung

     

Nachteile:

  • 50 € Mindestbetrag bei Geldabhebung

  • Nur als Aktivkunde kannst du alle Vorzüge genießen

  • Keine Erstattung von Fremdgebühren beim Geldabheben

 

Fidor 3 in 1 Smartcard Mastercard

 

Die Fidor SmartCard Mastercard ist das erste Hybrid-Angebot in Deutschland und vereint als einzige Kreditkarte hierzulande drei Bezahlfunktionen in einem. So kann die MasterCard als klassische Kreditkarte oder als EC-/Maestro-Karte eingesetzt werden. Außerdem bietet sie durch die integrierte NFC-Technologie (PayPass) die Möglichkeit zum kontaktlosen Bezahlen.

 

Kann beispielsweise in einem Geschäft nicht per Kreditkarte gezahlt werden, nutzt das Kartenterminal automatisch die EC-Funktion. Sind beide Option möglich, kann der Karteninhaber bei Zahlungen oder Bargeldabhebungen wählen, welches Verfahren genutzt werden soll – hierzu erscheint eine einfache Abfrage im Display. Dies gilt auch für das Ausland.

 

Außerdem entfällt bei der Fidor Mastercard die Auslandseinsatzgebühr und es lassen sich Gelder an E-Mail-Adressen und Handynummern senden - bislang immer noch eine Seltenheit.

 

Größter Pluspunkt

 

Die Echtzeit Anpassung von Transaktionslimits und das Limit der Abbuchung am Automaten oder das GeoBlocking. Bei dieser Funktion kann man alle Länder in Echtzeit sperren, in denen man gerade nicht unterwegs ist. Dies bietet sehr guten Schutz vor Hackingangriffen.

 

Die Fidor Bank ist recht unbekannt, obwohl es sich um eine seriöse deutsche Bank handelt, die als Online-Bank viele Vorteile für Reisende, ganz egal, ob Urlaub oder Weltreise bietet.

 

Fidor Bonus

 

Für Weltreisende eher schwierig umzusetzen, dennoch erwähnenswert:

 

  • Wer monatlich keine Bargeldabhebung tätigt, bekommt 2 € gutgeschrieben

  • Bei einer monatlichen Abhebung sind es 1 € Bonus

 

Dieser Bonus wird allerdings nur dann gezahlt, wenn in einem Monat mindestens 399 € auf dem Konto eingingen und mindestens 3 Transaktionen mit der Karte durchgeführt wurden.

 

Vor- und Nachteile der Fidor Smartcard Mastercard im Überblick

 

Vorteile:

 

  • Kostenloses Online-Konto

  • Kostenlose Mastercard

  • Maestro- und MasterCard-Kreditkarte in einer Karte

  • Keine Transaktionsgebühren

  • 2 Abhebungen weltweit pro Monat kostenlos

  • ohne Auslandseinsatzgebühr beim Karteneinsatz in Fremdwährungen: Weltweit keine Gebühren beim Einsatz der Karte am Geldautomaten oder an der Kasse

  • Kostenlose Bargeldabhebung mit Mastercard bei kooperierenden Einzelhändlern

  • Zahlungen über Fidor Pay und Apple Pay möglich

  • Online Banking-App für Android und iPhone

  • Kostenlose E-Mail Benachrichtigung bei jeder Transaktion

  • Kreditkarte in Echtzeit selbstständig deaktivierbar/sperrbar

  • Geoblocking selbstständig möglich. Länder, die man nicht bereist, können blockiert werden. Das schützt vor Hacking aus dem In-/Ausland.

  • kein Auflade- oder Kontolimit

  • Geld senden an E-Mail Adressen, Handynummern, Kontonummern etc. über das Fidor Smart Girokonto möglich

  • mit Bonusprogramm für Online-Aktivitäten

  • kontaktloses Bezahlen ohne Unterschrift oder PIN bis 50 € möglich

  • Sperrung und Aktivierung der Kreditkarte jederzeit mit dem Kreditkarten-Banking in Echtzeit über den Browser oder die App möglich

Nachteile:

 

  • 2 € Kreditkartenkosten/Monat (können ausgeglichen werden)

  • 5 € Girokontokosten (können ausgeglichen werden)

  • Nach der zweiten Abhebung im Monat = 2,50 €/Abhebung

  • Fremdwährung = 1,5% pro Abhebung

 

Gut zu wissen

 

  • nur in Verbindung mit dem Fidor Smart Girokonto, das 5 € monatliche Gebühr kostet

  • Bei mehr als 10 Transaktionen auf dem Konto monatlich gibt es 5 € Bonus

  • eine Bargeldabhebung am Schalter ist nicht möglich, da Fidor eine Online-Bank ist

  • Kostenlose Abhebungen sind in Deutschland z. B. bei der Postbank oder Deutschen Bank möglich. Im Ausland muss man durchprobieren.

  • Transaktionen werden sofort mit dem Fidor Smart Girokonto verrechnet

  • Fidor bietet ihren Kunden zusätzlich die Fidor Finanz-Community mit Tipps & Hilfestellungen rund um das Thema Finanzen

 

Unsere Entscheidung

 

Warum wir uns auf Weltreise für die Fidor Smartcard Mastercard entschieden haben.

 

Als wir vor der Weltreise nach einer zweiten Kreditkarte waren (die erste haben wir bei einem australischen Anbieter), stellten wir relativ schnell fest, dass es nicht ganz einfach ist, einen passenden Anbieter zu finden, wenn man zuvor 5 Jahre nicht in Deutschland gelebt und keinerlei Geldeingänge oder Einkünfte hatte. Die DKB und die Santander lehnten uns 2016 ab, da kam dann die Fidor Bank ins Spiel. Diese Bank sagte uns bis dato nichts.

 

Sie bot allerdings einige Aspekte, die uns bis heute extrem wichtig auf Reisen sind:

 

  • Echtzeit Sperrung und Deaktivierung

  • Echtzeit Geoblocking. D. h., dass wir alle Länder sperren können, in denen wir nicht unterwegs sind. Macht das Hacken der Karte aus diesen Ländern unmöglich

  • einfaches Handling über die App

  • keine Auslandseinsatzgebühr, da wir im Ausland fast immer mit Kreditkarte zahlen, wenn es möglich ist

  • Als wir sie 2017 abgeschlossen haben, war die Kreditkarte und das gekoppelte Girokonto kostenlos

 

 

Auf unserer Weltreise (bis Mitte 2019) war diese Karte somit extrem attraktiv, da keine 5 € Kontoführungsgebühren für das notwendige Girokonto und 2 € monatlich für die Kreditkarte anfielen. Zudem wurde ab der dritten Abhebung nur eine Gebühr von 2 € fällig, mittlerweile sind es 2,50 €. Leider änderte Fidor seine Konditionen im letzten Jahr.

 

Dennoch kann diese Karte für Weltreisende interessant sein, denn sie bietet einige innovative und in Deutschland einzigartige Aspekte.

 

Reichen zwei kostenlose Abhegungen im Monat auf Weltreise überhaupt?

 

Wir müssen sagen, dass das bei uns meist kein Problem war und zwei Abhebungen im Monat fast immer gereicht haben. Wir kennen unseren Reisestil, wussten aufgrund der Visabestimmungen der Länder in etwa, wie lange wir im Land bleiben werden und kannten unser Budget. Und wenn wir mal die 2 ab der dritten Abhebung bezahlen mussten, tranken wir einfach ein Bierchen weniger. :) Alles halb so wild.

 

Unser Tipp:

 

Hab auf deiner Reise immer ein wenig Bargeld dabei. Egal ob $ oder €. Ist mal kein Automat in der Nähe oder deine Karte futsch, stehst du so nicht auf dem Trockenen.

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