Südafrika Reiseinfos

Tipps, Infos und Sehenswertes

Südafrika kurz & knapp

Einwohnerzahl

57.7 Mio

Währung

Rand

Klima

Ø 19,8°C

Sprache

∙ Afrikaans

∙ Zulu

∙Xhosa

∙ Englisch

Touristenvisum

∙ Kostenlos

∙ 90 Tage

Suedafrika Landkarte Map.jpg

Lage

Wo genau liegt die Südafrika?

Die Republik Südafrika befindet sich an der Südspitze des afrikanischen Kontinents.

 

Im Süden und Südosten grenzt Südafrika an den Indischen Ozean, im Westen an den Atlantik. Im Norden liegen die Nachbarstaaten Botswana, Simbabwe und Namibia, nordöstlich Mosambik und im Osten Swasiland. Das Königreich Lesotho ist vollständig von Südafrika umschlossen.

 

Bekannt ist das Land vor allem für seine spektakulären Landschaften, die von sandigen Steppen, über schroffe Berglandschaften bis hin zu weitläufigen Traumstränden reichen. Ebenso seine artenreiche Tierwelt, die vielen Nationalparks/Wildtierreservate und pulsierenden Städte.

Sprache und Verständigung

Wie du dich in der Südafrika verständigen kannst

Südafrika hat seit dem Ende der Apartheid elf amtliche Landessprachen: Englisch, Afrikaans, isiZulu, Siswati, Süd-Ndebele, Sesotho, Sepedi, Xitsonga, Setswana, Tshivenda und isiXhosa.

 

Mit Englisch kommt man als Tourist ohne Probleme zurecht.

 

Religion

 

In Südafrika herrscht Glaubensfreiheit. Neben christlicher und muslimischer Religion finden sich in den ländlichen Gebieten auch noch die Anhänger der Naturreligionen. Die überwiegende Mehrheit der südafrikanischen Bevölkerung sind jedoch Christen.

kati mit pinguinen in Suedafrika
strand in kapstadt.jpg

Beste Reisezeit

Südafrika ist ein Ganzjahresreiseziel

Dabei kommt es ganz klar darauf an, was man in Südafrika erleben möchte. Aktivurlaub, eine Safari oder einen Besuch Kapstadts?

 

Kruger Nationalpark

 

Die beste Reisezeit für den Kruger Nationalpark ist der südafrikanischen Winter, also von Juni bis September. Dann regnet es selten, die Steppe und das Gras sind sehr niedrig, die Bäume und Büsche haben oft keine Blätter, die Tiere sind somit leicht sichtbar und versammeln sich häufig an den wenigen Wasserstellen.

 

Kapstadt

 

Ideal für eine Reise nach Kapstadt sind die Monate im afrikanischen Frühling von Ende August - Mitte November oder im Januar/Februar. Die Temperaturen sind angenehm und ideal zum Sightseeing. Es ist nicht zu heiß, aber auch nicht zu kalt.

 

Für eine Rundreise eignen sich die Monate von November und Januar – April. Das Klima ist sowohl in Kapstadt wie auch entlang der Garden Route, aber auch in Johannesburg und im Norden angenehm warm.

 

Rein theoretisch kann man allerdings das ganze Jahr über nach Südafrika reisen.

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Fortbewegung

Wie komme ich durchs Land?

Am einfachsten und komfortabelsten bewegt man sich innerhalb Südafrikas mit dem Mietwagen.

 

Wobei hier (auch, wenn man den Kruger besuchen möchte) ein Kleinwagen vollkommen ausreicht.

 

Die Straßen sind südafrikaweit in recht gutem Zustand und selbst im Kruger sind viele der Straßen asphaltiert oder sehr gut ausgebaut.

 

Eine andere günstige Möglichkeit ist, mit dem Bus von A nach B zu gelangen. Es gibt verschiedene Anbieter, u.a. Intercape.

 

Wenn man rechtzeitig bucht, sind die Tickets recht preiswert und die Busse sind meist auch pünktlich.

Bunte Strandhuetten

Panorama Route: Die Alternative zur Garden Route

Kati am Aussichtspunkt Lowveld View.jpg

Die Panorama Route im Norden Südafrikas gilt als Alternative zur Garden Route und besticht mit wunderschönen Ausblicken.

 

Von rauschenden und spektakulären Wasserfällen, über ausgewaschene Felsformationen, dem beeindruckenden Blyde River Canyon und wilder Natur, ist so ziemlich alles dabei.

 

In diesem Artikel stellen wir dir 13 Aussichtspunkte entlang der Panorama Route vor; ob sie sich lohnen und was sie genau kosten.

Reisegefahr

Ist Südafrika ein gefährliches Reiseland?

In Südafrika gibt es gefährliche Gegenden!

 

Die typischen Touristenziele sind in der Regel nicht gefährlich, aber ja, die Kriminalitätsrate in Südafrika ist sehr hoch. Die meisten Verbrechen spielen sich allerdings innerhalb der Townships ab.

 

Man sollte vermeiden, in der Nacht zu fahren und unbedingt auch tagsüber das Auto von innen verriegeln und wirklich nichts im Auto lassen.

 

Zudem sollte man sich vor Ort in seiner Unterkunft über die Gegend informieren. Die Gastgeber kennen sich aus und können gute Tipps geben, wo man sich frei bewegen kann und wo nicht und welche Strecken/Orte man besser meidet.

Welche Impfungen?

Welche Impfungen sind ratsam?

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

 

Allerdings ist bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.

 

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen.

 

Malaria: Ein mittleres bis hohes Risiko besteht von Oktober bis Mai im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit gesamtem Krugerpark und angrenzenden privaten Wildreservaten) und im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz.

 

Eine Malariaprophylaxe ist für diesen Zeitraum empfohlen.

Kostenniveau

Ist die Südafrika ein teures Reiseland?

Südafrika ist kein teures Reiseland, gerade, wenn man auf eigene Faust durch das Land reist.

 

Kleine Mietwagen sind preisgünstig, einfache DZ gibt es ab 15 Euro, eine Mahlzeit in einem Restaurant gibt es ab 6 Euro.

 

Teuer können u.a. Übernachtungen in luxuriösen Lodges der angebotenen Ausflüge und Game Drives werden, vor allem im Kruger Nationalpark.

 

Man sollte hierbei allerdings beachten, dass so gut wie alle wilden Tiere in Südafrika in eingezäunten Wildreservaten oder Nationalparks leben und man Game Drives buchen muss, wenn man ohne eigenes Fahrzeug reist und "Wildtiere" sehen möchte.

Stromspannung

Welchen Adapter brauche ich?

In Südafrika beträgt die Netzspannung 230 V bei einer Frequenz von 50 Hz.

 

Adapter für Steckdosen

 

In Südafrika werden Steckdosen Typ D, M,N und selten C verwendet. Man braucht also einen Adapter, wenn man Elektrogeräte aus Deutschland mitführt.

Steckdose Typ C in Südafrika
Steckdose Typ D in Südafrika
Bunt um die Welt Flamingo Logo
Hermann isst in einer Shanty Town

Essen und Trinken

Pap

 

Pap wird aus Maismehl hergestellt und ist eine beliebte Sättigungsbeilage, die zu Stews und Gulasch serviert wird.

 

Biltong

 

Hierfür wird gewürztes Fleisch mehrere Tage getrocknet. Es wird meist aus Rindfleisch hergestellt, manchmal aber auch aus Fleisch vom Oryx, Kudu, Eland, Zebra, Springbock oder Strauß.

 

Potjiekos

 

Ist ein Eintopfgericht, dessen Beilagen aus Fleisch, Gemüse und Gewürzen besteht und in einem Topf aus Gusseisen, traditionell über offenem Feuer gegart wird.

 

Samosa

 

Gefüllte Teigtaschen, die meist mit Hühnchen, Lamm oder Kartoffeln gefüllt sind.

 

Boerewors

 

Boerewors ist eine Art scharfe Bratwurst und ist ein beliebter Streetfood-Snack. Sie wird über offener Flamme gegrillt und meist in einem Brötchen mit Senf und Tomatensoße serviert. Die Wurst besteht normalerweise aus Rind-, Schweine- und Wildfleisch wie Antilope oder Zebra und wird mit Kräutern und Muskatnuss abgeschmeckt.

 

Braai

 

Als Braai bezeichnet man in Südafrika Barbecues, bei denen alle möglichen Arten von Fleisch über offener Flamme zubereitet werden.

 

Vetkoek

 

Die frittierten Teigbällchen, die aus Mehl, Wasser, Zucker und Hefe hergestellt werden, sind meist mit Hackfleisch, vegetarischem Curry oder Polony, einer Art Wurst, gefüllt.

 

Bobotie

 

Bobotie ist ein traditioneller Auflauf aus Hackfleisch und besteht aus scharf gewürztem Hackfleisch vom Hammel, Rind oder Wild, das mit angedünstetem Gemüse gemischt wird. Traditionell wird Bobotie mit Safranreis, Rosinen und Chutney gegessen.

 

Chakalaka

 

Chakalaka ist eine afrikanische Würzsauce. Sie wird traditionell aus Tomaten, Karotten, Paprika, Chilies, Bohnen, Weißkohl und verschiedenen Gewürzen hergestellt und sowohl als Soße, aber auch als Suppe zubereitet.

 

Bunny Chow

 

Bunny Chow besteht aus einem halbierten Weißbrot, das ausgehöhlt und mit würzigem Curry, Rind, Lamm oder Bohnen befüllt und serviert wird.

 

Koeksisters

 

Koeksister ist ein frittiertes Gebäck, das geflochten und in Zuckersirup getaucht wird. Außen knusprig und innen weich. Klebrig, süß und unwiderstehlich.

Sehenswertes

Die schönsten Sehenswürdigkeiten der Südafrika

Garden Route

 

Die Garden Route gilt als eine der schönsten Küstenstraßen der Welt und erstreckt sich von Mossel Bay im Westkap Südafrikas bis nach Port Elizabeth. Man kann sie allerdings auch ab Kapstadt beginnen. Von Kapstadt bis nach Port Elisabeth sind es etwa 800 km.

 

Sehenswert sind hier die Landschaften, man kann in verschiedenen Wildtierreservaten Safaris unternehmen, kajaken, wandern, Bungee springen, Bootstouren starten, Wale beobachten oder es sich mit einem Weinchen in einem Restaurant gemütlich machen.

 

Panorama Route

 

Die Panorama Route gehört zu den schönsten und beliebtesten Reisezielen in Südafrika, liegt im Norden des Landes und besticht vor allem durch seine abwechslungsreichen Landschaften, wie die berühmten drei Rondavels, spektakulären Wasserfällen, weitläufigen Aussichten oder Bergpanoramen wie am Blyde River Canyon.

 

Kapstadt

 

Kapstadt ist eine Hafenstadt an der Südwestküste Südafrikas und liegt auf einer Halbinsel. Bekannt ist die Stadt vor allem durch seine atemberaubende Lage, den spektakulären Tafelberg oder Lions Head, seine weitläufigen Traumstrände und Buchten, seine Pinguinkolonien oder das Kap der Guten Hoffnung.

 

Drakensberge

 

Die bis zu 3482 Meter hohen Drakensberge sind das höchste Gebirge des südlichen Afrikas. Hier kann man fernab der Zivilisation wunderbar wandern und zahlreiche Schluchten, Kämme, Höhlen und Überhänge bewundern. Im Jahr 2000 wurde ein Teil des Gebirges auf die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen.

 

Johannesburg

 

Im nördlichen Teil des Landes liegt Joburg, die größte Stadt Südafrikas. Sie ist kein typisches Reiseziel, gilt sie doch als eine der gefährlichsten Städte der Welt, ist aber dennoch sehenswert.

 

Die Innenstadt ist zwar immer noch ziemlich heruntergekommen, viele Häuser sind besetzt und es gibt einige Straßen, die man meiden sollte, andere Stadtteile trumpfen allerdings mit Kunstgalerien, Restaurants, Bars, hippen Secondhand-Läden, Jazzclubs, sowie verschiedenen Floh- und Foodmärkten auf. Ebenso ist das Apartheid-Museum sehenswert.

 

Aber auch das ist Johannesburg: Von meterhohen Betonmauern umzäunte Millionärsvillen unweit von Slums mit Wellblechhütten. Definitiv eine Stadt der Kontraste.

 

Addo Elefant Nationalpark

 

Im Addo Nationalpark, dem drittgrößten Nationalpark des Landes nördlich von Port Elisabeth gelegen, gibt es vor allem eins: Elefanten. Hier ist der Name Programm, denn bis zu 400 Tiere leben aktuell im Park. Mit etwas Glück kann man allerdings auch Löwen, Büffel, Nashörner und Leoparde beobachten.