Kapstadt Sehenswürdigkeiten: 12 Ausflugstipps in und um Kapstadt

Aktualisiert: 17. Dez 2019

Willkommen in der Mother City.


Kapstadt und seine Umgebung sind unglaublich abwechslungsreich, ganz egal also was du lieber magst: Strände, Natur/Nationalparks mit grandiosen Aussichtspunkten, oder Outdooraktivitäten. Kapstadt hat seinen ganz eigenen Charme und für jeden Geschmack das passende zu bieten.

Je nachdem, wie lange du in Kapstadt bleibst, hast du sicher schon das ein oder andere im Hinterkopf, das du gerne unternehmen möchtest. Wir stellen dir 12 Sehenswürdigkeiten und Ausflugstipps in und um Kapstadt vor und vielleicht ist ja etwas dabei, das du so noch nicht auf dem Schirm hattest.



In diesem Artikel findest du 12 Sehenswürdigkeiten in und um Kapstadt:


Tafelberg besteigen Lion's Head

Hout Bay Schnorcheln mit freilebenden Robben Muizenberg/Kalk Bay Kap-Halbinsel Boulders Beach Blouberg Strand Bo-Kaap – Viertel V&A Waterfront Picknicken in Kapstadt Strände abseits der Massen Unser Fazit



Ausflugstipp #1: Den Tafelberg besteigen

Kapstadts Wahrzeichen und die wohl schönste Sehenswürdigkeit ragt 1086 Meter in den Himmel und ist wohl eins der top Ausflugsziele. Es gibt verschiedene Möglichkeiten auf den Berg zu gelangen, am einfachsten wäre natürlich die Fahrt mit der Seilbahn (einfache Fahrt 180 Rand p.P. = 12 Euro). Wir hatten schon vor der Ankunft in Kapstadt beschlossen, ihn zu erklimmen, es musste nur noch der richtige Wanderweg gefunden werden.


Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, der am meisten gelaufene Wanderweg ist der Platteklip Track. Insgesamt gibt es allerdings knapp ein Dutzend verschiedener Wege. Von einigen wird abgeraten, da zu unsicher. Andere sind wirklich anstrengend zu laufen, wie z.B. der Skeleton Track. Andere wiederum werden von Touristen nur so belagert.

Wir entschieden uns für die Platteklip Wanderung. Die Wanderung ist umsonst, man muss auch keine Gebühren für den Nationalpark zahlen. Wenn du die Chance hast, gehe so früh wie möglich los, um die Massen zu umgehen. Ab 7 Uhr morgens werden die Horden mit der Seilbahn hoch gekarrt, da ist es dann vorbei mit der Ruhe. Wir sind um 5:30 los gewandert und sind nur mit einer Handvoll Leute nach oben gestiegen. Die Wanderung hat es von Anfang an in sich, es geht durchgehend bergauf, mal mehr mal weniger steil.


Die 3 km ziehen sich zwischendurch sehr, die Anstrengung ist es aber auf jeden Fall wert. Kurz vor 7 standen wir oben auf dem Plateau.


Die Morgensonne hüllte die umliegenden Berge am Horizont in einen Nebel, Kapstadt erwachte und wir standen in völliger Ruhe auf dem Tafelberg und konnten den grandiosen Ausblick über diese tolle Stadt genießen.

Den gleichen Weg ging es dann wieder zurück. Es war immer noch recht früh am Morgen, aber als wir mit dem Abstieg begannen, konnten wir immer mehr Menschen sehen, die sich wie kleine Ameisen den Berg rauf schlängelten. Zeitweise war es so voll, dass der Verkehr auf den schmalen Wanderwegen zum Erliegen kam. Daher nochmals unser Tipp: Gehe so früh wie möglich los.


Ausflugstipp #2: Den Lion's Head besteigen

Wenn du sportlich unterwegs bist und noch etwas anderes als den Tafelberg hoch wandern willst, empfehlen wir dir den Lion's Head. Außerdem ist er mit 669 m nicht ganz so anstrengend zu besteigen, wie der Tafelberg. In etwa einer Stunde ist man oben.

Der Anfang des Tracks ist relativ einfach zu laufen, der Pfad geht nur stetig bergauf und schlängelt sich einmal um den Berg. Irgendwann werden aus dem Weg Stufen und Steine, es wird immer steiler bis man vor einer ca. 4 Meter hohen Steinwand steht, an der Ketten und Griffe angebracht sind. Die letzten 10 Minuten geht es nochmal recht steil über Steinbrocken und Stufen bis hoch zur „Aussichtsplattform“. Wir hatten uns am Nachmittag auf den Weg gemacht. Zum Sonnenuntergang kann der Weg recht voll werden, ist aber sicher zu laufen und wirklich empfehlenswert.

Traumhafte Aussichten auf den Tafelberg, auf Kapstadt und das Meer hat man während der gesamten Wanderung.

Was wir sonst so in Südafrika erlebten? Klick dich durch unsere Abenteuer:


Sehenswürdigkeit #3: Der Stadtteil Hout Bay

In diesem Stadtteil verbrachten wir die meiste Zeit, da dort die Wohnung unseres Couchsurfing Hosts lag. Die Gegend rund um den Strand lädt mit vielen kleinen Cafés und Restaurants zum Ausklingen eines erfolgreichen Tages ein. Der Strand ist wirklich schön, es gibt einen kleinen Hafen mit kleinen Garküchen, aber auch größeren Restaurants, die größtenteils Fish & Chips oder Kalamari verkaufen.


Unser Tipp: Spaziere etwas abseits des Stegs, falls du Hunger hast. Dort fanden wir in einer kleinen Bude namens Max & Moritz das beste Preisleistungsverhältnis. Der Name klingt deutsch, es wird aber von Einheimischen betrieben. Achtung: Cash only.

In der Bucht tummeln sich eigentlich immer Robben, man kann am Morgen die Fischerboote beim Entladen des Tagesfangs beobachten oder an der Promenade entlang bummeln. Am Wochenende gibt es in der Bucht einen Markt (The Bay Harbour Market, Öffnungszeiten: Sa/So 9:30 -16:00 Uhr), an dem es viele internationale Leckereien und handgemachte Souvenirs an einem der rund 100 Stände zu kaufen gibt. Ein Abstecher lohnt sich.


Ausflugstipp #4: Schnorcheln mit freilebenden Robben in Hout Bay

Als wir diesen Tipp bekamen, war für uns klar: Das machen wir!


Die Tiere leben in Freiheit und werden weder mit Fisch gelockt noch anderweitig genötigt.

Sie leben zu Tausenden in der Bucht,man lässt sich einfach vom Boot ins Wasser plumpsen und ist für ca. eine Stunde Gast bei den flotten und freundlichen Meeresbewohner.


Wir buchten den Ausflug mit Animal Ocean. Für ca. 3 Stunden (davon 40-60 Minuten schnorcheln) bezahlten wir jeweils (800 Rand p.P. - etwa 53 Euro) Achtung: Die Bootsfahrt kann holprig werden, wenn du anfällig für Seekrankheit bist, nimm unbedingt Tabletten mit.

Als wir mit dem Speedboot um die Bucht fuhren und von weitem die Felsen mit den abertausenden Robben sahen, kriegten wir das Strahlen nicht mehr aus unseren Gesichtern. Noch nie in unserem Leben haben wir so viele Robben gesehen. Sie waren überall. Wirklich überall! Auf den Felsen, im Wasser... sie sprangen umher, flitzten an uns vorbei und spielten miteinander. Die kleinen Robbenbabies, die im Nov/Dez zur Welt kamen, saßen auf den Felsen und überall im Wasser trieben Überreste der rosa Shrimpsschalen, dem Lieblingsessen der Robben, wie uns unser Guide erklärte.

Als wir uns dann im Wetsuit ins 10 Grad kalte Wasser plumpsen ließen, mussten wir nicht erst zu einem Spot schwimmen, an dem sich die Robben tummeln, sie waren einfach überall. Man konnte sich einfach relaxt an der Wasseroberfläche treiben lassen und genießen. Sie schossen an einem vorbei, kamen teilweise richtig nah ran. Einige Male hatten wir das Riesenglück, dass die Robben sogar mit uns spielen wollten.

Sie schauten uns in die Augen (das war für mich der tollste Moment), flitzten um uns herum, tauchten ab, dann wieder auf. Und dazwischen immer dieser Augenkontakt.

Die Augen der Robben sind recht klein, wenn sie sich an Land befinden, unter Wasser sehen sie jedoch riesig aus. Eine Robbe kam mir am Ende sogar so nah, dass sie einfach direkt neben meinem Arm trieb, ja fast schon Körperkontakt suchte.

Alles in Allem, war dieser Ausflug wirklich mega. Dass das Unternehmen die Robben einfach Robben sein lässt und sie nicht für den Tourismus ausbeutet, hat diese Tour überhaupt erst für uns interessant gemacht.


Sie werden nicht gefüttert, oder anderweitig angelockt, es gibt keine Netze. Man darf für ca. eine Stunde einfach Gast der Robbenkolonie sein. Selbst auf dem Wasser treibender Plastikmüll wurde von unseren Guides eingesammelt.


Ausflugsziel #5: Muizenberg und Kalk Bay

Diese beiden Spots lassen sich super miteinander kombinieren. Wir starteten unseren Tag in Muizenberg und wollten ein bisschen am Surfer-Strand spazieren und uns die bunten Häuschen anschauen. Ehrlich gesagt hat uns Muizenberg nicht vom Hocker gehauen. Die paar bunten Häuschen reihten sich vor einem recht hässlichen Betonklotzhintergrund. Bei den tollen Fotos, die man immer mal wieder auf verschiedenen Plattformen sieht, ist also die Perspektive entscheidend. :)

Ganz im Gegenteil zu Kalk Bay. Eine kurze Fahrt weiter empfing uns dieses kleine Fischerdorf. Die Fischerboote kamen gerade reingefahren, man konnte direkt Fisch vom Boot kaufen. Überall kleine Hippie Läden mit allerlei Klim-Bim und Cafés und Restaurants, in denen man den lässigen Vibe des Örtchens auf sich wirken lassen kann. Direkt am Strand fährt der lokale Zug entlang, falls du Lust auf eine kurze Fahrt hast.


Sehenswürdigkeit #6: Die Kap-Halbinsel

Unser Tipp schon mal vorweg: Wenn du einen Besuch der Kap-Halbinsel planst, nimm dir genügend Zeit. Am besten einen ganzen Tag. Es gibt viel zu sehen und viele Aussichtspunkte, die man ansteuern kann. Mach nicht den Fehler und fahre wie die meisten Touristen nur zum Kap der Guten Hoffnung oder zum Leuchtturm. Wir hatten an dem Tag die beste Zeit, als wir abseits an menschenleeren Stränden spazierten, den schneeweißen Sand bestaunten und uns über das türkise Wasser erfreuten. Ganz zu schweigen von den Straußen und Springböcken, die einfach mal ein paar Meter von uns grasten.

Unsere Strecke führte einmal um die Halbinsel, angefangen in Muizenberg, über Kalk Bay, Boulders Beach mit den Pinguinen (dazu später mehr), ab in den Table Mountain National Park (Eintritt 145 Rand p.P. - ca. 9,70 Euro).

Ab dem Nationalpark veränderte sich die Landschaft, es wurde karger, wilder, dramatischer. Bäume gab es so gut wie keine, die Büsche schimmerten aber in allen erdenklichen Farben im Sonnenlicht. Wir fuhren immer wieder an Bergen vorbei, die teilweise recht spitz in den Himmel ragten. Immer mal wieder fanden wir einsame Buchten, wie z.B. Buffels Beach, an denen wir kurze Stopps einlegten.


Aber auch unser Ziel war das Kap der Guten Hoffnung. Es ist einer der beiden Touristenmagnete des Nationalparks, dementsprechend geht es dort zu. Busladungen von Touristen werden für das „eine“ Foto vor dem berühmten Cape of Good Hope-Schild abgeladen und dann weitergekarrt.

Es gibt im Nationalpark einige Wanderwege, z.B. den vom Kap der Guten Hoffnung zum Leuchtturm, aber auch so einige schöne Aussichtspunkte, wenn man sich etwas abseits bewegt.

Am Leuchtturm war es dann noch mal eine Nummer heftiger. Reisebusse ohne Ende, Autos wohin das Auge reicht. Es gibt sogar eine kleine Bimmelbahn, die einen die paar Meter nach oben fährt, wenn man zu faul zum Laufen ist. Wir spazierten dann aber doch lieber im Rudel mit. Es gibt auf dem gesamten Weg schöne Aussichtspunkte aufs Kap, auf den Wanderweg und den Diaz Beach.

Die Aussicht vom Leuchtturm ist wirklich schön, gerade wenn man darüber nachdenkt, dass in Richtung Süden einfach mal nichts mehr kommt, außer der Antarktis.


Als wir uns auf den Rückweg machten und den Nationalpark verließen, bogen wir Richtung Westen ab. Es gibt auf dem Weg zurück nach Kapstadt Weingüter, eine Straußenfarm (an der man die Strauße auch füttern kann) und viele malerische Strände zum Anhalten, wie z.B. den Scarborough Beach.

Kurz bevor man wieder in Hout Bay ankommt, kann man den landschaftlich wunderschönen Chapman's Peak Drive fahren. Diese Küstenstraße führt an den Klippen vorbei und schlängelt sich die Bucht bis nach Hout Bay entlang.


Hinweis für Sparfüchse: Wenn man die Straße befahren möchte, wird eine Gebühr von 45 Rand (3 Euro) fällig. Wir fanden es lohnenswert, die Ausblicke waren wunderschön. Wenn dir das zu teuer ist, gibt es eine Möglichkeit die Gebühr zu umgehen und trotzdem tolle Ausblicke zu erhaschen.


Frage an der Schranke (von Hout Bay kommend) einfach nach einem Picknick Ticket. Zwar kannst du damit nicht den gesamten Weg befahren, kannst aber dennoch an verschiedenen Aussichtspunkten anhalten, picknicken, oder verschiedene Wanderungen, z.B. hoch zum Chapman's Peak starten.


Sehenswürdigkeit #7: Die Pinguine von Boulders Beach

Du liebst Pinguine? Du willst ihnen mal richtig nahe kommen? Oder gar neben ihnen schwimmen? Dann haben wir hier genau das richtige für dich.

Am Boulders Beach gibt es einen überrannten Aussichtspunkt, von dem man die Pinguinkolonie, die sich dort angesiedelt hat, beobachten kann. Nah kommt man allerdings nicht. Fährt man (von Kalk Bay kommend) eine Ausfahrt weiter, sieht die Sache anders aus. Man zahlt Eintritt zu einen privaten Strand (75 Rand p.P. - ca. 5 Euro) und kann dann direkt neben den Pinguinen schwimmen, wenn sich denn gerade welche im Wasser tummeln. Geht man durch die kleinen Spalten zwischen den Felsbrocken hindurch, gelangt man in einen etwas "versteckten" Bereich.

Ein kleiner Junge zeigte uns den Weg, sonst wären wir da wahrscheinlich gar nicht entlang spaziert. Auf einmal standen wir im Pinguparadies! Sie waren einfach überall. Im Wasser, hinter den Felsen, vor den Felsen, auf den Felsen.


Sie schliefen, bauten Nester und paarten sich. Sie waren so nah, dass wir im ersten Moment gar nicht realisieren konnten, was wir da gerade erleben. Wir setzten uns einfach zwischen sie, starrten uns an, starrten sie an und waren wunschlos glücklich. Ihre kleinen Schnäbelchen, die rosa Federn rund um ihre Augen, die kleinen Flügel.

Es gibt wohl noch einen Bereich, von dem man anscheinend kostenlos die Pingus sehen kann, ob man dann allerdings so nah rankommt, wissen wir nicht. Einfach an der Parkschranke geradeaus laufen, da befindet sich eine Gittertür, durch die man gehen kann. Wenn du das schon mal ausprobiert hast, oder es vor hast, schreib uns gerne, ob es geklappt hat.



Ausflugstipp #8: Der weitläufige Blouberg Strand

Nördlich des Zentrums liegt dieser langgezogene, schneeweiße Strandabschnitt, der einen tollen Blick auf den Tafelberg bietet. Die Atmosphäre ist sehr entspannt, es sind viele Kitesurfer unterwegs, die man bei einem Strandspaziergang beobachten kann. Baden ist leider in und um Kapstadt nicht wirklich drin. Das Wasser ist eiskalt, selbst im Hochsommer. Außer du bist hart im Nehmen, dann nichts wie rein mit dir.


Auf dem Weg zum Blouberg Strand hatten wir außerdem eine unerwartete Tiersichtung. Wir fuhren entspannt die Stadtautobahn entlang, als ein kleiner Tümpel direkt neben einem Wohngebiet auftauchte, in dem dutzende Flamingos standen. Direkt mit dem Tafelberg im Hintergrund. Was für ein Zufall, was für ein Anblick.


Sehenswürdigkeit #9: Das kunterbunte Bo-Kaap Viertel

Bo-Kaap, eine weitere top Sehenswürdigkeit Kapstadts, ist ein muslimisches Viertel, das mit seinem Markenzeichen, den knallbunt gestrichenen Häuschen und fast ein Dutzend Moscheen zu einem Spaziergang durch die engen Gassen einlädt. Wir sind eigentlich nur für das obligatorische Foto hingefahren, blieben dann aber doch ein ganzes Weilchen. Die Farben und das Flair gefielen uns gut. Außerdem gibt es in Bo-Kaap einige Restaurants, die traditionell malaiische Delikatessen, wie z.B. Sosaties oder Biryanis, die auch wir probierten, anbieten.

Die Häuschen sind in allen möglichen grellen Farben gestrichen und bieten gerade bei strahlend blauem Himmel einen tollen Kontrast auf Fotos. Es gibt einen etwas höher gelegenen Aussichtspunkt, von dem man einen tollen Blick über das Viertel mit dem Tafelberg im Hintergrund genießen kann. Für einen kurzen Abstecher können wir das Bo-Kaap wirklich empfehlen.


Sehenswürdigkeit #10: Die V&A Waterfront

Die Waterfront liegt rund um die beiden historischen Wasserbecken in Kapstadt. Es gibt eine Vielzahl an Restaurants, Shops und Aktivitäten, wie z.B. Bootsfahrten oder eine Fahrt im Riesenrad, die man vor Ort unternehmen kann. Wenn man den Tafelberg im Hintergrund ausblendet, könnte man allerdings denken, dass man irgendwo auf der Welt unterwegs ist.


Diese Vergnügungsviertel, die speziell für Touristen angelegt werden, sind normalerweise nicht unsere erste Wahl, was Sightseeing angeht, dennoch wollten wir es uns anschauen und verbrachten ein, zwei Stündchen in der Ecke. Kann man mal machen, muss man aber nicht.


Ausflugstipp #11: Picknicken in Kapstadt

Du hast keine Lust viel Geld für Essen gehen auszugeben, keine Lust mit Blick auf die Straße zu dinieren? Wie wäre es mit einem Picknick?

Kapstadt hat atemberaubende, und das meinen wir wirklich so, Picknickspots, gerade entlang des Chapman Drive. Wir verbrachten einen Nachmittag mit unserem Couchsurfing Host und er zeigte uns den wahrscheinlich schönsten Picknickspot rund um Hout Bay. Der Ausblick, die Weite, das Meer, die Sonne, die sich langsam dem Horizont nährte. Besser hätten wir unseren Tag nicht abschließen können. Alleine am Chapman's Drive gibt es über 100 Picknick-Tische, mal mit grandiosem Ausblick, mal etwas abseits gelegen und windgeschützt.

Picknick mit Traumausblick auf Hout Bay

Tipp: Frage nach der Maut Station nach dem Picknick Ticket, dann darfst du bis zu einem bestimmten Punkt gratis fahren und picknicken. Achtung: Ticket nicht verlieren, ansonsten musst du beim Verlassen die 45 Rand (3 Euro) noch einmal bezahlen.


Ausflugstipp #12: Kapstadts Strände abseits der Massen

Kapstadt hat wunderschöne Strände zu bieten. Die bekanntesten wären wohl die Strände rund um Clifton oder Camp's Bay. Wenn du, so wie wir, keine große Lust auf Menschenmassen hast und lieber deine Zeit an weniger überlaufenen Stränden verbringen willst, haben wir zwei Tipps für dich.

Strand #1: Der Llandudno Beach

Dieser kleine Strandabschnitt hat uns richtig gut gefallen, es ist eher ein Strand der Einheimischen und steht bei Touristen nicht wirklich auf dem Zettel. Er liegt zwischen Camp's Bay und Hout Beach, zieht viele Surfer und Familien an und man hat von den vielen Felsen einen tollen Blick über den gesamten Strand. Unser Tipp: Einen Abstecher zum Strand zum Sonnenuntergang.


Strand #2: Hout Bay Beach

Auch dieser Strand hat uns gut gefallen. Am Wochenende kann es hier etwas voller werden, aber am Vormittag kann man wirklich entspannt und in Ruhe durch die Bucht schlendern. Von dem Hout Bay Beach hat man einen schönen Blick auf die umliegenden Berge und den Chapman's Peak Drive.


Unser Fazit

Kapstadt hat uns wirklich super gefallen. Wir haben viel gesehen und erlebt, haben uns überwunden und sind den Tafelberg und Lion's Head aufgestiegen und haben am Strand gechillt. Das Klima im Hochsommer empfanden wir als angenehm, da meist eine frische Brise wehte und es nicht zu heiß wurde.


Preislich gesehen hält sich Kapstadt auch im Rahmen, wir haben sogar relativ wenig ausgegeben, was aber daran lag, dass wir Dank Couchsurfing 8 Nächte bei jemandem für lau übernachteten.



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Wir sind zwei Backpacker und Reiseblogger, die ihr konventionelles Leben vor vielen Jahren hinter sich gelassen haben. Auf unserer Weltreise erkunden wir ferne Länder und lassen uns gerne treiben. Am liebsten abseits des Mainstream. 

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