Japan Reisetipps: Wissenswertes für deine nächste Reise

Aktualisiert: 26. Nov 2019


Das Land der aufgehenden Sonne ist auch das Land der vielen Sitten, Bräuche und Verhaltensregeln. Es ist nicht immer leicht, den Überblick zu bewahren, deshalb haben wir für dich unsere persönlichen und besten Reisetipps & Tricks für deine nächste Reise nach Japan in diesem Blogeintrag zusammengefasst. Alles, worüber wir hier schreiben stammt aus unserer persönlichen Erfahrung.


Die berühmte Shibuya Kreuzung in Tokio

In diesem Blogpost findest du Reisetipps zu:


Shinkansen

Reisebusse

Taxi fahren

Onsen

Ruhe bitte

Schuhe/Hausschuhe

Mundschutz

Toiletten

Übernachtungsmöglichkeiten

Essen & Trinken

Sonstige Japan Reisetipps kurz und knackig zusammengefasst



Shinkansen: Was gibt es bei Japans schnellstem Zug zu beachten?


Es gibt für Touristen die Möglichkeit, einen vergünstigten Japan Rail Pass (JPR) zu erwerben, dies muss aber vor der Einreise nach Japan passieren und wird dann vor der ersten Nutzung am Bahnhof vor Ort aktiviert. Es gibt verschiedene Tickets, u.a. für 7, 14 und 21 Tage. Man kann mit dem JRP z.B. auch die Yamanote-Linie oder die Chuo-Sobu-Linie in Tokio gratis nutzen und bekommt auch in anderen Orten Vergünstigungen, wie z.B. der JR Fähre nach Miyajima in Hiroshima.


Ein JRP Ticket lohnt sich allerdings, wie wir finden, erst ab einer Reisedauer von zwei Wochen und auch nur dann, wenn man plant, in viele verschiedene Orte per Zug zu reisen.

Schnittiger Shinkansen Zug von vorne

Alle Shinkansen Linien haben Namen, so dass es einem einfach gemacht wird herauszufinden, auf welcher Linie dieser Zug fährt und wo er genau Halt macht. Es gibt allerdings zwei Shinkansen, die man mit dem JRP nicht nutzen kann, den Nozomi und Mizuho.


Es gibt reservierungspflichtige Zugwägen und solche ohne Sitzplatzreservierung. Die freundlichen Mitarbeiter vor Ort am Schalter werden einem diesbezüglich zur Seite stehen. Wir buchten immer einen Sitzplatz, denn dies ist mit dem JRP kostenlos. Die Durchsagen im Shinkansen sind zweisprachig: Japanisch und Englisch.


Die Sitze im Shinkansen sind breiter und haben einen höheren Sitzkomfort als die im ICE. Bordservice ist auch dort verfügbar. Falls du mit viel Gepäck bzw. großen Koffern reist, noch einen


Komfortables Zugabteil eines Shinkansen

Tipp: Staumöglichkeiten gibt es im Shinkansen wenig, immer nur am Ende des Wagens. Dort ist hinter der letzten Sitzreihe genug Platz, um dein Gepäck zu verstauen.


Lehn dich einfach zurück, Japan ist eines der sichersten Länder der Welt. Mach ruhig ein Nickerchen im Zug, lass das Handy in der Hand. Es wird beim Aufwachen noch da sein :)


Wir buchten unsere nächsten Shinkansen-Verbindungen immer erst direkt am Reisetag am jeweiligen Bahnhof. Die Züge fahren permanent und man bleibt so flexibler auf Reisen.

Es gibt in den Bahnhöfen extra Bereiche, von denen die Shinkansen Züge abfahren. Man passiert eine Schranke und hat danach die Möglichkeit noch schnell einen Snack in den verschiedenen Buden zu kaufen, sich in abgetrennten Wartebereichen die Zeit zu vertreiben, oder direkt am Gleis zu warten und auf einen durchrasenden Shinkansen zu hoffen. An den Gleisen gibt es meist auch noch Snacks zu kaufen, allerdings ist die Auswahl dort kleiner.


Das Anstellen an den Zügen (egal ob Shinkansen oder U-Bahn) läuft in Japan wie folgt ab:


Vergiss Menschentrauben, Gedrängel, Geschubse oder genervte Gesichter. Nichts davon wirst du in Japan erleben.

Dort geht alles gesittet und ruhig zu. Japaner formen Reihen. Meistens sind am Boden schon Markierungen aufgetragen, an denen du den Wartebereich bzw. Warteverlauf erkennen kannst. Du stellst dich dann einfach hinten an. So einfach kann's sein.


Typisches Bahngleis in Japan

Die Züge halten immer am markierten Bereich, sodass man quasi schon direkt vor dem Eingang steht und nicht zur nächsten Tür eilen muss. Wer sich das hat einfallen lassen: Applaus!


Stell dich darauf ein, dass in Japan tatsächlich alles pünktlich ist und du nie lange auf U-Bahn, Zug oder Bus warten musst.


Reisebusse: Ist dir der Shinkansen zu teuer, gibt es diese Alternative


Wenn du dich mal anders, als mit dem Zug fortbewegen möchtest, können wir dir noch die Fahrt mit den verschiedenen Nah- und Fernbussen empfehlen. Top ausgestattet, pünktlich und meist günstiger als der Shinkansen, bringen sie dich sicher ans Ziel. Wir fuhren vom Narita Flughafen fünf Stunden bis nach Nozawa Onsen, machten Halt an Raststätten, die an sich schon ein Highlight für sich sind, denn manche von ihnen bestehen komplett aus Automaten.


Mit dem Bus von Tokio nach Nozawa Onsen zum Skifahren

Unser Reisetipp wenn du mit niedrigem Budget reist: Nachtbusse. Mit ihnen kommst du sicher, komfortabel und fuer Japans Verhältnisse relativ günstig ans Ziel und sparst dir so eine Unterkunft.


Taxi fahren in Japan


Taxi fahren ist in Japan ein Highlight und auf jeden Fall eine Erfahrung wert. Es ist bei Weitem nicht so günstig, wie in anderen asiatischen Ländern, aber wir haben es trotzdem ein paar mal genutzt, um zügiger von A nach B zu kommen, z.B. in Kyoto.

Die Fahrer sprechen kein bzw. nur ein paar Brocken Englisch, fotografier oder druck dir unbedingt deine Zieladresse vorher auf Japanisch aus, sonst wirst du ein Problem haben. :)


Soviel sei gesagt: Hände weg von der Taxi Tür!

Sie öffnet und schließt automatisch und es wird in Japan als unhöflich angesehen, die Tür zuzuschlagen oder aufzureißen.

Taxifahrer und Busfahrer tragen in Japan übrigens eine Uniform inklusive weißer Stoffhandschuhe.


Onsen: In Japans Badehäusern gibt es einiges zu beachten


Es gibt einige Benimm- und Verhaltensregeln, die man beachten sollte, wenn man ein öffentliches Onsen (Badehaus) aufsuchen möchte. Informier dich bitte vorher und mach dich mit den Regeln vertraut.


Wir haben in unserem separaten Blogpost alle wichtigen Tipps und Verhaltensregeln für deinen Onsenbesuch zusammegefasst, damit auch dein Aufenthalt ein unvergessliches Erlebnis wird.


Öffentlicher Onsen im Skiort Nozawa Onsen

Vor dem Betreten des Onsen musst du dich unter anderem gründlich waschen, dies machst du sitzend auf den bereitgestellten kleinen Hockern. Der Onsen darf nur mit einem gereinigten Körper betreten werden. Platzier dein kleines Handtuch auf dem Kopf und es kann losgehen. Mehr Tipps im oben genannten Blogpost.


Wir haben in unserer Zeit in Japan öffentliche und private Onsen besucht. Ich bin stark tätowiert und wollte den Japanern nicht respektlos gegenübertreten, deshalb fragten wir stets vor unserem Besuch nach, ob ich die öffentlichen Onsen überhaupt betreten darf.


Einige Male wurde ich abgelehnt, andere Male durfte ich jedoch, kurz vor Schließung, als alle anderen Gäste schon draußen waren, hinein und hatte den gesamten Onsenbereich eine Stunde für mich alleine.


In Onsen werden Männlein und Weiblein getrennt

Viele Touristen sind respektlos und beachten die Regeln nicht, deshalb gibt es in Japan viele Onsen, die nur von Japanern besucht werden dürfen.


Ach so, lass deinen Bikini oder deine Badehose zu Hause, im Onsen sind alle nackt. :)


Ruhe bitte: In Japan wird Rücksicht auf seine Mitmenschen genommen


In Japan leben 135 Millionen Menschen auf engem Raum. Trotzdem ist es das Land, das uns als ruhigstes in Erinnerung bleiben wird. Respektier die Verhaltensweisen der Japaner und pass dich während deines Besuchs an.


Es wird z.B. als unhöflich angesehen, sich laut in der Öffentlichkeit und den Verkehrsmitteln zu unterhalten oder zu telefonieren. Schalte dein Telefon einfach auf lautlos, in Zügen und an Haltestellen wirst du oft Schilder sehen, die dich darauf hinweisen, dein Handy leise zu stellen.


Schuhe/Hausschuhe: Auf was muss ich achten?


Stell dich darauf ein, deine Schuhe in Japan sehr oft an- und ausziehen zu müssen und nimm genügend Socken ohne Löcher mit. :) Sei es in Ryokans, in einigen Restaurants, Tempeln oder bei Japanern zuhause.


Dir werden am Eingang Schlappen/Hausschuhe zur Verfügung gestellt, die du dann anziehst. Dies ist nicht verhandelbar, sondern Pflicht.

In Ryokans musst du deine Hausschlappen ausziehen, bevor du die Tatami Matten in deinem Zimmer betrittst. Für den Toilettengang gibt es in Hotels/Ryokans/Privathaushalten extra Schlappen, die du dann nach dem Klobesuch wieder ausziehst und in die eigentlichen Hausschuhe wechselst.


Man stellt die Schlappen übrigens immer so hin, dass man beim Verlassen des Raumes direkt hineinschlüpfen kann. Quasi verkehrt herum, wenn man das Zimmer betritt.


Mundschutz: Vorbeugung und Rücksichtnahme


Du wirst in Japan, gerade in den Städten, viele Menschen mit Mundschutz sehen. Dieser wird getragen, um sich vor Ansteckung zu schützen, aber auch aus Respekt vor seinen Mitmenschen, um diese nicht anzustecken, wenn man selbst erkältet oder angeschlagen ist.


Super Idee, um in Ballungszentren der Ausbreitung von Viren vorzubeugen.


Mit Mundschutz über den Tsukiji Fischmarkt in Tokio

Toiletten: Japans beheizbare und dudelnde hightech Klos


Unser Lieblingsthema! Japans Toiletten: Ein absolutes Highlight. Wir hätten am liebsten eine gekauft und mitgenommen, wenn sie nicht so teuer und unhandlich wären. Probier bei Benutzung unbedingt alle Funktionen aus. Die jeweiligen Toilettenfunktionen variieren je nach Ausstattung der Toilette.


Vorgewärmter Sitz. Intimdusche. Musik oder Vogelgezwitscher.

Musik, um Geräusche jeglicher Art zu übertönen. Du kannst da teilweise zwischen Vogelgezwitscher, Meeresrauschen und vielem mehr wählen. Den Duschstrahl gibt's für vorne und hinten, Wasserdruck und Strahlhöhe sind einstellbar. Temperatur für den Wasserstrahl und Sitzheizung auch.


Als wir Skifahren in Nozawa Onsen waren, hatte unser Badezimmer im Ryokan keine Heizung. Rettung war jeden Morgen der warme, vorgeheizte Toilettensitz. Oh ja! Da blieben wir gerne ein paar Augenblicke länger sitzen :)


Übernachtungsmöglichkeiten in Japan


Du hast in Japan verschiedenste Möglichkeiten zu übernachten. Je nach Budget und Vorliebe, du wirst auf jeden Fall fündig.


Was du aber unbedingt machen solltest, ist mindestens eine Nacht in einem traditionellen japanischen Ryokan zu übernachten.


Ryokan: Traditionelle japanische Unterkünfte


Wir fühlten uns in unserem ersten Ryokan anfangs etwas fremd, was aber daran lag, dass wir uns anpassen wollten und die gesamte Zeit über Yakutas (traditionelle japanische Kleidung) trugen. Zu Beginn fühlten wir uns verkleidet und deplaziert, denn egal in welchem Ryokan wir übernachteten, wir waren ausschliesslich von Japanern umgeben. Die Angestellten und die anderen japanischen Gäste lächelten, nickten uns zu und gaben uns so zu Verstehen, dass wir uns keinen Kopf machen brauchen.


Authentisches Frühstück in einem Ryokan

In den Ryokans bekommst du auch traditionelles Essen serviert (Kaiseki Ryori). Unbedingt probieren, wenn du die Chance dazu hast. Ist etwas komplett anderes, angefangen von der Textur des Essens bis zum Geschmack.


Perfektion auf dem Teller. Kaiseki Ryori, traditionelle japanische Kost

Ryokans werden überwiegend von Japanern besucht, die dort ein paar schöne traditionelle Tage im Kreise ihrer Lieben verbringen. Leg vor deiner Reise genug Geld dafür bei Seite, gute Ryokans sind nicht billig!


Herzlich Willkommen in einem traditionellen Ryokan

Hotel/Hostel


Ansonsten hast du natürlich die Wahl zwischen den Klassikern: Hotel und Hostel. Uns fiel auf, dass die Raucherzimmer in großen Hotelketten am günstigsten sind. (Haben wir nie gebucht, da wir beide nicht rauchen). Ein klassisches Doppelbett ist in Japan 1,40m breit. Wenn du es größer magst, zahlst du drauf.


Englisch wird in allen Hotels und Hostels mal besser, mal schlechter gesprochen. Die Japaner sind aber immer darum bemüht, einem den angenehmsten Aufenthalt zu ermöglichen.


Was uns persönlich noch unglaublich gut gefallen hat, ist, dass man sich nicht um Shampoo etc. kümmern musste. Es gab so ziemlich in allen Hotels/Hostels, große (200-500ml) Flaschen Shampoo, Duschgel und Conditioner, teilweise von Marken wie Shiseido, die man umsonst benutzen konnte. Oft gab es auch gratis Einwegrasierer, Haargummis, Haarbänder, Ohrstäbchen, Abschminkzeug, Zahnbürsten und Zahnpasta.


Kapselhotel: Wenig Platz für wenig Geld


Wenn du es verrückter magst, hast du z.B. noch die Wahl in einem Kapselhotel abzusteigen oder die Nacht in einem Love Hotel zu verbringen (was teilweise billiger ist, als in großen Hotels, wenn du z.B. nur ein paar Stunden, bis zur Weiterreise, überbrücken musst). Kapselhotels sind eine tolle Alternative, wenn du ein festes Budget hast und dazu noch männlich bist. Viele der Kapselhotels sind nämlich: Men only!


Love Hotel: Günstig schlafen, wo andere Liebe machen


Love Hotels erkennst du meist an ihren verrückten Namen und Aufmachungen. Sie sehen oft aus, wie nachbauten der grossen Hotels in Las Vegas, aber auch Schlösser, Hello Kitty oder Schiffsnachbauten sind dabei. Love Hotels können stundenweise gemietet werden, sind anonym, meist günstiger als herkömmliche Hotels und eine tolle Alternative, wenn du nur ein paar Stunden überbrücken musst.


Essen und Trinken: Kulinarische Highlights in Japan


Sei nicht scheu, neue und verrückte Sachen zu probieren. Jede Stadt/Region in Japan hat lokale Spezialitäten, seien es z.B. Oyaki (gedämpfte Teigtasche mit Füllung) in Nozawa Onsen, Takoyaki (frittierte Backteigbällchen) in Osaka oder das berühmte Kobe Beef in Kobe.


Oyaki - Gedämpfte Teigtaschen in Nozawa Onsen

Wir können dir empfehlen, abseits der Hauptstraßen in den kleinen Gassen nach Restaurants zu schauen. Wir landeten so in kleinen Garküchen, aber auch Gourmettempeln. Keine englische Karte, keine Bilder. Super! Das Personal war, glauben wir, teilweise auch überrascht, dass sich westliche Touristen dorthin verirrt hatten.


Viele Restaurants haben ein Display mit “Plastikessen” am Eingang, d.h. das die angebotenen Speisen 1:1 als Plastikvariante ausgestellt werden. Du kannst also schon am Eingang sehen, ob das was für dich ist, oder nicht.


Plastikessen Auslage am Eingang eines Restaurants

Auch interessant: Udon Nudelrestaurants, in denen man seine Bestellung am Automaten eingibt, direkt bezahlt und den Bon, den der Automat ausspuckt, anschließend der Mitarbeiterin bringt, die dann das Essen und Getränke nach einer kurzen Wartezeit serviert.


Der Klassiker darf natürlich auch nicht fehlen: Sushi und Sashimi.


Ein Muss, wenn man Japan besucht. Da ist es egal, in welcher Stadt du Sushiisst, die Qualität ist immer top. Wenn dir das Sushi essen mit den Stäbchen zu kompliziert ist, kannst du es in Japan auch mit der Hand essen.


Generell wird in Japan viel wert auf das Kochhandwerk gelegt und wir hatten immer das Gefühl, dass die Menschen dort stolz auf das sind, was sie servieren.

Was im Umkehrschluss heißt, dass die Essensqualität in Japan unglaublich hoch ist. Egal, mit welchem Budget man reist.


Sashimi in Perfektion angerichtet

Tipp: An Bahnhöfen oder den kleinen Superetten (kleiner Supermarkt), wie z.B. 7/11 oder Lawson, kann man qualitativ gute und günstige Snacks und Getränke für zwischendurch erwerben. Kalter grüner Tee und weißer Pfirsichsaft sind einige der Highlights. Grüner Tee wird in Japan ungesüßt getrunken und schmeckt komplett anders, als der den man ausserhalb von Japan bekommt. Unbedingt probieren.


Was sonst noch wichtig ist: Wissenswertes und unsere Reisetipps


  • Schlürfen (bei Sobanudeln) ist in Japan gängig. Je lauter, desto besser schmeckt's.


  • Händeschütteln ist in Japan eher unüblich. Eine leichte Verbeugung oder ein Kopfnicken reicht in der Regel aus, da von Touristen nicht verlangt wird, alle diesbezüglichen Regeln zu kennen.


  • Benutze beide Hände, wenn du z.B. Geschenke überreichst, mit Karte bezahlst oder deine Visitenkarte weitergibst. Alle Dinge, die einen persönlichen Wert haben, werden mit beiden Händen und einer kleinen Verbeugung übergeben.


  • Wenn du mit Japanern unterwegs bist und ihr z.B. eine Flasche Wein unter euch teilt. Man schenkt allen ein außer sich selbst und stellt die Flasche dann zurück auf den Tisch. Dann wartest du, bis jemand dein Glas füllt.


  • Respektiere religiöse Orte, zieh dich angemessen an und verhalte dich ruhig. Achte auf Schilder mit “Fotografieren verboten”.


  • Nase schnauben gilt als unhöflich in der Öffentlichkeit. Lieber hochziehen oder beim nächsten Toilettengang schnell die Nase putzen.


  • Du kannst so ziemlich alles in Japan in Automaten kaufen, Alkohol, warme Getränke und Speisen, Klamotten. Dies aber in einer Auswahl, die du so noch nicht gesehen hast.


Getränkeautomaten in Japan
  • Busfahrten in Japan: Die hintere Tür zum einsteigen benutzen, dort hängt meist ein kleiner Kasten. Dort auf den Knopf drücken und eine Nummer ziehen (die Nummer zeigt die Haltestelle an, an der man zugestiegen ist.). Diese beim Aussteigen dem Fahrer abgeben und wenn möglich passend mit Kleingeld zahlen.


  • Es gibt in Japan (Stand 2019) vergünstigte Inlandsflüge für Touristen. Um die 100 Euro one way mit JAL. Hat sich in unserem Fall gelohnt, da wir Fukuoka → Naha (Okinawa) → Tokio geflogen sind.


  • Geld mit Kreditkarte abheben geht am einfachsten in allen SevenEleven Shops, diese wirst du überall in Japan finden.



Klingt im ersten Moment verwirrend? Ist es aber nicht wirklich. Wenn man sich an die Grundregeln hält und seinen gesunden Menschenverstand benutzt, wird man in Japan eine unvergessliche Zeit verbringen und viele tolle Erinnerungen von der Reise mit nach Hause nehmen.


Na dann nichts wie los nach Japan, um dir dein ganz eigenes Bild von diesem einzigartigen Land zu machen.



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Kati &   Hermann

Wir sind zwei Backpacker und Reiseblogger, die ihr konventionelles Leben vor vielen Jahren hinter sich gelassen haben.

 

Auf unserer Weltreise erkunden wir ferne Länder und lassen uns gerne treiben. Am liebsten abseits des Mainstream. 

Kati + Hermann

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