Nozawa Onsen: Snowboarden in einem von Japans ältesten Skiresorts

Aktualisiert: 19. Apr 2019


Nozawa Onsen ist eins von Japans ältesten Ski-Resorts, die ersten Pisten öffneten dort 1924. Das Städtchen gehört zur Präfektur Nagano und liegt etwa eine Stunde Busfahrt nordöstlich von Nagano selbst und ca. 5 Stunden von Tokio. Nozawa Onsen ist berühmt für seine heißen Quellen, seinen perfekten Pulverschnee, seine tolle Location, seine Onsen und seine lokalen Köstlichkeiten. Von Ende Oktober bis in den April hinein ist wohl der Wintersport der Hauptgrund, dorthin zu reisen. Langlauf, Ski und Snowboarden auch abseits der Pisten, Schlittenfahren, Schneeballschlachten, einen Onsen aufzusuchen oder die weltberühmten Schneeäffchen locken die Besucher in die Region um Nozawa Onsen. Insgesamt gibt es für die knapp 4000 Einwohner 13 öffentliche Bäder. Das wohl bekannteste und größte ist der O-yu Onsen, ein dreistöckiges, hölzernes Gebäude direkt im Zentrum.

1998 während der Olympischen Spiele in Nagano fand dort außerdem der Biathlon Wettbewerb statt und man kann im gesamten Ort noch Überbleibsel wie Tafeln oder extra dafür angefertigte Gullideckel finden. Die Einwohner sind unglaublich stolz, Teil dieses Events gewesen zu sein.


In diesem Artikel findest du: Anreise aus Tokio Nozawa Onsen Authentisches, japanisches Skigebiet Unser Ryokan: Shirakaba Snowboarden/Skifahren in Nozawa Onsen Unbedingt probieren: Regionale Köstlichkeiten Yamanouchi Onsen, Tempel, Restaurants & Shopping Fazit



Anreise aus Tokio Unsere erste Nacht in Japan verbrachten wir in einem Airport Hotel in Narita, da es am nächsten Morgen früh mit dem Nagano Snow Shuttle nach Nozawa Onsen gehen sollte. Wir hatten uns bewusst für die längere Anreise mit dem Bus entschieden, weil wir so viel wie möglich von Japan sehen wollten. Wir fuhren erst über Tokios Autobahnen, vorbei an einer riesigen Buddha Statue, den Mount Fuji konnten wir bei strahlendem Sonnenschein am Horizont sehen. Weiter ging es durch Hügellandschaft und kleine verschlafene Ortschaften, bis sich schlagartig die Szenerie. Wir waren mittlerweile umgeben von schneebedeckten Bergen, auf denen man die ersten Skipisten erkennen konnte. Weit konnte es nicht mehr sein und dementsprechend groß war unsere Vorfreude. Wir hatten keine Ahnung, was uns erwarten würde, es war unser allererster Stop auf unserer Reise und uns gingen tausend Gedanken und Fragen durch den Kopf. Liegt genug Schnee? Wie sind die Menschen so? Können wir uns überhaupt verständigen? Wie schmeckt Sushi in Japan? Wie wird unser Ryokan? Wie ist das so auf'm Boden auf Futons zu schlafen? Überleben wir unsere erste Fahrt auf dem Snowboard?


Authentisches japanisches Skigebiet Wir hatten im Vorfeld lange nach einem Skiort in Japan gesucht, der noch relativ authentisch und ursprünglich ist und nicht, wie einige Skiresorts in der Umgebung, von australischen und neuseeländischen Touristen belagert wird. Nozawa Onsen sah vielversprechend aus. Auch dort gibt es natürlich einige Resorts, größere Hotels und einige Touristen, die aber meistens aus Japan selbst oder aus Südkorea kommen. Wir buchten schon vorab ein traditionelles Ryokan, das im Zentrum lag.

Nozawa Onsen ist ein kleiner überschaubarer Ort, alles wirkte dort sehr ruhig und machte auf uns einen typisch japanischen Eindruck. Wir stiegen in der Nähe des Informationszentrums aus dem Bus, schnappten unsere Rucksäcke und machten uns auf die Suche nach unserem Ryokan. Ein Ryokan ist eine traditionelle japanische Herberge, das heißt, dass man dort am Boden auf Futonbetten schläft und typisch japanisches Essen serviert bekommt. Schnell nochmal die Benimmregeln im Kopf durchgehen, damit wir bloß nicht direkt ins erste Fettnäpfchen treten. Wir hatten uns im Vorfeld Skiklamotten, Winterschuhe usw. gekauft, denn die letzten Jahre waren wir im australischen Outback nur in Shorts und Shirts unterwegs. Die Kälte war ein kleiner Schock für uns, wir kamen nämlich gerad aus dem australischen Sommer und der Temperaturunterschied betrug über 50 Grad. Unser Ryokan Wir gingen in Richtung unsere Bleibe - Shirakaba, das Einchecken verlief problemlos. Man musste am Eingang seine Schuhe ausziehen (und auch dort stehen lassen) und in Pantoffeln schlüpfen, die man dann im gesamten Ryokan getragen hat. Keine Angst, deine Schuhe werden am nächsten Tag noch da sein. Für das Zimmer gab es separate Schlappen. Frühstück war inklusive, es gab traditionelle japanische Kost. Gratis Wifi und Tipps zu Aktivitäten und guten Restaurants gab es selbstverständlich auch.


Als wir dann unser Zimmer betraten, waren wir beide von der Schlichtheit und Schönheit japanisch eingerichteter Räume beeindruckt. Die Tatami-Matten, die Fenster, die man mit Shoji (Holzrahmen mit dünnen Gitterstreben, worauf dann das Papier mit Reisstärkeleim geklebt wird) für mehr Privatsphäre zuziehen konnte und trotzdem noch genug Tageslicht hatte. In der Mitte des Zimmers stand ein typischer, niedriger Tisch, auf dem lokales Gebäck und grüner Tee bereitgestellt war. Zabutons (japanische Sitzkissen) lagen für uns bereit. Minimalistisch, aber in unseren Augen perfekt eingerichtet. Wir fühlten uns sofort wohl. Das Zimmer war geräumig, die Futons wurden gegen 18 Uhr ausgebreitet. Wir waren uns anfangs nicht ganz sicher, ob das Ganze bequem werden wird, aber das Bett sah unglaublich einladend aus und wir schliefen darauf sogar besser, als auf einem gewöhnlichen.

Der Speisesaal war relativ groß, schlicht gehalten und mit einer aufgestellten Samurai-Rüstung dekoriert. Das Frühstück wird kalt serviert, es wird im Voraus schon angerichtet, d.h. wenn man den Raum betritt, steht alles schon angerichtet in vielen verschiedenen, kleinen Schälchen auf den Tischen. Man schaut nach einem Schild mit seiner Zimmernummer, setzt sich auf seinen Platz und beginnt zu Essen. Das Einzige was dann noch heiß serviert wird, ist Reis. Tee und Kaffeestationen sind aufgebaut. Hier herrscht dann aber Selbstbedienung. Wir müssen beide sagen, dass wir absolut keine Probleme hatten uns auf das Essen einzustellen. Salzig eingelegter Kohl, geräucherter Fisch oder herzhafter Reis mit verschiedenen Beilagen in Miniaturportionen zum Frühstück.... warum eigentlich nicht? Unser Ryokan verfügte außerdem über ein eigenes Café, das direkt nebenan lag und gemütlich, rustikal, aber dennoch modern mit Feuerstelle eingerichtet war. Man hatte einen schönen Blick auf die schneebedeckten Berge und wir verbrachten bei hervorragend schmeckendem grünen Tee und Kaffee gerne unsere Nachmittage dort. Wir kamen schnell mit dem japanischen Barista ins Gespräch, er sprach sehr gutes Englisch und nach ein paar Minuten stellte sich heraus, dass wir nur wenige Straßen entfernt voneinander in Queenstown, Neuseeland gearbeitet hatten. Kleine Welt. In unserem Hotel und im Informationszentrum, das direkt gegenüber dem Busterminal liegt, holten wir uns alle Infos, die wir für unseren Aufenthalt brauchten und ließen den ersten Tag im besten Sushirestaurant des Ortes ausklingen. Wir fragen eigentlich immer bei den Einheimischen selber nach, welches Restaurant sie uns empfehlen können oder wo sie selbst gerne essen gehen. Snowboarden/Skifahren in Nozawa Onsen Wir wollten am nächsten Morgen mit dem Lift hoch in die Berge. Zuerst ging es aber zu einer langen, überdachten Rolltreppe, die wie ein Tunnel aussah und uns in wenigen Minuten zur Talstation brachte. Die Rolltreppe liegt mitten im Ort auf einem Hügel und ist gut zu Fuß erreichbar. Man sah überall Menschen, die sich mit Ski oder Snowboards bewaffnet auf dem Weg in die Berge machten. In der Talstation war schon etwas Betrieb, es gab verschiedene Einkehrmöglichkeiten oder Shops, in denen man sich sein Equipment bzw. seinen Skipass oder Karten aller Skipisten mit dazugehörigem Schwierigkeitsgrad besorgen konnte.


Hinweis: Falls du Apres Ski magst, wirst du in Nozawa Onsen enttäuscht werden. Apres Ski ist in Japan nicht wirklich üblich. Es gibt eine große Anzahl verschiedener Pisten, geeignet für Kinder, Anfänger oder Profis. ußerdem eine 10 km lange Abfahrt von ganz oben bis zur Talstation, die von jedem machbar ist (außer mir). Die Aussicht war der Wahnsinn, dennoch hatten wir ein mulmiges Gefühl, denn wir waren noch nie zuvor Snowboard gefahren und uns nicht ganz sicher, wie der Tag für uns verlaufen wird. Ausprobieren wollten wir es aber unbedingt. Das allererste mal Snowboarden... und dann auch noch in Japan? Hammer!

Hinweis: In Nozawa Onsen wird Skifahren auch am Abend unter Flutlicht angeboten und es ist möglich nach Vereinbarung auch abseits der Pisten durch die Wälder im Tiefschnee zu fahren. Nozawa ist eins der wenigen Skiressorts in Japan, in denen dies möglich ist. Wir fuhren mit dem Skilift hoch zu der ersten „einfachen“ Abfahrt. Es dauerte eine Weile, bis ich auf dem Board stand und einige Meter rutschen (fahren konnte man das nicht nennen) konnte, bevor es mich umhaute. Immer und immer wieder. Ich konnte nicht wirklich mein Gleichgewicht halten und landete alle paar Meter im Schnee. Blaue Flecken und Prellungen inklusive. Hermann war da um einiges talentierter und nach 3 Tagen Snowboarden in Japan sah es so aus, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Er fuhr verschiedene Abschnitte herunter und hatte definitiv mehr Spaß, als ich. Wir fuhren bis in den Nachmittag hinein, die Pisten waren nicht überfüllt, die Sonne strahlte vom wolkenlosen Himmel und man hatte eine schönen, weitläufigen Ausblick über die gesamte Region. Unbedingt probieren Wieder im Ort angekommen schlenderten wir noch ein wenig durch die Stadt und besorgten uns die lokale Spezialität: Oyaki Buns. Diese werden überall in Nozawa mit verschiedenen Füllungen, z.B. Kohl, Rübe, Kürbis oder Bohnen, verkauft und sind ein guter und günstiger Snack für zwischendurch. Die Teigtaschen werden in kleinen Holzkästen direkt in den Gassen in heißem lokalen Quellwasser gedämpft.

Nozawa Onsen hat viele geothermale “Wasserbecken”, in der auch eine andere Spezialität, die Onsen Eier (Onsen Tamago), direkt im Zentrum der Stadt gegart werden. Die Einheimischen erklärten uns, die Eier erst auf Zimmertemperatur zu bringen und dann um die 30 Minuten, bei 62 - 72 Grad in den heißen Quellen zu garen. Jede Präfektur hat seine eigenen lokalen Spezialitäten, die man unbedingt probieren sollte. Nozawa Onsen ist außerdem noch bekannt für sein eingelegtes Gemüse, vor allem die Nozawana, in Salzlake eingelegte, mit Pfeffer und Wasabi gewürzte Rübe. Sehr lecker.

Unser Tipp: Viele Restaurants in Nozawa Onsen haben nur sehr limitierte Sitzplätze. Gerade, wenn man in größeren Gruppen abends essen möchte, sollte man vorreservieren.

Yamanouchi Etwa 35 km von Nozawa Onsen entfernt liegt der Ort Yamanouchi, in dem Makaken in und um die heißen Quellen von Jigokudani leben. Jigokudani bedeutet übersetzt Höllental. Der Name lässt sich leicht erklären: Man stelle sich nur einen grauen, trüben Wintertag vor, Schnee liegt auf den Bäumen des umliegenden Waldes, steile Klippen ragen in den Himmel. Kochendes, brodelndes Wasser blubbert aus tiefen Erdspalten, der Dampf der Wasserpools steigt in die Luft. Die Affen baden dort in Wasserpools vulkanischen Ursprungs in rund 800 m Höhe. Die Außentemperaturen können dort im Winter auf -15 Grad sinken. Rund ein Drittel des Jahres liegt Schnee und es ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Region, um sich die Äffchen mal im Schnee anzuschauen. Diese kommen morgens aus dem Wald, um sich in den Pools aufzuwärmen und verschwinden dann gegen Abend wieder.


Von Dezember bis März gibt es spezielle Buslinien, die einen dorthin bringen, gefolgt von einem Fußmarsch, um zu den Wasserpools zu gelangen. Der Winter ist wohl die beste Zeit im Jahr, um einen Tagesausflug dorthin zu machen. Man kann sich die Makaken natürlich auch im Sommer anschauen, aber im Winter ist das Flair, das die heißen Quellen umgibt besonders schön. Selbst aus Tokio ist dieser Tagesausflug machbar, die Anreise ist dank der Shinkansen Züge nicht allzu zeitintensiv. Wir hatten alle Infos beisammen und wollten unbedingt die Äffchen sehen, allerdings holte ich mir nach dem ersten Tag auf der Piste eine üble Erkältung ein und lag die Tage danach flach. Somit mussten wir den Ausflug leider absagen. Onsen, Tempel, Restaurants und Shopping In Nozawa Onsen befinden sich über ein Dutzend öffentliche Onsen und Tempelanlagen. Für uns war dies der erste Kontakt mit einem Tempel, den wir in Japan hatten. Wunderschön gelegen auf einem kleinen Hügel, von dem man Nozawa Onsen überblicken konnte. Der Schnee knarzte unter den Füßen, Eiszapfen hingen von den geschwungenen Dächern der Tempel. Egal wo wir hinschauten, sahen wir detailverliebte Schnitzereien, mit denen die Tempel dekoriert waren. Im Hintergrund das Rauschen kleiner Bäche, die ins Tal stürzten, Sonnenstrahlen brachen sich in den Bäumen. Was für ein magischer Moment.


In ganz Nozawa hört man es rauschen, wenn man auf den Straßen unterwegs ist. Überall zwischen den Gassen findet man kleine Kanäle, durch die das Quellwasser abfließt. Das Wasser ist warm und wird an einigen Stellen auch zum entfrosten der Straßen benutzt. (Es wird unter die Straßen geleitet und hält sie so schneefrei). Die Qualität der Souvenirs ist in Japan sehr hoch, man findet (fast) keinen Ramsch aus China - wie auf der gesamten restlichen Welt. Das spiegelt sich natürlich im Preis wieder. Aber wir zahlen gerne mehr und unterstützen so die Menschen, ihr Handwerk und die Wirtschaft im Land. Wir hatten einige Dinge im Kopf, die wir, wenn wir in Japan sind, unbedingt kaufen wollten, seien es Kokeshi Dolls, einen Tetsubin Teekessel, handgefertigte Stäbchen oder Messer. Man kann sich in den vielen Shops im Zentrum verlieren und zu viel Geld ausgeben, da wir uns aber noch nicht auf Weltreise befanden, als wir Japan besuchten, hatten wir ein wenig Geld zum shoppen eingeplant und stürzten uns ins Getümmel.

Viele Restaurants, teils mit authentischer japanischer Küche, teils aber auch westliche Cuisine auf Touristen abgestimmt, findet man im gesamten Ort. Uns zog es natürlich in die traditionellen Restaurants, und wir fanden jeden Abend ein anderes in den abgelegenen, kleinen Gassen. Man kann natürlich, je nachdem, in welchen Hotels man unterkommt, sein Essen auch dort zu sich nehmen, wir wollten aber erkunden, was Nozawa Onsen kulinarisch so zu bieten hat. Am letzten Abend gingen wir auf der Suche nach etwas leckerem zum Essen noch einmal durch die Stadt. Es war kalt, fing an zu schneien und wir kehrten in einem kleinen Udon Nudel Restaurant ein, um uns aufzuwärmen. Dazu bestellten wir natürlich Sake. Diese wird in Japan überall kalt und heiß angeboten, wir probierten beides. Soviel sei gesagt: Beides knallt gleich gut. In vielen Restaurants wird eine englische Karte angeboten, in manchen sucht man nach Bildern aus. Wir bestellten einen Sumo-Eintopf (riesengroße Portion), die dann auf einem kleinen Gaskocher serviert wird und noch einige Zeit brodeln muss, bevor man zu essen beginnt. Der Eintopf war nicht außergewöhnlich, aber wenn man großen Hunger hat und diesen günstig stillen will, ist so ein Eintopf eine gute Alternative. Wenn man sich anderweitig aufwärmen möchte, gibt es in Nozawa Onsen gegenüber vom O-yu Onsen ein öffentliches Fußbad mit heißem Quellwasser, das sowohl von Touristen, als auch Japanern gerne genutzt wird. Die Nutzung ist kostenlos.

Nach dem Essen schlenderten wir bei leichtem Schneefall noch einmal durch die kleinen Gassen. Die Atmosphäre war wunderschön, die japanischen Restaurants, aus denen ein leckerer Duft strömte, die dampfenden heißen Quellen, die schneebedeckten Dächer mit den lang herunterhängenden Eiszapfen, die mit Laternen geschmückten einheimische Geschäfte. Alles war schön beleuchtet und wir fühlten uns wie im Winterzauberland. Schade, dass unsere Zeit hier schon wieder fast vorbei war. 70 cm Neuschnee über Nacht! Als wir dann am nächsten Morgen unsere Sachen fertig gepackt hatten, runter zum Auschecken gingen, konnten wir unseren Augen nicht trauen. 70 cm Neuschnee über Nacht. Zum Glück waren die Straßen schon einigermaßen geräumt, denn wir mussten die 500 m zum Busterminal zu Fuß laufen.

Nach fünf Tagen im wundervollen Nozawa Onsen mit Skifahren, Schnee und Kälte inklusive einer Riesenerkältung, die ich mir einholte, fuhren wir erst eine Stunde mit dem Bus, dann weiter mit dem Shinkansen von Nagano wieder zurück nach Tokio. Am Bahnhof in Nagano aktivierten wir unseren Tokio Rail Pass, den wir uns vor unserer Einreise nach Japan besorgt hatten. Er ermöglichte uns für die Zeit, in der wir ihn benötigten, uns schnell und einfach mithilfe der Shinkansen Züge kreuz und quer durch das Land zu bewegen. Tipp: Wenn man mal einen Shinkansen bei voller Fahrt fotografieren/aufnehmen will, ist Nagano Bahnhof der perfekte Ort hierfür, denn hier rast er in voller Geschwindigkeit durch den Bahnhof. Wir wollten davon ein Video machen, hatten aber vor Einfahrt unseres Zuges nicht viel Zeit, sodass wir leider nur eine Zugdurchfahrt bei vollem Tempo sehen konnten. “Muss es ja eigentlich an jedem Bahnhof geben” dachten wir. Pustekuchen. Wir warteten, egal ob in Osaka, Hiroschima, Fukuoka oder Tokio vergeblich auf einen durchrasenden Zug. Diese bremsten dort leider alle runter. Fazit Falls du nach einem authentischen, typisch japanischen Örtchen mit tollen Pisten für deinen nächsten Skiurlaub suchst, können wir dir Nozawa Onsen uneingeschränkt empfehlen. Wir denken jedoch, dass sich die ganze Situation in ein paar Jahren ändern wird und mehr und mehr westliche Touristen in den Ort strömen werden. Irgendwie sucht doch jeder heutzutage nach authentischen Resorts mit wenig Touristen, oder? Ob es dann allerdings noch so authentisch ist, wie zu unserem Besuch, können wir leider nicht beantworten. Also nicht lange zögern und ab nach Nozawa Onsen. :)


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Kati &   Hermann

Wir sind zwei Backpacker und Reiseblogger, die ihr konventionelles Leben vor vielen Jahren hinter sich gelassen haben.

 

Auf unserer Weltreise erkunden wir ferne Länder und lassen uns gerne treiben. Am liebsten abseits des Mainstream. 

Kati + Hermann

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