Kyoto - Sightseeing & Treffen mit einer echten Geisha

Aktualisiert: 19. Apr 2019


Wir machten uns wieder früh morgens auf den Weg, um uns all das, was noch auf unserer Liste für den Tag stand, zu schaffen. Denn an unserem zweiten Tag in Kyoto sollten Kindheitsträume erfüllt werden. Wir haben unterschätzt, was Kyoto alles zu bieten hat und leider bei Weitem nicht alles gesehen. Alles, was wir sonst noch so in Kyoto erlebt haben, findest du hier.



In diesem Artikel findest du:


Fushimi Inari Taisha Kiyomizu-dera Goldener Pavillion ( Kinkaku-ji) Unser Treffen mit einer echten Maiko (Geisha in Ausbildung) Nishiki Markt Fazit



Fushimi Inari Taisha

Wir kannten uns mittlerweile relativ gut am Bahnhof in Kyoto aus, egal ob Shinkansen Terminal, oder Regionalbahn Terminal und fanden ohne Probleme das richtige Gleis. Die Zugfahrt dauerte nicht allzu lange, wir stiegen mit einigen anderen Touristen an der Haltestelle: JR Inari Station aus und konnten schon vom Bahnhof erkennen, dass da gleich eine geballte Portion Kultur auf uns zukommen wird.

Wir gingen los, vorbei an den ersten Tempeln, die Treppen hoch und den Hügel hinauf zu den ersten roten Torii Toren. Egal in welche Richtung wir blickten, sie waren überall. Tausende. Es war wie ein roter Tunnel von nicht endenden Toren, die sich bis oben auf die Bergspitze zogen. Wir gingen durch die ersten Tore hindurch, sie waren mal kleiner, mal größer, mal höher, mal tiefer.

An jeder Ecke hatte man einen neuen Blick und ein tolles neues Fotomotiv. Jedes einzelne Tor wurde gespendet, egal ob riesengross, oder nur wenige Zentimeter hoch. Von Privatpersonen oder von Unternehmen, von Restaurants bis hin zu Tattoo Studios. Auf jedem (grossen) Tor ist der Name und das Datum eingraviert, an dem das Tor gespendet wurde.


Die gesamte Anlage ist weitverzweigt und verfügt über mehrere "Torwege", die alle hinauf zum Gipfel des Mount Inari führen, der auf 233 Metern liegt. Inari ist der Shinto Gott des Reises, der einen kleinen Fuchs als seinen Boten gehabt haben soll. Auf dem Gelände findet man dementsprechend überall Fuchsstatuen. Der gesamte Weg nach oben dauert ca. 2 Stunden, wobei nach dem ersten Aussichtspunkt nach ca. 45 Minuten nicht mehr wirklich etwas Neues kommt und viele Touristen nur bis dorthin laufen.

Es gibt verschiedene Tempel, die besichtigt werden können und kleine Garküchen auf dem Weg, die sich gut für eine kleine Pause und eine kleine Stärkung auf dem Weg nach oben eignen. Wir verbrachten einige Zeit dort, sind aber nicht bis ganz nach oben gelaufen, da wir noch viel auf unserer To Do Liste für den Tag hatten und nichts davon verpassen wollten. Tipp: Ganz, ganz früh da sein, damit man die Massen umgeht. Auf dem Rückweg kamen uns nämlich schon Scharen von Touristen entgegen, und da war es gerade mal 9 Uhr morgens. Kiyomizu-dera Weiter ging es dann für uns in Richtung der Kiyomizu-dera Tempelanlage. Wunderschön gelegen auf dem Mount Otawa östlich von Kyoto, umgeben von Waldhügeln, einem Wasserfall und vielen Kirsch- und Ahornbäumen. Der Haupteingang befindet sich am Nio-Mon, einem 14 Meter hohen Tor. Wir sahen überall traditionell gekleidete Japaner in Yukatas, einige westliche Touristen, die sich das ganze Treiben fasziniert anschauen, betende Mönche, die etwas abseits stehen, blühende Kirschbäume. Mittendrin wir.

Die gesamte Anlage wurde Mitte der Neunziger zum Weltkulturerbe ernannt. Verschiedene Tempel, Pagoden, einen riesengroßen Gong und Schreine, egal, wohin man schaut. Auf uns hatte das alles irgendwie eine beruhigende Wirkung, und das, obwohl um uns herum viel Trubel herrschte. Dazu der tolle Blick auf Kyoto selbst. Wir gingen weitere Stufen hinauf, vorbei an einer 5-stöckigen Pagode, weiter in Richtung des Hondo. Der Hondo, das Hauptgebäude auf dem Gelände, ist ein riesiger Holztempel, gebaut auf 13 Meter hohen Holzstelzen an einer steilen Klippe gelegen. Das gesamte Bauwerk und Holzgerüst verfügt über keinen einzigen Nagel.


Möchte man den Tempel besichtigen, muss Eintritt bezahlt werden. Wir betraten den Tempel und gingen erstmal in Richtung Absperrung. Der Ausblick, der sich uns bot, war wunderschön. Wälder, blühende Kirschbäume, Pagoden, der Blick auf Kyoto. Wir besichtigten das Innere, schlängelten uns vorbei an betenden Japanern, bevor wir uns weiter auf den Weg Richtung des nächsten Gebäudes machten. Und zwar zur: Okuno-in Hall. Die breite Terrasse eignet sich gut als kurzer Fotostop, wir hatten von dort wirklich den besten Blick auf den Hondo Tempel und machten einige tolle Fotos.

Wir spazierten weiter Richtung einer dreistöckigen Pagode, die wir schon vom Hauptgebäude gesehen hatten und die etwas abseits, südlich vom Hondo liegt. Die Koyasu Pagode kann besichtigt werden, die Buddhisten glauben daran, dass ein Besuch einem eine einfache und sichere Geburt seines Kindes beschert. Betritt man die Halle ist es dort stockdunkel, was den Mutterleib symbolisieren soll.


Wir wollten unbedingt noch zum Otowa no Taki, dem Wasserfall, der sich direkt unter der Okuno-in Halle befindet. Es gibt drei verschiedene kleine Ströme, es liegen Becher aus, mit denen man von den jeweiligen Strömen trinken kann. Jedem wird eine andere besondere Wirkung nachgesagt. Liebe, Erfolg oder ein langes Leben. Tipp: Man sollte sich nur Wasser aus einem Strom zum Trinken abfüllen, alles andere wird von Japanern nicht gerne gesehen, denn derjenige, der von Allem etwas haben will, gilt als gierig.

Weiter ging's durch die Wälder, wir genossen noch einmal den wunderschönen Anblick des Holztempels, der Pagoden und der blühenden Kirschbäume, bevor wir uns wieder auf den Weg machten.

In der Umgebung der Tempelanlage im Higashiyama Distrikt gibt es viele Geschäfte, die qualitativ hochwertige Keramik und Töpferware verkaufen. Die Straßen, die hoch zur Tempelanlage führen, sind voller traditioneller Geschäfte, quirlig und lebendig. Wenn man nach einem Mitbringsel sucht oder sich selbst etwas gönnen will, wird man auf jeden Fall fündig und kann dort wirklich die Zeit beim Stöbern vergessen.


Diese hatten wir an dem Tag leider nicht und somit ging's wegen des Zeitmangels diesmal mit dem Taxi zum goldenen Pavillon. Taxi fahren in Japan ist ein Erlebnis für sich, wir haben das gesamte Thema im Tipps & Tricks Japan Artikel mal zusammengefasst.

Goldener Pavillion (Kinkaku-ji)

Der goldene Pavillon, Kinkaku-ji, liegt auf einem umzäunten Gelände. Eintritt muss bezahlt werden. Als wir mit dem Taxi vorfuhren, konnten wir schon erahnen, wie voll es dort werden wird. Und tatsächlich, auf unserer gesamten Reise herrschte nirgendwo so ein Andrang wie hier. Es gab extra Wärter, die einen dazu animierten schneller zu gehen, und bloss nicht stehenzubleiben.

Die einem die Richtung wiesen und lauthals Anweisungen auf Japanisch in die Menge riefen. Wir schoben uns mit den Massen in Richtung Aussichtspunkt, konnten schon einen kurzen Blick erhaschen, mussten aber eine Weile warten, bis wir dann endlich an der Reihe waren und bis zur Abgrenzung vortreten durften.

Der Anblick war der absolute Hammer. Der angelegte Kyokochi Teich mit den getrimmten Bäumen, Kiefern und kleinen Steininseln, im Hintergrund der goldene Tempel, der im Tageslicht glänzte. Für einen kurzen Moment konnten wir tatsächlich die Horden und den Lärmpegel um uns herum ausblenden und den Blick auf den Zen Tempel genießen. Der Tempel fügt sich perfekt in die Umgebung ein und sieht so aus, als ob er wirklich dorthin gehört und schon immer genau an diesem Punkt gestanden hätte.

Wir machten den Weg frei für die Touristen hinter uns, schoben uns wieder zurück auf den Hauptweg und gingen weiter auf dem Rundweg in Richtung Pavillon.

Man kann ohne Probleme das perfekte Foto vom Pavillon schießen, wenn man kurz wartet und einen der Top Foto Spots erhascht, dennoch ist es aber auch mal lustig zu sehen, wie die Realität aussieht. Menschenleere Plätze wird man in Japan's Städten so gut wie nie finden.

Der goldene Pavillon, so wie man ihn heute sieht, wurde Mitte der Fünfziger wieder aufgebaut, nachdem ihn ein fanatischer Mönch 1950 anzündete und er fast komplett niederbrannte. Mitte der Neunziger wurde auch er zum Weltkulturerbe ernannt. Die oberen Etagen sind mit Blattgold umhüllt, besichtigen kann man ihn leider nicht. Wir gingen den Rundweg weiter, vorbei an Teehäuschen, durch den schön angelegten Park. Wir blieben aber nicht lange, uns war es einfach zu voll.

Sobald man das Gelände wieder verlässt, findet man in der Umgebung verschiedene Cafés, Geschäfte für Süßigkeiten und Souvenirläden, in denen man bei Bedarf noch ein wenig verweilen kann. Wir gingen aber schnurstracks zurück zum Taxistand, denn es war für uns an der Zeit zurück nach Gion zu fahren und dort DAS Highlight unseres Japanurlaubs und Hermanns großen Kindheitstraum zu erfüllen.

Unser Treffen mit einer echten Geisha/Maiko.

Wir sind an unserem letzten Tag in Kyoto schonmal durch die Gassen von Gion gelaufen und haben nach dem Ochaya (Teehaus) Ausschau gehalten, in dem unser Treffen stattfinden sollte. Gefunden haben wir es nicht wirklich, wir hatten aber einen Anhaltspunkt: Ein in der Nähe liegendes Café. So gingen wir erst einmal dort hinein und bestellten einen Kaffee und versuchten unsere Nervosität in den Griff zu bekommen. Wir bezahlten, fragten nach dem Weg und wurden von der netten Mitarbeiterin direkt zum Teehaus gebracht, dass nur wenige Meter entfernt lag.

Wir hatten noch ein wenig Zeit, deutsche Pünktlichkeit lässt grüßen, und so schlenderten wir noch ein wenig in Gion umher, zu anderen Teehäusern, aus denen gerade Geishas herauskamen, schnell durch die engen Gassen huschten und wieder in anderen Gebäuden verschwanden. Gleich treffen wir auch eine! Wie sie wohl aussieht, wie das alles abläuft, wie wir ohne jegliches Japanisch zurechtkommen werden!?

Wir gingen zurück und wurden schon auf der Straße von der „Teehausmutter“ empfangen, die uns herzlich in gebrochenem Englisch begrüßte und herein bat. Wir zogen unsere Schuhe aus, legten unsere Jacken ab, bekamen Schlappen und wurden hoch geführt in einen Raum. Er war mit Tatami Matten ausgelegt, besaß einen goldenen Raumteiler, die Shoji waren zugezogen, dennoch war es hell im Zimmer, bequem aussehende, niedrige Stühle. Auf dem niedrigen Tisch standen kleine Snacks bereit.

Wir setzten uns hin, völlig aufgeregt und voller Vorfreude, Hermanns Augen strahlten. Wir bekamen Sake serviert, in dem kleine Goldflocken schwammen und wurden danach für ein paar Minuten alleine gelassen.

Oh mein Gott, gleich kommt sie!

Die Schiebetür ging langsam auf und herein kam eine wunderschöne Maiko. Wir starrten sie beide an! Der hellgrüne Kimono, den sie trug, stand ihr unfassbar gut, ihre Haare lagen perfekt.

Sie kam auf uns zu, stellte sich vor, begrüßte uns auf Englisch und setzte sich vor uns an den Tisch. WOW!

Sie strahlte eine unglaubliche Ruhe aus und wir fühlten uns sofort wohl in ihrer Nähe. Sie begann zu erzählen, versuchte die Stimmung aufzulockern. Am Anfang lief alles etwas stockend ab, weil wir beide noch total nervös waren, das legte sich dann jedoch relativ schnell. Dank der Maiko, aber auch des Sake.

Die Teehausmutter servierte uns unseren Lunch, eine traditionelle japanische Bento Box. Wir tauten langsam auf und realisierten, was für ein Privileg wir da eigentlich gerade haben, eine echte Maiko zu treffen. Wie viele westliche Touristen machen das schon? Beziehungsweise wissen überhaupt, dass so etwas möglich ist?

Wir stellten ihr Fragen über Fragen: über ihre Ausbildung, das Leben als Maiko, das Leben in Japan (und Kyoto) allgemein, über Traditionen, über Dinge, die wir mal irgendwo über Geishas gehört hatten.

Sie erzählte von ihrer Ausbildung, die sie mit 15 Jahren begann. In Kyoto beginnt die Ausbildung zur Geisha früher, als z.B. in Tokio. Sie erzählte, dass sie noch knapp 4 Jahre vor sich hat, dass sie all die Dinge, die Teenager mit 18 normalerweise unternehmen, noch nie gemacht hat und auch nie erleben wird.

Kinobesuche, abends mal weggehen, Parties, tanzen, all das ist tabu. Kein Internet, keine sozialen Netzwerke, kein Handy. Sie liest Zeitung, um sich auf dem aktuellen Stand zu halten. Kein Freund. Sobald sie heiratet, ist ihre Karriere automatisch beendet.

Dinge wie Kinobesuche oder abends mal in ein Restaurant zum Abendessen zu gehen, sind nur möglich, wenn ein Kunde sie dazu einlädt und mitnimmt. Ansonsten ist so etwas undenkbar. Früher war ein Treffen mit einer Geisha nur Männern vorbehalten war, heutzutage gibt es aber Lockerungen.

Sie erzählte uns, dass sie vor ihrer Ausbildung zur Geiko ihr letztes Schuljahr in Wellington, NZ verbracht hat, um besser Englisch zu lernen. Genau zur selben Zeit, als wir dort gelebt haben. Vielleicht sind wir uns in der Zeit sogar mal über den Weg gelaufen. Kleine Welt.

Sie erzählte uns von den Schattenzeiten, vorrangig von respektlosen Touristen, die sie hin und wieder verfolgen und an ihr zerren, um eine schöne Nahaufnahme zu schießen. Wie schon in dem ersten Kyoto Artikel erwähnt, sollte man sich glücklich schätzen, wenn einem eine "echte" über den Weg läuft. Geishas und ihre Privatsphaere sollte immer respektiert werden!

Schlafen muss sie auf einem Bett mit einem speziell für sie angefertigten Holzkopfteil, auf den sie dann ihren Kopf legt, damit ihre Frisur nicht zerzaust. Maikos tragen keine Perücken wie Geishas und müssen jede Woche zu speziellen Friseuren, um ihre Frisur zu richten. Es gibt fünf verschiedene Frisuren, die sie während ihrer Ausbildung tragen darf.


Sie erzählte uns über ihren Kimono, deren Farben und Design den Frühling symbolisieren sollen, genau wie ihre Dekoration im Haar. Dass sich der Kimono je nach Jahreszeit in der Stoffdicke und monatlich im Design ändert. Dass die Teehausmutter ihre gesamte Ausbildung, Friseurbesuche, Kimonos, Okobos (die hohen Holzschuhe) bezahlt und sie dafür im Gegenzug bezahlende Kundschaft unterhält. Wow, so viele Infos und so viele Dinge, die wir erstmal verarbeiten mussten.

Sie stand auf, ging hinaus, bevor wenige Minuten später Musik einsetzte. Die Maiko kam rein, wieder konnten wir nicht anders, als sie erneut anzustarren. Sie begann ihren Tanz, der perfekt auf die Musik abgestimmt war, die Kopfbewegungen, die Art, wie sie sich bewegte, die Art, wie sie den Fächer hielt oder ihren Kimono als Begleitung benutzte. Perfekt. Der Ausdruck in ihrem Gesicht war konzentriert. Disziplin auf höchstem Niveau. Die Traditionen der Geishas gehen mehrere Jahrhunderte zurück und die Dinge, die sie gelehrt bekommen, sind seit Jahrhunderten die selben.

Ihr Tanz war leider viel zu schnell zu Ende, sie setzte sich wieder zu uns, goss noch ein wenig Sake nach, wir plauderten noch ein wenig, bevor sich unsere Zeit leider dem Ende neigte. Wir hatten eigentlich nur 2 Stunden gebucht, stellten dann aber fest, dass wir ein wenig extra Zeit mit ihr verbringen durften.

Die Maiko gab uns zum Abschied einen kleinen Sticker, der als ihre Visitenkarte diente, mit ihrem Namen und sagte uns, dass wir sie unbedingt noch einmal besuchen sollten, falls wir jemals wieder nach Kyoto kämen.

Wir wurden von der Maiko und der Teehausmutter noch hinaus begleitet, Touristen liefen an uns vorbei, schauten uns ungläubig an. Wir schossen noch ein paar Fotos, bedankten uns für diese einmalige Erfahrung und die tolle Zeit, wünschten den beiden alles gute und machten uns langsam auf den Weg. Wir drehten uns mehrere Male um, als wir die Gasse entlang zur Hauptstraße gingen, beide standen sie da, mit einem breiten Grinsen im Gesicht, winkten uns zu... wir konnten kaum glauben, was wir da gerade erlebt hatten. Der absolute Hammer!

Nishiki Markt

Die Maiko hatte uns noch von einer Shopping Straße/ Markt erzählt, den wir unbedingt besuchen sollten. Den Nishiki Market. Eine relativ enge, aber überdachte Einkaufsstraße, die eine jahrhundertelange Tradition besitzt.


Man findet dort lokale Spezialitäten, aber auch vor Ort in Kyoto hergestelltes Handwerk. Eingelegte Meerestiere, Gemüse, Süßigkeiten, aber auch Messer, Töpferware oder Teekessel. Die Auswahl ist riesengroß, die Qualität hoch.

Wenn man etwas authentisches, handgefertigtes kaufen möchte, ist man auf dem Nishiki Markt genau richtig. Wir verbrachten einige Zeit hier, staubten an vielen Ständen Gratissnacks ab, informierten uns in einigen Geschäften über die Herstellungsprozesse und kauften einige Souvenirs für unsere Familien, aber auch einiges für uns.

Den gesamten restlichen Tag liefen wir mit strahlenden Augen durch Kyoto und hätten am liebsten jedem erzählt, was wir heute erlebt haben.

Als wir dann abends mit vollgepackten Tüten im Hostel ankamen und einen Blick auf unsere ganzen Einkäufe in Japan warfen, wurde uns klar, dass wir das alles nicht wieder zurück nach Australien mitnehmen können. Nach dem Aussortieren brachten wir am nächsten Morgen vor unserer Abreise nach Osaka zwei schwere Pakete zum Postamt, das glücklicherweise direkt neben dem Bahnhof lag. Englisch verstanden die netten, aelteren Herren leider so gut wie nicht, irgendwie haben wir's dann aber doch hinbekommen, unsere zwei Pakete abzuschicken. Express war zu teuer, deshalb wählten wir den "normalen" Postweg. Sage und schreibe zwei Tage später kam das erste Paket bei meinen Eltern an.

Fazit

Rückblickend müssen wir sagen, dass uns Kyoto verzaubert hat. Hätten wir das alles vorher gewusst, hätten wir locker noch 'ne Woche drangehängt. Für uns hatte die Stadt ein Flair und eine Atmosphäre, auf die wir bei unserem Japanbesuch gehofft hatten. Geschichte und Moderne, futuristische Gebäude und jahrhundertealte Tempelanlagen, Ruhe und Trubel liegen hier so nahe beieinander, das wir glauben, dass jeder, der Kyoto einen Besuch abstattet, absolut auf seine Kosten kommen wird.

Immer!

Kyoto, oh Kyoto! Wir kommen eines Tages wieder!


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Kati + Hermann

Wir sind zwei Backpacker und Reiseblogger, die ihr konventionelles Leben vor vielen Jahren hinter sich gelassen haben. Auf unserer Weltreise erkunden wir ferne Länder und lassen uns gerne treiben. Am liebsten abseits des Mainstream. 

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