Mauritius Reisetipps: Wissenswertes für deinen Urlaub

Aktualisiert: 11. Dez 2019


In unseren Köpfen war Mauritius bis vor einiger Zeit eine Destination für den gut betuchten Geldbeutel oder Hochzeitsreisende. Aber ist das wirklich so? Muss Mauritius teuer sein? Wir sagen ganz klar: Nein! Die Trauminsel im indischen Ozean lockt mittlerweile immer mehr Individualtouristen an, es sprießen Gästehäuser aus dem Boden und als Selbstversorger kann man zusätzlich sein Budget unten halten.

Wir waren insgesamt 6,5 Wochen auf Mauritius, haben so ziemlich die gesamte Insel erkundet und wollen dir in diesem Beitrag Reisetipps, Tricks und Wissenswertes für deinen nächsten Mauritius Urlaub geben.


  • Wie läuft das mit der Fortbewegung?

  • Was kostet Sprit? Eine Ananas am Straßenrand?

  • Was kosten Ausflüge?

  • Kommt man auf Mauritius mit Englisch zurecht?

Kurz gesagt: Wirklich alles, was du für deine Reise wissen musst



In diesem Artikel findest du Mauritius Reisetipps:


Unterkunft

Busse/Mietwagen

Taxi/Spritkosten

Entfernungen

Straßenverhältnisse

Strände

Aktivitäten

Preisniveau

Einkaufsmöglichkeiten

Essen gehen

Tauchen/Schnorcheln

Einheimische

Sprache

Sicherheit

Geld wechseln

Probleme

Fazit



Verschiedene Unterkünfte auf Mauritius


Auf Mauritius gibt es eine Vielzahl an Übernachtungsmöglichkeiten. Vom 5-Sterne-Resort bis zum Couchsurfing ist alles mit dabei. Je nachdem, in welcher Ecke man plant zu bleiben, variieren die Kosten allerdings. Im Süden rund um Le Morne reiht sich ein großes Hotel an das nächste, die Preise sind dementsprechend.


Im Osten, in Trou d'Eau Douce z.B. gibt es viele einfache und günstige Gästehäuser. 5-Sterne-Niveau solltest du nicht erwarten, außer natürlich du zahlst dafür. Da man auf Mauritius aber wahrscheinlich sowieso den ganzen Tag draußen verbringt und sein Zimmer nur zum schlafen nutzt, kann man seine Ansprüche ruhig einmal runterschrauben.

In den Touristenhochburgen im Nordwesten rund um Grand Baie, Trou aux Biches und Flic en Flac gibt es viele Resorts, aber auch günstigere AirBnb Buden. Im Norden und Nordosten geht es etwas ruhiger zu. In Belle Mare gibt es zwar ein paar Resorts, jedoch verläuft sich das alles recht gut.

Falls Couchsurfing etwas für dich ist, gibt es in Curepipe die meisten Hosts. Curepipe liegt allerdings mitten auf der Insel, hat die höchste Niederschlagsmenge in ganz Mauritius und keinen Zugang zum Meer. Man kann nicht alles haben. :)

Mauritius ist gerade im Umbruch was seine Tourismusstrategie betrifft, deshalb gibt es mittlerweile mehr, als nur 5* Honeymoon Resorts.

Wir haben unsere einzige Unterkunft über Booking gebucht - die Golden Shell Residence* in Trou d'Eau Douce - und können diese empfehlen. Zuvorkommendes Personal, saubere Zimmer. Es werden Ausflüge angeboten (z.B. nach Ile aux Cerfs), es gibt Mopeds und Autos zum ausleihen und einen angeschlossenen kleinen Shop. Wir zahlten hier umgerechnet 9 € p.P. die Nacht.


Die restlichen 6 Wochen verbrachten wir mit Couchsurfing und wohnten im ursprünglichen und untouristischen Norden.

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Öffentliche Verkehrsmittel: Mauritius' bunte Busse

Die Busse auf Mauritius versprühen ihren ganz eigenen Charme. Sie sind liebevoll und individuell bemalt und brummen vom Sonnenauf- bis zum Sonnenuntergang über die Insel. Preislich gesehen sind sie das günstigste Fortbewegungsmittel mit ca. 50 Cent – 1 € pro Fahrt, allerdings solltest du genug Zeit mitbringen, wenn du diese Reiseart wählst.


Es gibt zwar Fahrpläne im Internet, aber manche Strecken, gerade in den abgelegeneren Regionen, werden nur sehr sporadisch bedient. Es gibt normale und Express Busse, die Express Busse allerdings nur in Ballungszentren, wie z.B. in der Hauptstadt Port Louis mit seinen 200.000 Einwohnern oder den Touristenhochburgen wie Grand Baie, Trou aux Biches und Flic en Flac.


Außerdem ist eine Fahrt mit dem öffentlichen Bus natürlich eine tolle Gelegenheit, sich zu Einheimischen zu gesellen.

Mietwagen und Taxis


Es gibt zwar die Möglichkeit schon von Deutschland aus sein Mietauto zu buchen, jedoch sind die Preise höher, als wenn man direkt vor Ort bucht. Viele der Autovermietungen haben keine eigene Webseite und vor Ort kann man eventuell noch über den Preis verhandeln. Mietwagen Preise auf Mauritius pro Tag belaufen sich umgerechnet auf 20-35 €. Einige Anbieter haben keine Versicherungen mit dabei, also immer nachfragen, falls du darauf bestehst.

Wenn du keine Lust auf Linksverkehr und die teils waghalsige Fahrweise der Einheimischen hast, gibt es auf Mauritius außerdem die Möglichkeit, sich ein Taxi für einen ganzen Tag zu mieten. Wenn man einen guten Fahrer erwischt, dient dieser gleichzeitig als Tourguide. Preise dafür belaufen sich auf ca. 50 € pro Tag. Verhandeln kann man aber immer. Falls man nur von A nach B muss, geht dies natürlich auch.


Vom Flughafen in den Touristenort Trou d'Eau Douce z.B. zahlt man normalerweise ca. 50-60 €. Handeln ist hier zwar nicht gerne gesehen, wir drückten nach langem hin und her und einigen hitzigen Diskussion mit verschiedenen Fahrern unseren Fahrpreis um fast 20 €. Viele Hotels und Guesthouses bieten Transporte an und diese sind entweder schon im Preis inbegriffen oder meist deutlich günstiger als die Taxis.



Was kostet Sprit auf Mauritius?


Das Gute auf Mauritius ist, dass der Sprit überall gleich kostet. Egal ob du an einer kleinen oder großen Tankstelle tankst, egal ob ganz im Norden oder ganz im Süden. Der Spritpreis liegt bei ungefähr 47 Rupies (ca. 1,10 €, Stand April 2018) pro Liter.


Entfernungen auf der Insel

Da Mauritius eine nicht allzu große Insel ist, sind die Entfernungen dementsprechend. Vom äußersten Norden bis in den Süden sind es z.B. 64 km, Von West nach Ost 47 km.


Es gibt größtenteils einspurige Landstraßen, rund um die dicht besiedelte Mitte auch zweispurige Autobahnen. Wer jetzt allerdings denkt, man bräuchte für eine zwanzigminütige Fahrt so lange wie in Deutschland, liegt falsch. Warum, erfährst du im nächsten Punkt.



Straßenverkehr auf Mauritius

Als erstes gleich vorweg: Auf Mauritius herrscht Linksverkehr, an den man sich aber relativ schnell gewöhnt. Der Verkehr ist gerade in den ersten paar Tagen nichts für schwache Nerven.


Es wird gerast, geschlichen oder einfach mal mitten auf der Straße angehalten. Man teilt sich die meist einspurigen Straßen mit Fahrrädern, Fußgängern, Mopeds, Bussen oder Lkws. Im Dunkeln wird übrigens auch gerne mal ohne Licht gefahren. Ausweichmanöver gehören auf Mauritius zum Alltag. Obwohl es teilweise chaotisch zugeht, ist es dennoch sehr gesittet. Kein Fluchen oder wildes Gestikulieren am Steuer, gehupt wird nur selten. Man arrangiert sich untereinander. Achtung: Oft halten Fahrzeuge einfach mitten auf der Straße an. Auch in Kurven.

  • Maximalgeschwindigkeit auf den Autobahnen 110 km/h. In den Ortschaften 60 km/h.

Strände auf Mauritius

Wir haben viele Strände besucht und müssen sagen: Es gibt große Unterschiede. Von menschenleeren Traumstränden bis hin zu überladenen Badestellen, an denen man kaum ins Wasser kommt, weil dort zu viele Boote direkt vor der Küste liegen, ist alles dabei. Türkis schimmerndes Meer und schattige Plätzchen findet man allerdings fast überall. Unsere persönlichen Lieblingsstrände waren der in Belle Mare im Nordosten der Insel und der in Point D'Esny ganz im Süden.

Der Strand in Belle Mare hat uns von der ersten Sekunde in seinen Bann gezogen und wir kamen oft zum Relaxen und Baden hier her. Es gibt zwar ein paar Resorts in der Umgebung, jedoch ist der größte Strandabschnitt öffentlich und so weitläufig, dass man fast immer ein Plätzchen für sich alleine findet.


Die Farben des Wassers fanden wir hier mit am schönsten. Wer Liegestühle für einen entspannten Tag am Meer braucht, hat auf den öffentlichen Stränden leider keine gute Chance. Diese findet man meist nur an den Resort-Strandabschnitten.

Pointe d'Esny ganz im Süden hat uns stark an den Südpazifik erinnert. Das glasklare Wasser, das in allen erdenklichen Blautönen schimmert und die grünen Berge im Hintergrund, die in den Himmel ragen. Wunderschön. Es gibt mehrere Zugänge zum Strand, Schilder am Straßenrand machen einen darauf aufmerksam. Einfach am Straßenrand parken.

Unser Tipp: Wenn du einen entspannten Strandtag planst, brauchst du dir keine Sorgen zu machen, dass du verhungern oder verdursten wirst. Je nach Strand gibt es viele verschiedene Stände, die traditionelles, aber auch westliches Essen verkaufen. Kokosnüsse, frisches Obst und Getränke sind auch oft verfügbar.


Falls du an einem abgelegeneren Strand abgestiegen bist, gibt es Mopeds mit kleinen Kisten auf dem Gepäckträger, die lokale Snacks wie z.B. Samosas verkaufen. Sie machen durch wildes Gehupe auf sich aufmerksam, sind sehr günstig und fahren direkt dorthin, wo du liegst.



Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten

In erster Linie fährt man wahrscheinlich zum Entspannen am Strand nach Mauritius. Traumstrände, Traumkulisse, tropisches Klima. Aber gibt es eigentlich noch was anderes zu erleben?


Gibt es irgendetwas, das man auf keinen Fall verpassen sollte?

Wir sagen ja! Unser eindeutiger Favorit ist hier die Wanderung auf den Le Morne Brabant, der einen mit atemberaubender 360 Grad Aussicht umhaut. Es gibt außerdem eine Teefabrik, eine Rumfabrik, einen Botanischen Garten, verschiedene Nationalparks, die siebenfarbige Erde, Ausflüge zu kleinen paradiesischen Inseln, und und und.


Mehr dazu findest du in unserem Blogartikel: 11 Ausflugstipps auf Mauritius inklusive der Kosten für die einzelnen Aktivitäten.

Traumaussichten vom Gipfel des Le Morne Brabant

Preisniveau und Kosten

Auch wir dachten bis vor ein paar Jahren, dass Mauritius nur etwas für Frischverheiratete oder verliebte Paare mit mehr Moneten im Geldbeutel ist. Ist hier ein Backpack Urlaub für wenig Geld überhaupt möglich?

Wir sagen nach 6,5 Wochen auf Mauritius definitiv ja. Du solltest allerdings deine Ansprüche runterschrauben und nicht vergessen, dass je mehr Luxus und Privatsphäre du willst, desto tiefer du in die Tasche greifen musst.


Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Mauritius perfekt geeignet ist, um individuell und auf eigene Faust erkundet zu werden. Freundliche Menschen, gute Infrastruktur, viel zu entdecken. Flüge aus Deutschland gibt es bereits ab 200 € one way.

Wir blieben deutlich unter unserem geplanten Budget, mehr dazu findest du in unserer Kostenaufstellung, in der wir unsere gesamten Mauritius Reisekosten offenlegen.


Einkaufsmöglichkeiten auf Mauritius


Im Nordwesten und Westen wirst du viele riesige Malls finden, falls du Lust auf shoppen hast. Dazu große Supermärkte (z.B. Super U) mit einer Auswahl, die sich sehen lassen kann. Vom Preisniveau kommt es hier darauf an, was du kaufst. Es muss extrem viel nach Mauritius importiert werden, da Mauritius nicht über die Ressourcen verfügt, sich selbstständig zu versorgen. Die Preise für importierte Güter sind daher teils auf europäischem Niveau.

Saisonales Obst und Gemüse, aber auch frischen Fisch findest du oft zu günstigeren Preisen an den vielen kleinen Straßenständen. Die Einheimischen freuen sich, wenn man anhält und ins Gespräch kommst. Weiterer Bonus: Hier kannst du wieder verhandeln. Einfach am Straßenrand (oder mitten auf der Straße, so wie es viele Einheimische tun) anhalten und einkaufen.

Eine kleine Ananas gibt es zwischen 25 Cent und 1,50 €. Kokosnüsse für 1- bis knapp 2 €. Hier kommt es darauf an, wo du einkaufst. In Touristenhochburgen ist es natürlich teurer.

Essen gehen und Verpflegung

Auch hier wird einem auf Mauritius die gesamte Palette geboten. Restaurants in den 5-Sterne-Resorts, oder die einfache Garküche direkt am Straßenrand. Je nach Geldbeutel hast du die Qual der Wahl. Wir haben so ziemlich alle Preiskategorien ausprobiert und müssen sagen: Uns gefällt eher das authentische.


Wir essen am liebsten dort, wo Einheimische essen. Immer wenn wir ein kleines Lokal sahen, in dem Locals zusammensaßen und schlemmten, hieß es für uns: Nichts wie rein. Und so gut wie immer bekamen wir zum kleinen Preis eine ordentliche und vor allem leckere Mahlzeit serviert.

Was du unbedingt probieren solltest, wenn du auf Mauritius unterwegs bist, sind: Rotis - Pfannkuchen gefüllt mit verschiedenen herzhaften Füllungen, wie Fisch, Fleisch oder Gemüse. Meist mit einer Curry/Chilli Sauce. Preise hier zwischen 20 Cent und 1 € pro Stück. Oder wie wäre es mit Samosas oder Boulettes? Am Straßenrand findet man außerdem oft noch Biryani, ein herzhaftes Reisgericht. Keines dieser Gerichte hat uns mehr als 2 € gekostet und wir waren danach pappsatt und zufrieden.

Wenn du Lust auf Süßes hast, probier doch mal die Napolitaines. Diese bunten Kekse findet man so ziemlich überall auf der Insel. Wir haben sie nachgekocht und auf unserem YouTube Kanal und auf dem Blog findest du das passende Rezept zum Nachbacken.

Spartipp


In den Touristenhochburgen sind die Preise für Restaurantbesuche teils doppelt so hoch wie in 'abgelegeneren' Regionen. Falls du ein Sparfuchs so wie wir bist, ist unser Tipp auch hier: Straßenstände, Restaurants in denen Einheimische essen und Märkte, wie z.B. die in Mahebourg oder Flaq. Dort findest du leckeres, authentisches Essen zum kleinen Preis.


Tauchen und Schnorcheln auf Mauritius

Falls du Lust hast, die Unterwasserwelt auf Mauritius zu erkunden, können wir dir jetzt schon sagen: Es wird der Hammer!

Schnorcheln waren wir persönlich nicht, wir haben aber oft Schnorchler gesehen, die glücklich aus dem Wasser stapften und lauthals erzählten, was sie gerade alles gesehen haben. Das passende Equipment kann vor Ort ausgeliehen werden. Unser Tipp: Badeshirt oder T-Shirt zum Schnorcheln überziehen, um einen Sonnenbrand zu vermeiden.

Wir beide konzentrierten uns auf das Tauchen. Im Norden, im Westen und im Süden hieß es für uns Equipment zusammenpacken und abtauchen. Das, was wir unter Wasser sahen, werden wir nie vergessen.


Unser erster Hai, unser erster Rochen, Tintenfische, unser erstes Wrack, Anemonen, lebendige Korallenriffs und bunte Fische, egal ob mini oder groß. Riesige Fischschwärme, Fächerkorallen oder Barrakudas. Es war echt alles dabei. Pures Leben umgab uns die gesamte Zeit, die wir unter Wasser verbrachten.

Wracks, die wie Geisterschiffe einen neuen Lebensraum für die verschiedensten Meeresbewohner schafften und ihre ganz eigene Geschichte erzählten.

Wir waren fasziniert und fragten uns oft, wie die Schiffe wohl früher aussahen und was genau passiert war. Dazu Korallen in einer Vielfalt und Schönheit, deren Anblick sich für immer in unser Gehirn eingebrannt hat. Tauchen auf Mauritius ist wirklich zu empfehlen.

Es gibt viele Tauchschulen und Tauchcenter auf Mauritius, in unserem Artikel 9 lohnenswerte Tauchplätze, stellen wir sie dir genau vor. Tiefe, Besonderheiten, benötigtes Zertifikat, einige Tauchcenter und unsere persönliche Bewertung.

Kontakt mit Einheimischen

Bis auf eine unangenehme Diskussion mit den Taxifahrern ganz am Anfang unserer Reise müssen wir sagen, dass wir nur positive Erfahrungen gemacht haben. Die Menschen sind freundlich, herzlich, offen und haben immer ein Lächeln auf den Lippen. Ich glaube, so oft wie hier wurden wir schon lange nicht mehr von Einheimischen angestrahlt.

Unser Couchsurfing Host war außerdem einer der liebsten Menschen, die wir jemals kennen gelernt haben. Für ihn als Tauchlehrer war es selbstverständlich, mit uns Tauchkurse zu starten. Und nicht nur einen, sondern gleich fünf. Gratis!


Wir zahlten nur die Tauchgänge und Gebühren für Padi & SDI/TDI. Wir durften außerdem jederzeit sein Auto benutzen und verbrachten so ziemlich jeden Tag miteinander. Eine Sache, die wir ziemlich schnell von ihm lernten, war: Slow. Immer mit der Ruhe. Wir gewöhnten uns schnell daran und verbrachten insgesamt 6 Wochen in seinem Zuhause. Am letzten Tag fuhr er uns sogar ohne einen Mucks morgens um 5 zum Flughafen, der eine Stunde entfernt von seinem Wohnort liegt.

Auf Mauritius ist es wie in jedem Land: Wenn man offen und positiv auf Menschen zugeht, wird man genauso empfangen.


Sprache und Verständigung

Auf Mauritius wird Englisch, Französisch und Kreole gesprochen. Falls du Französisch sprichst, wirst du es am einfachsten haben, mit Englisch kommt man allerdings auch sehr weit. So ziemlich jeder versteht zumindest ein paar Brocken und gerade mit der jüngeren Generation kann man sich super auf Englisch verständigen. Und wenn mal gar nichts mehr geht, empfehlen wir Hände und Füße.

Sicherheit

Wir empfanden Mauritius als ein sehr sicheres Reiseland und gerade nach Monaten auf dem afrikanischen Kontinent war es angenehm, das Auto offen zu lassen, wenn man kurz mal etwas am Straßenrand kaufen will.

Geld wechseln: Gibt es etwas zu beachten?

Hier müssen wir sagen: Wir waren positiv überrascht. Wir glauben, Mauritius ist eines der wenigen Länder auf der Welt, wo wir dir empfehlen würden, dein Geld direkt am Flughafen zu wechseln. Der Kurs ist korrekt und man wird nicht über den Tisch gezogen, so wie man es von so ziemlich jedem anderen Flughafen auf der Welt gewohnt ist.


Wir wechselten einen Teil unseres Geldes direkt am Flughafen und holten uns ansonsten immer Bargeld am Automaten. Diese gibt es zur Genüge und so ziemlich in jedem Ort.


Das Müllproblem auf Mauritius

Ein Problem, das auf Mauritius leider allgegenwärtig ist, ist der Müll. Egal ob Plastik, alte Kleidung oder Dosen. Stell dich also darauf ein, dass du Müll am Straßenrand, am Strand oder im Meer sehen wirst. Das Umweltbewusstsein ist bei weitem (noch) nicht so, wie du es aus Deutschland gewohnt bist. Uns wurde allerdings versichert, dass das Land an dem Problem arbeitet und mit der Aufklärung an Schulen gestartet hat.

An Wochenenden veranstalten Einheimische gerne Ausflüge mit ihren Familien/Freunden zum Strand und hinterlassen diesen dann leider vermüllt. Es gibt zwar Putzkolonnen, jedoch wird vom Wind einiges entweder direkt ins Meer oder in die umliegende Natur geweht.


Unser Fazit

Wir können dir Mauritius als dein nächstes Reiseziel nur wärmstens ans Herz legen. Egal wie groß dein Geldbeutel ist und egal was du auf Mauritius machen willst.

Ob jung oder alt, es gibt für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel das passende Angebot. Hermann wollte ursprünglich nie nach Mauritius, als wir allerdings Flüge für 100 € von Johannesburg nach Mauritus im Internet entdeckten, mussten wir einfach zuschlagen.

Unser Visum wurde bei der Einreise auf 4 Wochen festgelegt. Uns gefiel das Land aber so gut, dass wir es verlängert und am Ende insgesamt 6,5 Wochen geblieben sind. In den letzten Tagen auf der Insel haben wir uns mehr als nur ein Mal gefragt, wieso wir eigentlich nur 2,5 Wochen verlängert haben.


Aber wie sagt man so schön? Man sollte gehen, wenn es am schönsten ist. Und das haben wir getan.

Schau gerne auch bei unseren Tipps & Tricks Blogposts vorbei, wenn du z.b. Reisen nach Neuseeland, Botswana, Südafrika, Namibia, Japan, Australien oder Russland planst.

Du magst es ausgefallener? Wie wäre es mit einer Reise nach Kasachstan oder Usbekistan?


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Kati + Hermann

Wir sind zwei Backpacker und Reiseblogger, die ihr konventionelles Leben vor vielen Jahren hinter sich gelassen haben. Auf unserer Weltreise erkunden wir ferne Länder und lassen uns gerne treiben. Am liebsten abseits des Mainstream. 

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