Pferdetrekking zum Song Kul See: Alle Tipps und Infos

Aktualisiert: 6. Dez 2019


Eine Reise nach Kirgisistan ohne Pferdetrekking ist möglich, aber sinnlos :) Denn stell dir vor du sitzt stundenlang auf dem Rücken zahmer Pferde und kannst in aller Ruhe die Weiten Kirgisiens bewundern. Du hörst nichts außer dem Rauschen des Gebirgsflusses, dem Wind und dem gleichmäßigen Schnaufen deines Pferdes. Am Horizont erheben sich schneebedeckte Berge, du hast die Baumgrenze passiert und siehst in der Ferne ein paar einsame Jurten stehen. Die Jurten, in denen du die Nacht verbringen wirst. Klingt das nicht traumhaft? Nach einem richtigen Abenteuer? Beim Pferdetrekking in Kirgisien wirst du genau das erleben. Du wirst tagelang durch fast unberührte Natur traben und einen Einblick in das Nomadenleben erhaschen. Mit Einheimischen Tee trinken und in einer traditionellen, handgefertigten Jurte übernachten. Mitten in den Bergen.


Wir buchten eine 3 Tages Pferdetrekking Tour zum Song Kul See und werden in diesem Blogartikel all unser Wissen zum Thema Anreise, Übernachtungsmöglichkeiten in Kochkor, Preise, dem Verlauf der Tour oder Verpflegung mit dir teilen und dir verraten, ob sich eine solche Trekking-Tour überhaupt für Reitanfänger ohne jegliche Erfahrung eignet.

Unser Pferdetrekking Guide zum Song Kul See mit allen Tipps und Infos für dich zum Nachlesen.



In diesem Artikel findest du hilfreiche Tipps zu: Anreise nach Kochkor Übernachtungsmöglichkeiten in Kochkor Pferdetrekking Anbieter und Preise im Vergleich Unser Pferdetrekking im Überblick Verlauf der Tour Lohnt sich das für Reitanfänger? Nützliche Tipps Unser Fazit



Anreise nach Kochkor

Aus Bischkek nach Kochkor

Die Anreise aus Bischkek erfolgt unproblematisch, günstig und relativ schnell. Vom westlichen Busterminal fahren die “Fernreisebusse”, was in dem Fall die Marschrutki oder Shared Taxis sind. Wenn man am Busbahnhof ankommt, hört man die Fahrer rufen und um Kundschaft buhlen: “Kochkor. Naryn. Karakol”. Selbst ohne Russisch Kenntnisse findet man hier definitiv das richtige Fortbewegungsmittel. ↠ Marschrutka oder Shared Taxi?

Marschrutki haben einen festen Preis, die Preise der Shared Taxis sind verhandelbar. Marschrutki kosten 250 Som (3,13 €), ein geteiltes Taxi um die 300 Som (3,75 €) p.P. Die Fahrtzeit für die knapp 200 Kilometer beträgt mit der Marschrutka etwa 3 Stunden, mit dem Shared Taxi etwa 2,5 Stunden. Marschrutki halten auf dem Weg normalerweise mehrere Male an oder gabeln zwischendurch noch Fahrgäste auf, Shared Taxis fahren durch.


Übernachtungsmöglichkeiten in Kochkor

Kochkor ist ein kleines Dorf, welches als Ausgangspunkt verschiedenster Trekkingtouren und Wanderungen dient. Ein wahres Trekking Zentrum, von dem man entweder auf eigene Faust oder mit einer gebuchten Tour die umliegende Natur erkunden kann. Verschiedene Agenturen wie CBT, Jailoo oder Sheperds Life findet man im Zentrum des Ortes. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in Kochkor wie Sand am Meer. Großenteils sind es einfache Gästehäuser oder Hostels, wir entschieden uns für das Central- und das Nur Guest House*, welche wir uneingeschränkt empfehlen können. Superliebe Gastgeber, saubere Zimmer, sehr günstige Preise, ein reichliches Frühstück, das im Preis enthalten ist und die Möglichkeit sein Gepäck zu verstauen, wenn man auf Erkundungs- bzw. Trekkingtour geht. Das Gästehaus liegt fast direkt im Zentrum – in einer Seitengasse, es ist also sehr ruhig – und die Touristeninformationen und Tourenanbieter sind alle fußläufig in wenigen Minuten erreichbar. Zudem liegen im Umkreis einige einfache Restaurants.


Tipps zum Essen und Shoppen


Wir können das Birtugan - Биртууган Restaurant sehr empfehlen, dort zahlten wir für einen voll gedeckten Tisch gerade einmal 3,50 €. Englische Speisekarten gibt es allerdings nicht, das Ambiente ist sehr einfach In der Nähe gibt’s auch mehrere Shops, unter anderem auch ein gut ausgestatteter Second Hand Shop. Dicke Handschuhe oder Wollsocken können bei Bedarf auf dem Basar im Zentrum gekauft werden. Preise pro Paar liegen nur knapp über einem Euro.


Pferdetrekking Anbieter und Preise im Vergleich

Pferdetrekking wird in Kochkor von mehreren Agenturen angeboten, die Touren unterscheiden sich in der Länge, der Route, der Reitdauer pro Tag und den Camps, in denen übernachtet wird. Zudem haben einige Anbieter recht junge Guides (teilweise Teenager), andere wiederum Guides mit 20 Jahren Erfahrung. Zudem kommt es darauf an, wann du unterwegs bist. In der Hauptsaison (Juni – Mitte September) sind die Preise rund 30% höher und du wirst dir deinen Guide mit anderen Touristen teilen müssen. Gruppengrößen variieren von 4-6 Personen pro Guide.


Ist man in der Nebensaison ab Mitte September unterwegs, hat man große Chancen auf eine Privattour und leere Jurtencamps. Zu dieser Jahreszeit solltest du dich allerdings auf unbeständigeres Wetter einstellen.



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Wir haben 3 Touranbieter abgeklappert und zeigen dir hier die Preise im Vergleich. Die Touren sind jeweils:


  • 3 Tage und 2 Nächte lang

  • Inklusive Guide und Pferden

  • Verpflegung mit drei Mahlzeiten am Tag

  • Inklusive Abholung und Rückfahrt zum Guest House


Wenn du einen Englisch sprechenden Guide möchtest, solltest du dies bei deiner Anfrage unbedingt erwähnen. Ebenso, wenn du Vegetarier/Veganer bist. Es wird so gut es geht auf deine Wünsche eingegangen.



Preise in der Nebensaison für eine Privattour mit 2 Personen im Überblick:

  1. CBT (Community Based Tourism): 10.000 Som (125 €) p.P., wir konnten den Preis allerdings auf 9000 Som (112,50 €) p.P. runterhandeln.

  2. Jailoo: 9190 Som (115 €) pro Person.

  3. Pegas Tours – 10.000 Som (125 €) pro Person.


Wir entschieden uns für CBT, da wir zuvor im Internet gelesen hatten, dass einige andere Anbieter Teenie-Guides einsetzten, die nicht wirklich Lust haben bzw. weit vorreiten. Wir als absolute Reitneulinge wollten einen erfahrenen Guide, der an unserer Seite bleibt und uns jederzeit helfen kann, falls ein Problem auftaucht.


Hinweis: Wir empfehlen diesen Anbieter, weil wir zufrieden waren. Wir sind keine Kooperation eingegangen und haben für alles selbst bezahtI

Unser Pferdetrekking mit CBT im Überblick

  • Eigener Guide + Pferde

  • Volle Verpflegung mit drei reichhaltigen Mahlzeiten pro Tag

  • Transport (1,5 Stunden) mit dem Pkw zum Ausgangspunkt der Trekking Tour

  • Abholung (etwa 3 Stunden) mit Pkw am letzten Tag vom Song Kul See

  • Reitstunden am ersten Tag 5 Stunden, am zweiten ebenfalls 5 Stunden

  • Reitdistanz insgesamt: ca. 40 km

Verlauf der Tour

Pferdetrekking Tag 1

Pünktlich zur abgemachten Zeit um 9 Uhr stand der Fahrer samt Guide vor unserem Gästehaus. Unsere großen Rucksäcke ließen wir im Gästehaus zurück und nahmen nur das nötigste in unseren kleinen Daypacks mit. Nach einer freundlichen Begrüßung machten wir uns im Nieselregen auf den Weg. Noch mal schnell zum CBT Office, dann weiter zum Ausgangspunkt, etwa 1,5 Stunden Autofahrt von Kochkor entfernt. An einem kleinen Jurtencamp warteten unsere Pferde, aufgeregt stiegen wir auf und los ging's. Ohne jegliche Reiterfahrung, ohne eine Ahnung, ob wir das körperlich schaffen, oder uns unsere Popöchen/Knie nach ein paar Stunden schmerzen würden. Es klappte erstaunlicher Weise recht gut und nach wenigen Minuten war die Anspannung wie weggeblasen und wir konnten uns auf die Pferde einlassen und die wunderschöne Landschaft genießen, die uns umgab.

Am ersten Tag ging es anfangs über weite Felder, dann bergauf auf knappe 3100 Meter, wo wir unseren ersten Gebirgspass überquerten. Schneebedeckte Berge ragten vor uns in den Himmel, ein kleines Gebirgsflüsschen schlängelte sich durchs Tal und wir ritten an rot gefärbten Herbstblättern vorbei, die sich wie kleine Farbtupfer auf den Hängen der Berge präsentierten. Der Weg führte uns wieder runter ins Tal, wir sahen vereinzelte Jurten und riesengroße Tierherden, die von Reitern umher getrieben wurden. Wir hörten Peitschen knallen, laute Pfiffe und trampelnde Hufe, die die Stille kurzzeitig unterbrachen.


Es ging über Hügel, durch knietiefe Flüsse, bis wir mitten im Nirgendwo auf knappen 2700 Metern Höhe auf unser Jurtencamp zusteuerten. Hier würden wir unsere erste Nacht verbringen.

Als wir nach knapp 18 Kilometern von den Pferden sprangen, wurden wir schon erwartet und herzlichst von den Einheimischen begrüßt. Es gab sofort heißen Tee zum Aufwärmen und einen deftigen Mittagssnack inklusive frisch gebackenem Brot. Herrlich, und genau das richtige nach unseren ersten Stunden auf den Pferderücken.


Herzliche Begrüßung im Jurtencamp

Anschließend hatten wir Zeit zur freien Verfügung und erkundeten die Umgebung und schauten uns die Jurten einmal genauer an. Wir traten durch die einfache Holztür ein und waren erstaunt, wie gemütlich sie wirkte. Die Jurte war traditionell eingerichtet, an dem roten Holzgerüst hingen handgefertigte bunte Decken, den Boden bedeckten dicke Teppiche, auf denen die Betten ausgebreitet waren.


Dicke gestapelte Decken dienten als Matratze, kuschelige Decken und Kopfkissen lagen zum Einmümmeln bereit. Ein kleiner Ofen befand sich direkt am Eingang. Geheizt wurde nach dem Abendessen. Zum schlafen wurde die Holztür geschlossen und das - wir nennen es jetzt einfach mal Fellrollo - heruntergelassen, damit sich die Wärme länger in den Jurten hält.


Unsere Jurte auf knapp 2700 Metern

Hinweis zu Toiletten


Eine Toilette in dem Sinne gab es dort oben in den Bergen nicht, allerdings ein kleines Holzhäuschen mit Brett über einer Grube, welches sich meist einige Meter entfernt von den Jurten befindet. Zudem gab es noch ein kleines Outdoor-Waschbecken.

Klohäuschen mit Traumblick auf die Berge

Pferdetrekking Tag 2

Nach einem herzhaften Frühstück gegen 8 Uhr führte unser Weg weiter die Berge hinauf. An Tag zwei stand die Überquerung eines 3500 Meter hohen Gebirgspasses auf dem Programm. Die Aussichten wurden grandioser mit jedem Meter, den wir uns weiter nach oben bewegten. Diese Weite und der Gedanke daran, dass wir uns gerade weit abseits jeglicher Zivilisation befinden, kickte hier erst richtig ein.


Der Wind, der uns um die Nasen wehte war mittlerweile eiskalt, aber wir konnten es kaum erwarten dort oben eine Pause einzulegen und die 360 Grad Aussicht auf uns wirken zu lassen. Als wir ankamen, dampften unsere Pferde, um uns lag Schnee und wir waren überwältigt von der Schönheit Kirgisiens. Insgesamt verbrachten wir dort oben ca. eine Stunde.


Glücklich mitten im Nirgendwo

Weiter ging es über eine unglaublich weite und karge Hochebene, kilometerlang geradeaus durch ein Nichts, bis wir am Horizont den Song Kul See und das kleine Jurtencamp erblickten, in dem wir zu Mittag essen würden. Das Wetter war mittlerweile kritisch, um uns dunkelgraue, tief hängende Wolken. Blitze und Donner grummelten am Horizont.

Das Jurtencamp, in dem unser Mittagessen serviert wurde, war das schönstgelegene der gesamten Tour. Mitten im Nirgendwo lagen die paar Jurten der Familie. Wir wurden auch hier herzlich begrüßt und vom Sohn der Familie herumgeführt. Er zeigte uns den Adler, den die Familie zum Jagen hält und führte uns zu den verschiedenen Jurten. Wir tollten umher, rannten über die Wiesen und der Kleine wollte uns am Ende gar nicht mehr gehen lassen.


Der Kleine zeigte uns voller Begeisterung sein Zuhause

Unser Guide erzählte uns, dass der Junge vor 4 Jahren in einer dieser Jurten geboren wurde. Mitten im Nirgendwo, weil die Wehen plötzlich und viel zu früh einsetzten. Die Familie gab dem kleinen Racker den Namen Song Kul. Genau so, wie der See heißt. Das Essen war hier ein richtiges Fest:

  • Frischen Salat

  • Eine deftige Vorspeise

  • Ein Hauptgang

  • Tee, Brot und Bonbons


Im Regen, der sich später in einen waschechten Hagel/Schnee/Graupelschauer verwandelte, ging es danach noch einmal zwei Stunden am See entlang. Die „2-Euro-Regenhosen”, die wir uns zuvor im Second Hand Shop in Kochkor gekauft hatten, hielten leider nicht was sie versprachen.


Wir froren, waren hüftabwärts durchnässt und unglaublich erleichtert, als wir nach zwei Stunden im Dauerregen am letzten Camp direkt am Song Kul See ankamen. Es ging schnurstracks in unsere Jurte, in der wir uns im wahrsten Sinne des Wortes die pitschnassen Klamotten vom Leib rissen und in unsere warme und vor allem trockene Wechselkleidung schlüpften.


Das Camp am Song Kul See war leider nicht mehr so authentisch und man konnte erahnen, dass hier in der Hauptsaison die Touristen in “Scharen” einkehren; zumindest für kirgisische Verhältnisse. Um die Jurten befanden sich viele Gruben, in denen Plastikmüll, Glas und sonstiger Abfall zum Vergraben bereit lag. Das Toilettenhäuschen war auch hier leicht abseits vom Camp, es gab ein kleines Outdoor-Waschbecken, zum Essen versammelte man sich in einem kleinen Blechhäuschen. Dank Nebensaison hatten wir fast das gesamte Jurtencamp für uns alleine. Wir bekamen auch hier einen heißen Begrüßungstee und Gebäck und hatten anschließend Zeit, die Umgebung auf eigene Faust zu erkunden.


Jurte am Song Kul See auf knapp 3000 Metern

Die tief hängende Wolkendecke hatte sich mittlerweile verzogen und wir standen dick eingepackt auf über 3000 Metern Höhe. Wir spazierten zum See, staunten über den tollen Blick auf die umliegenden Berge und genossen die wärmenden Sonnenstrahlen, die uns bei den eisigen Temperaturen zumindest ein wenig aufwärmten.


Blick auf den Song Kul See in Kirgisistan

Nach dem Abendessen verkrochen wir uns in unsere vom Ofen aufgeheizte Jurte und mummelten uns in einen Deckenhaufen ein. Es wird die Nacht eiskalt werden, nehmt euch ruhig alle Decken und mümmelt euch richtig ein. Gesagt, getan und so landeten jeweils 8 Decken auf uns. Wir schliefen in langen Klamotten, mit dicken Wollsocken und Mützen. Gefroren haben wir dank des Tipps unserer Gastgeber nicht.

Pferdetrekking Tag 3

Als wir am nächsten Morgen durch die Tür der Jurte nach draußen gingen, konnten wir unser Glück kaum fassen. Der Ausblick war perfekt! Es hatte die Nacht über bis runter ins Hochplateau geschneit, und die Berge präsentierten sich puderzuckrig weiß bedeckt.


Der Boden war steinhart gefroren, Raureif bedeckte die Grashalme und winzigen Blättchen, unser Atem dampfte.

Die Sonne schien vom strahlenden Himmel und auch in diesem Moment überkam uns eine unglaubliche Dankbarkeit und Freude darüber, dass wir uns nicht hatten abhalten lassen diese Tour in der Nebensaison zu buchen. Der Schneesturm von gestern und die durchnässten Klamotten waren in dem Moment vergessen.


Nach dem Frühstück hatten wir noch etwas Zeit, bevor wir gegen 9:30 Uhr von unserem Fahrer abgeholt wurden. Knappe 100 Kilometer ging es über schneebedeckte Gebirgspässe, gefrorenen rutschigen Boden, an Pferdeherden und später an kleinen Dörfern vorbei, bevor wir nach 3 Stunden wieder in Kochkor an unserem Gästehaus abgesetzt wurden.

Lohnt sich das Pferdetrekking für Reitanfänger?

Wir sagen ganz klar ja! Auch wir hatten keinerlei Reiterfahrung. Wir wussten nicht, wie man ein Pferd antreibt, wenn es keine Lust zu laufen hat, wie man “lenkt” und ob wir das körperlich überhaupt schaffen werden, jeden Tag knappe 20 Kilometer auf einem Pferderücken zu verbringen. Wir hatten nach der Tour ein wenig Muskelkater im Rücken und in den Beinen und am letzten Tag schmerzende Knie, aber nicht so stark, dass es uns beeinträchtigte.


Pferdetrekking in Kirgisistan lohnt sich

Falls du darüber nachdenkst so eine Tour zu buchen, können wir dir nur den Tipp geben: Tu es! Du hast nichts zu verlieren und wir sind uns sicher, dass auch du nach drei Tagen zurückblicken wirst und dich fragen wirst, wieso du so was nicht schon früher gemacht hast.


So erging es uns jedenfalls und wir buchten nur wenige Tage nach unserer Pferdetrekkingtour zum Song Kul See die nächste Tour. Dieses Mal aus Karakol und dieses Mal führte unser Weg zum spektakulären Ala Kul See.

Nützliche Tipps

  • Packe dir genug warme und wasserabweisende Klamotten ein. Wollsocken, dicke Pullover, Handschuhe, Mütze. Zwiebellook in Perfektion, denn das Wetter in den Bergen macht gerne, was es will. Schnee im Hochsommer? Das kann passieren.

  • Eine Rolle Klopapier oder ein paar Taschentücher würden ebenfalls nicht schaden, da es in vielen der Klohäuschen kein Toilettenpapier gibt.

  • Hast du einen Regenponcho? Nimm ihn mit.

  • Duschen kannst du während der Tour nicht.

  • Verpflegung ist inklusive, hast du allerdings zwischendurch mal Hunger oder Durst? Nimm dir eventuell eine Flasche Wasser oder Snacks mit.

  • Reist du mit Elektronik, vergiss deine Powerbank nicht. Strom gibt es dort oben nicht. Nur kleine Solarpanels, die abends die Glühbirne in der Jurte zum leuchten bringen.

  • Sprichst du kein Russisch, vergiss nicht nach einem Englisch sprechenden Guide zu fragen.

  • Bist du Vegetarier/Veganer? Sag unbedingt beim Buchen der Tour Bescheid.

Unser Fazit

Das war er, unser Pferdetrekking Guide zum Song Kul See mit all unseren Tipps und Infos. Uns hat die Tour unglaublich gut gefallen und wir sind froh, dass wir zur Nebensaison unterwegs waren. Wir hatten die Jurtencamps so ziemlich für uns alleine und konnten die Landschaften in Ruhe genießen. Uns wurde von den Einheimischen in den Bergen erzählt, dass die Camps zur Hauptsaison fast täglich voll sind und man sich die Jurten dann mit bis zu 6 Personen teilen muss. Wettertechnisch war es am zweiten Tag abenteuerlich und wir können von Glück reden, dass es nur die paar Stunden geregnet, geschneit oder gestürmt hat. Wir empfehlen unbedingt das richtige Equipment und die richtigen, wasserabweisenden und vor allem warmen Klamotten mitzunehmen. Wir hatten Ende September Temperaturen von bis zu -5 Grad.

Landschaftlich war die Tour erste Sahne, wir konnten einen ersten Eindruck vom Nomadenleben erhaschen, unser Guide war absolut entspannt und wir hatten null Zeitstress. Hier mal anhalten um Fotos zu knipsen? Da mal die Drohne fliegen lassen? Überhaupt kein Problem. Wenn auch du eine Reise nach Kirgisistan bzw. Kochkor planst und über eine Pferdetrekkingtour nachdenkst, können wir dir einen Ausritt mit CBT wirklich nur empfehlen.

Danke für die Gastfreundschaft! Большoе спасибо, нам очень понравилось :)

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Kati + Hermann

Wir sind zwei Backpacker und Reiseblogger, die ihr konventionelles Leben vor vielen Jahren hinter sich gelassen haben. Auf unserer Weltreise erkunden wir ferne Länder und lassen uns gerne treiben. Am liebsten abseits des Mainstream. 

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