Packliste für deine Huskytour in Lappland

Eine Huskytour durch Lappland: verschneite Wälder, gefrorene Seen, jede Menge Schnee und mit etwas Glück sogar Polarlichter. Klingt traumhaft, oder? Ist es auch! Aber spätestens bei Temperaturen von -20 °C und darunter stellt sich die Frage: Was muss eigentlich auf meine Packliste für eine Huskytour in Lappland?
Was ziehe ich bei einer Hundeschlitten Tour an? Welche Kleidung hält beim stundenlangen Draußensein wirklich warm? Und was kann zu Hause bleiben?
Wir waren selbst bei eisigen Temperaturen bis fast -30 Grad tagelang mit dem Hundeschlitten im schwedischen Lappland unterwegs und haben dabei schnell gemerkt: Bei einer Huskyschlittentour heißt es: der Fokus sollte auf der richtigen Kleidung und ein paar gut durchdachten Essentials liegen.
Und damit du nicht frierend im Schnee stehst oder deinen halben Kleiderschrank nach Lappland schleppst, haben wir unsere Lappland Packliste für eine Huskytour zusammengestellt. Von warmer Winterkleidung über Handschuhe und langer Funktionsunterwäsche bis hin zu Dingen wie Hüttenschuhen, die man bei einer Hundeschlitten Tour gerne mal vergisst.

Hier findest du hier alles, was du unserer Meinung nach für eine Huskytour einpacken solltest. Plus ein paar zusätzliche Infos über die richtige Kleidung, die verschiedenen Layer und warum gute Kleidung essenziell ist.
Die meisten der verlinkten Artikel besitzen wir selber und hatten sie bei unserem Husky Abenteuer mit dabei.
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Unsere Huskytour Packliste
Für Damen: Katis Packliste
Baselayer - Innenschicht:
2 Paar dünnere Wollsocken
2 Paar Thermo/Funktionsunterwäsche Tops (langärmlig)
2 Paar Thermo/Funktionsunterwäsche Hosen (lang)
Midlayer - Mittelschicht:
1-2 warme Fleece oder Wolloberteile
2 Paar dicke Wollsocken
1 Schal
1 Paar dünne Merino Handschuhe
1 Paar gefütterte Handschuhe
1 Paar Hüttenschuhe
Wasserabweisende Wander/Winterschuhe (diese Schuhe habe ich seit 10 Jahren und liebe sie)
Für Herren: Hermanns Packliste
Baselayer - Innenschicht:
2 Paar dünnere Wollsocken
2 Paar Thermo/Funktionsunterwäsche Tops (langärmlig)
2 Paar Thermo/Funktionsunterwäsche Hosen (lang)
Midlayer - Mittelschicht:
1-2 Paar Hosen, wenn man schnell friert eher eine leichte Skihose
1-2 warme Fleece oder Wolloberteile
2 Paar dicke Wollsocken
1 Schal
1 Paar dünne Merino Handschuhe
1 Paar gefütterte Handschuhe
1 Paar Hüttenschuhe
Outer layer - Außenschicht:
Overall, dicke Boots
warme Fäustlinge
arktischer Schlafsack
etc
Werden in der Regel vom Anbieter gestellt, dabei ist es wichtig, sich im Vorfeld ganz genau zu informieren, was inkludiert ist, um böse Überraschungen zu vermeiden.
Sonstiges
persönliche Hygieneartikel
Lippenbalsam
Sonnencreme (ab Februar zu empfehlen)
Ohrstöpsel (ein Muss!)
Sonnenbrille oder Skibrille (ab Februar zu empfehlen)
Für Brillenträger: Kontaktlinsen
Ein, zwei persönliche Wohlfühlartikel (in unserem Fall ein kleines Kissen)
Elektronik
Die richtige Kleidung
In der Arktis ist die richtige Kleidung nicht einfach nur eine Frage von stylisch und gemütlich. Hier kann sie im wahrsten Sinne des Wortes den Unterschied machen, denn sie muss vor allem eines können: dich zuverlässig vor eisiger Kälte, Wind und Feuchtigkeit schützen.
Wind und Feuchtigkeit können den Wärmeverlust ordentlich verstärken, denn wird deine Kleidung durch Schweiß oder von außen nass, kühlt der Körper deutlich schneller aus. Das klingt erstmal banal, wird bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt aber ziemlich schnell wichtig.
Gerade beim Hundeschlittenfahren kommt man trotz der Kälte schnell ins Schwitzen, z.B. wenn man die Hunde an einer Steigung durch Anschieben unterstützt. Gute Funktionskleidung ist daher wichtig, denn sie transportiert die Feuchtigkeit nach außen und hält den Körper trocken und warm.
Materialien wie Merinowolle oder synthetische Funktionsfasern sind definitiv zu empfehlen, Baunmwolle eher nicht, weil sie bei Nässe länger feucht bleibt.
Wir empfehlen bei Funktionsunterwäsche z.B. 100 % Merinowolle gegenüber Mischgewebe, da sie besonders angenehm warm hält und sich auch bei Bewegung bewährt. Sie hält schön warm, nimmt Feuchtigkeit auf, ohne sich gleich klatschnass anzufühlen, und ist gerade bei den arktischen Temperaturen eine richtig gute Wahl.
Layer verstehen: der richtige Zwiebellook
Der Baselayer ist die erste Schicht, direkt auf der Haut. Seine wichtigste Aufgabe: Feuchtigkeit vom Körper wegtransportieren, damit du beim Schwitzen nicht auskühlst. Dafür eignen sich besonders Merino oder funktionelle Synthetikfasern; Baumwolle bleibt bei Nässe länger feucht und ist deshalb für aktive, kalte Tage weniger geeignet.
Darüber kommt der Midlayer für Wärme und Isolation, als letztes eine Außenschicht gegen Wind und Wetter. Dabei ist wichtig zu verstehen: Drei Schichten sind keine feste Regel. Je nach Temperatur, Aktivität und persönlichem Wärmeempfinden kannst du Lagen weglassen oder ergänzen.
Als ideale Zwischenschicht (Midlayer) bietet sich Kleidung aus Fleece an, welches schnell trocknet und gut wärmt. Hier gibt es Unterschiede beim Verhältnis zwischen Wärme und Gewicht: Das 100er, 200er und 300er Fleece. Das 100er Fleece ist besonders leicht, wärmt aber nicht so gut wie ein dickes 300er Fleece.
Kurz gesagt: innen trocken bleiben, in der Mitte Wärme speichern, außen vor dem Wetter schützen.
Unbedingt im Voraus checken
Bei jeder Huskytour, erhält man vor Ort unter anderem einen winddichten und warmen Overall, oder Winderboots gestellt. Was aber der außerwählte Anbieter genau bereitstellt, sollte im Voraus unbedingt abgeklärt und gecheckt werden, um böse Überraschungen zu vermeiden.
Du möchtest selbst auf Huskytour gehen? In unseren Blogartikeln findest du jede Menge Tipps und unseren persönlichen Erfahrungsbericht: Huskytour in schwedisch Lappland: Was du wissen solltest und Unsere persönlichen Erfahrungen mit einer Huskytour. Viel Spaß beim Stöbern!







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