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Huskytour in schwedisch Lappland – Was du wissen solltest

Autorenbild: Kati + Hermann
Kati + Hermann
vor 32 Minuten
8 Min. Lesezeit

Wir wollten the real deal. In der eisigen Wildnis schwedisch Lapplands selber Hundeschlitten fahren, uns um die Huskies kümmern, in Hütten ohne Strom und Wasser übernachten und einen authentischen Einblick in die Welt des Dog Mushings bekommen.


Was uns genau würde, war uns aber natürlich nicht klar, als wir dieses Abenteuer im Vindelfjällen Nationalpark, einem abgeschiedenen Naturreservat in Lappland gebucht haben.


In diesem Blogpost findest du alle Infos zur Tour, zum Ablauf, den Kosten, der Anreise und natürlich einen ehrlichen Einblick, falls auch Du gerade überlegst, so ein Abenteuer zu buchen.

*Empfehlung von Herzen, alles selber bezahlt


In diesem Blogartikel findest du:




Der Touranbieter


Uns war wichtig, eine authentische Tour bei jemandem zu buchen, der die Hunde gut behandelt, sie nicht ausbrennt und bei dem wir einen echten Einblick in die jahrhundertealten Traditionen des Dog Mushing bekommen würden. Nach langer und ausgiebiger Recherche wurden wir fündig und stießen auf Petter Karlsson, ein schwedischer Musher und mehrfacher Weltmeister im Schlittenhunde-Langdistanz-Rennen.


Im tief verschneiten schwedischen Lappland führt er seine Gäste durch eine der unberührtesten Regionen Europas. Das Vindelfjällen Naturreservat ist mit über 560.000 Hektar das größte Schutzgebiet Schwedens und eines der größten zusammenhängenden Wildnisgebiete ganz Europas.


Hermann von Bunt um die Welt mit seinem Huskyschlitten in Lapplands Schneelandschaft
Hermann mit seinem Hundeschlitten

Auf den angebotenen mehrtägigen Expeditionen lenkt man sein eigenes Husky-Team und meistert gemeinsam mit einem erfahrenen Guide die Herausforderungen der Arktis. Hinzu kommt, das maximal 4 Gäste mit einem Guide unterwegs sind und viele der Abschnitte, die man besucht, im Winter nur mit den Schlittenhunden erkundet werden können.


Ablauf der Huskytour


Es werden drei verschiedene Touren angeboten:


  • Husky Safari (5 Tage) – unsere Wahl

  • The Next Level Adventure (6 Tage)

  • Wilderness Expedition (9 Tage inklusive zelten)


Unsere Tour – Husky Safari (5 Tage)


Wir entschieden uns für die Husky Safari: 5 Tage in Lappland, davon drei Tage in der eisigen Wildnis.


  • Tag 1: Ankunft in Slussflors. Übernachtung in einer Hütte mit Strom, Sauna etc. Kennenlernen der anderen Teilnehmer und des Guides. Gemeinsames Dinner. Anprobe des Equipments und der Kleidung.

  • Tag 2: Gemeinsames Frühstück. Kurze Fahrt zum Zwinger. Treffen der Hunde. Schlitten und Equipment vorbereiten. Abfahrt. Mittagspause im Schnee. Übernachtung in der Flottarkoja Hütte. Ohne Strom und fließend Wasser. Gekocht wird draußen.

  • Tag 3: Der längste und schönste Tag der Tour. Über Hochebenen, gefrorene Seen und verwuschene Wälder geht es stundenlang durch das Winter Wonderland. Übernachtung in der Sörgården Hütte. Ohne Strom und Wasser. Gekocht wird drin.

  • Tag 4: Fahrt zurück nach Slussfors. Gemeinsames Dinner. Übernachtung in einer Hütte mit Strom, Sauna etc.

  • Tag 5: Abreise


Der Schlitten


Jeder Teilnehmer hat einen eigenen Schlitten mit Stauraum für seine persönlichen Dinge, die er in einer bereitgestellten Tasche lagern kann, aber auch Utensilien, die die Gruppe für die Tage in der Wildnis braucht. Dies wird vom Guide aufgeteilt, dabei wird auch das Gewicht der Teilnehmer berücksichtigt.


Huskyschlitten und Hundegeschirr

Man steht während der gesamten Fahrt auf den Kufen des Schlittens und lenkt durch leichte Gewichtsverlagerung. Zwischen den Kufen befindet sich ein so genannter Pacer, eine schwarze Plastikscheibe, auf den man sich während der Fahrt stellen kann und so Geschwindigkeit rausnimmt. Jeder Schlitten ist zudem mit zwei Krallen ausgestattet, die man beim Hundeschlitten parken rechts und links vom Schlitten in den Schnee drückt.


Die Hunde


Jeder Teilnehmer hat fünf Hundefreunde. Sie werden 2-1-2 gespannt. Vorne die erfahrensten Hunde, in der Mitte ein unerfahrener Hund und hinten die unermüdlichen Powerhunde. Sie alle haben verschiedene Persönlichkeiten, von frech bis ruhig, und schon am ersten Tag baut man eine tiefe Verbindung zu ihnen auf.

Eines haben sie aber alle gemeinsam: Die Lust am Laufen und die unbändige Ausdauer und Kraft, den Schlitten inklusive des Teilnehmers stundenlang bergauf, bergab und geradeaus über den Schnee zu ziehen.


Draußen in der Eiseskälte


Man verbringt die meiste Zeit des Tages draußen. Egal, ob es stürmt, schneit oder bei strahlendem Sonnenschein. Bei -5 oder -40 Grad.


Die Hunde haben dabei immer Priorität. Vor der morgendlichen Abfahrt und noch bevor gefrühstückt wird, sind die Huskies dran. Dies kann Stunden dauern. Gefrorenes Fleisch hacken, Wasser kochen, Wasser auffüllen, gefrorene Häufchen entfernen, zugefrorene Näpfe säubern, Geschirr wechseln, Schlafmäntel ausziehen, sie an eine extra Leine befestigen usw.


Das gleiche gilt für den Abend. Nur, dass dann auch noch Stroh für das Nachtlager ausgelegt wird. Und erst dann, wenn alle Hunde versorgt sind, wird gefrühstückt/zu Abend gegessen.


Zwei Menschen sitzen am Tisch in einer Holzhütte
Innenraum einer Hütte ohne Strom und Wasser

Der Guide und die Teilnehmer


Ein erfahrener Guide führt den Konvoi und erklärt ganz genau, was wann und wie zu tun ist. Man kann jederzeit nachfragen, denn am ersten Tag prasseln unglaublich viele neue Informationen auf einen herein. Man lernt die Namen der einzelnen Hunde, welche Hundegeschirrgrößen sie brauchen, wie man es anlegt, wie man das Gespann zusammenstellt und auf welchen Hund man z.b. ein Auge haben sollte, weil er gerade in der Pubertät ist und gerne aus der Reihe tanzt.


Die Teilnehmer können sich Abends und früh selber organisieren und Aufgaben verteilen und ausführen. Wer macht was? Wer hilft wo? Es gibt immer was zu tun. Man kann natürlich auch durchwechseln.


Die Hütten


Die Hütten für die Nächte sind einfache Holzhütten mit Doppenstockbetten, einem Ofen und einem Essbereich. Die erste Hütte verfügt über eine Outdoortoilette. Die zweite Hütte ist etwas größer mit mehreren Zimmern. Eine Outdoortoilette ist vorhanden. Die erste und letzte Nacht verbringt man in einer voll ausgestatteten Hütte mit allen Annehmlichkeiten, inklusive Sauna.Wirklich warm werden sie trotz Feuer im Ofen nie. Wir hatten maximal Temperaturen von +3c in einer der Hütten, die andere kam nicht über -7C.


Verschneite Hütte
Verschneite Hütte mitten im Nirgendwo

Die Verpflegung


Aufgrund der extremen Umstände wird das Essen vorgekocht, mitgenommen und vor Ort nur noch erhitzt. Die Möglichkeiten, Allergien und Unverträglichkeiten zu berücksichtigen, ist sehr begrenzt. Vegetarische Kost ist möglich, muss aber vorher unbedingt angemeldet werden.


Snacks können vor Abfahrt an Tag 2 ausgewählt und in einen kleinen persönlichen Beutel gepackt werden. Es gibt Kaffee, Tee, Kakao, Nüsse, Trockenobst, Kekse, Tütensuppen und vieles mehr. Lieber zu viel einpacken, als zu wenig. Man kann die Überbleibsel am letzten Tag zurücklassen. Außerdem verfügt jeder Teilnehmer über zwei Thermoskannen.


Einfacher Herd und Hundegeschirr, das trocknet
The simple life


Anreise aus Deutschland


Von Deutschland geht's zu allererst im Flieger nach Oslo oder Göteborg und dann weiter nach Umeå. Entweder per Flugzeug oder Zug. Vom Busbahnhof in Umeå gelangt man per Bus Nr. 31 (Richtung Tärnaby) in etwa 4,5 Stunden nach Slussfors.


Zwei Busse in Schweden
Unser Bus von Umeå nach Slussfors

Von dort wird man abgeholt und fährt etwa 5 Minuten im Auto zur Unterkunft. Es gibt etwa 4 Busverbindungen von Umeå nach Slussfors am Tag. Tickets bucht man am besten über die Tabussen App oder am Schalter.

Wenn das Fliegen keine Option ist, gibt es die Möglichkeit mit der Stena Line Fähre von Kiel nach Göteborg und von dort dann weiter mit Zug und Bus.


Beste Reisezeit


Grundsätzlich von Dezember bis April, wobei es Unterschiede gibt.


  • Dezember: Start der Saison, frischer Schnee. Die Tage sind dunkel. Chance auf Polarlichter.

  • Januar (unsere Wahl – Ende Januar): der kälteste Monat. Die ersten magischen Sonnenstrahlen erleuchten die Landschaft. Chance auf Polarlichter

  • Februar: Die Tage werden länger und die Strecken sind jetzt im besten Zustand. Chance auf Polarlichter.

  • März: Die Sonne ist stärker, die Tage länger und es nicht nicht mehr allzu kalt. Bester Monat für Beginner.

  • April: lange, helle Tage. Es ist wärmer. Der beste Monat, falls die 9 tägige Wilderness Expedition auf deiner Wunschliste steht.


Sonnenuntergang im verschneiten Schwedisch Lappland
Magischer Sonnenuntergang

Wäre das etwas für mich?


Für die 5 und 6 tägige Tour wird ein mittleres bis hohes Fitnesslevel vorausgesetzt. Für die 9 Tages Tour ist ein hohes Fitnesslevel erforderlich. Das Alter der zugelassenen Teilnehmer liegt zwischen 18-68 Jahren. Vorerfahrung ist nicht erforderlich. Man bekommt alles ausführlich und bei Bedarf auch mehrmals erklärt.


Kleiner Realitycheck: Die Huskytouren, bei denen man seinen eigenen Schlitten fährt, sind kein entspannter Urlaub, sondern Arbeit.

Man ist wirklich mittendrin statt nur dabei. Bei den täglich anfallenden Aufgaben muss mit anpackt werden und man muss z.b. seinen Hundeschlitten bergauf mit Mitrennen und Anschieden unterstützen. Man kann sich das so vorstellen, dass man von den Kufen steigt, mit den Hunden den Berg hochrennt und sobald das Terrain wieder flach wird, zurück auf die Kufen springt. Das kann anstrengend werden.


Mental kann es ebenfalls fordernd sein, denn die wenigsten von uns wissen, wie es sich anfühlt, stundenlang in Eiseskälte auszuhalten. Es gibt zwar Hand und Fußwärmer, die helfen natürlich, wobei jeder von uns ein anderes Kälteempfinden und diesbezügliche Toleranz hat.


Man muss sich bewusst sein, dass man abends nicht in eine vorgeheizte Hütte kommt und sich aufwärmen kann. Wir hatten während unserer Zeit nie mehr als 3 Grad in den Hütten. Es ist wirklich kalt.


Im Notfall kann abgebrochen werden und man wird mit einem Schneemobil abgeholt, aber das sollte wirklich der letzte Ausweg sein.


Zugeschneite Tannen
Zugeschneiter Zauberwald

Packliste


Wichtig zu erwähnen wäre, dass man unbedingt verschiedene Layer und Merinokleidung einpacken sollte. Und auch hier gilt: Lieber zu viel, als zu wenig. Man kann vor Ort noch entscheiden, was dann wirklich mit auf Tour kommt. Den Rest kann man bis zur Rückkehr lagern.


Vom Anbieter bereitgestellt werden:


  • Eine große wasserdichte Reisetasche

  • Ein warmer, wasserdichter Winteroverall

  • Winterstiefel

  • Dicke Fäustlinge

  • Arbeitshandschuhe

  • Stirnlampe

  • Eine kleine und große Thermosflasche (0,5 + 1 Liter)

  • Handtücher

  • Ein Arktis Schlafsack mit Inlett


Unsere Packliste und alles, was wir auf diesem Abenteuer dabei hatten, kannst du in unserem Post: Packliste Huskytour in Lappland nachlesen.


Nahaufnahme Husky mit Eisblauen Augen
Huskyfreund


Elektronik


Kann man mitnehmen, wir hatten Drohne, Handys und eine Actioncam dabei. Man kann sie allerdings unterwegs nur mit eigenen, vorher aufgeladenen Powerbanks laden, es gibt in der Wildnis keinen Strom (außer am ersten und letzten Tag der Tour). Wichtig wäre auch, die Elektronik nachts im Schlafsack zu lagern, um die Batterielaufzeit durch die eigene Körperwärme etwas zu verlängern.


Tipps und Dinge, die man beachten sollte


  • es kann sehr kalt werden, von -5 bis -40 ist alles möglich

  • egal, ob Schneesturm oder strahlender Sonnenschein. Die Tour findet statt

  • bei der 5 Tages Tour verbringt man 2 Nächte in Hütten ohne Strom und fließend Wasser in der Wildnis. Die erste und letzte Nacht in einer gut ausgestatteten Hütte mit allen Annehmlichkeiten inklusive Sauna

  • Die Anreise ist etwas aufwendiger, lohnt sich aber komplett

  • Gute, warme Kleidung ist zu empfehlen. Zwiebellook wird der Look des Abenteuers

  • Die Hunde haben immer Priorität. Erst werden sie versorgt und dann die Teilnehmer

  • Ein gutes Fitnesslevel sollte vorhanden sein

  • Vorerfahrung ist nicht nötig


Hermann von Bunt um die Welt macht im Schnee Hundenäpfe sauber
Hermann bei der Arbeit: Hundenäpfe säubern. Bei -26 Grad

Was unterscheidet diese Tour von vielen anderen?


  • die Hunde sind teilweise echte Rennhunde, Weltmeister und Top-Athleten

  • Expertise eines Weltmeisters und grosses Verständnis für das Dog Mushing

  • kleine Gruppengrößen mit maximal 4 Teilnehmern

  • exklusive Kulisse des Vindelfjällen Naturreservats

  • keine Massenabfertigung

  • Fokus auf Selberfahren, Teamgeist und den Sport an sich

  • Verantwortung seinem Team (den Hunden) gegenüber

  • the real deal. Nicht aufgesetzt oder gekünstelt, hier kann man richtig in diese einzigartige Welt eintauchen

  • Einblicke, die einem sonst verborgen bleiben


Was kostet so eine Husky Schlittentour?


Bei Petter Karlsson kostet die 5 Tages Husky Safari 1925 Euro, die 6 Tages Next Level Adventure 2631 Euro und die 9 Tages Wilderness Expedition 3956 Euro. (Stand September 2026)


Inkludiert in diesem Preis ist: die komplette Verpflegung, die Unterkünfte und Teile des Equipments, wie Boots, ein arktischer Schlafsack oder ein wind- und wasserdichter arktischer Overall. Die Anreise muss separat bezahlt werden.


Wenn Abgeschiedenheit, kleine Gruppen und eine authentische Erfahrung nicht die Top-Prioritäten sind, kann man in den beliebten (dadurch aber auch touristisch volleren) Orten 2-3 Tagestouren für etwa 800-1500 Euro buchen.


Wie steht's um das Tierwohl?


Die Frage, die man sich wahrscheinlich vor Antritt einer Huskyschlittentour stellt: Wie steht es um das Tierwohl und ist das alles Tierquälerei?


Ob Hundeschlittentouren Tierquälerei sind, hängt stark vom Anbieter und den Haltungsbedingungen ab. Schlittenhunde haben einen natürlichen, enormen Lauf- und Arbeitsdrang, und richtig geführt kann das Ziehen für sie eine erfüllende Beschäftigung sein.


Kati von Bunt um die Welt kuschelt mit einem Husky im Schnee
Bonding

Mit boomenden Tourismus und hoher Nachfrage nehmen leider auch Fälle zu, in denen das Tierwohl auf der Strecke bleibt. Deswegen ist es wichtig, sich im Vorfeld genau mit den verschiedenen Anbietern auseinanderzusetzen und bei Bedarf auch Fragen zum Thema Tierhaltung zu stellen.


Bei Petter Karlsson hatten wir das Gefühl, dass es den Hunden gutgeht. Sie waren alle extrem happy, motiviert und aufgeregt, gleich loszuflitzen. Niemand machte einen verstörten oder verängstigten Eindruck, ganz im Gegenteil. Man kann sich alles ansehen (auch alleine und ohne, dass jemand kontrolliert, wo man langgeht), es wird sich mit vollster Hingabe um sie gekümmert, denn sie sind nicht nur Hunde für Huskytouren, sondern auch für Weltmeisterschaften. Wir haben auf dieser Tour hautnah gespürt, dass sich alles um die Hunde und ihr Wohlbefinden dreht.


Unsere Erfahrung


Wir hatten absolut null Ahnung, auf was wir uns da genau einlassen und was die Kälte mit uns machen würde. Hermann hat's besser weggesteckt und ist in den Aufgaben rund um die Hunde richtig aufgeblüht, ich hatte vor allem am zweiten Tag wirklich mit der Eiseskälte zu kämpfen, inklusive Tränen und dem Gedanken abzubrechen.


Holzhütte im Schnee
Holzhütte von Tag 2

Dennoch würden wir beide sagen: es war die beste Entscheidung, unsere Tour dort gebucht zu haben, und wer weiß..vielleicht machen wir sie eines Tages noch einmal :) Es war auf jeden Fall ein Abenteuer, das wir nie vergessen werden.


Unsere ausführlichen und persönlichen Huskyschlitten-Abenteuer Zusammenfassung mit allen Details kannst du in unserem Artikel: Huskytour durch Lappland – Unsere Erfahrung nachlesen.


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