Reisebericht Rom - Die ewige Stadt

Aktualisiert: 20. Apr 2019


Über die antike Hauptstadt Italiens, die auf eine fast 3000-jährige Geschichte zurückblickt. Jährlich strömen knapp 9 Millionen Touristen in die ewige Stadt, die selber nur 2,6 Millionen Einwohner hat. Dementsprechend hoch ist der Andrang vor den Sehenswürdigkeiten.


In diesem Beitrag findest du:


Vatikanmuseum Petersplatz Kolosseum Römisches Forum Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II Pantheon Trevi Brunnen Guide: Rom an einem Tag



Rom bietet so viel Kultur und Geschichte, dass sich ein Besuch, selbst wenn es nur für einen einzigen Tag ist, immer lohnt. Im historischen Zentrum ist alles schnell und einfach zu Fuß erreichbar. Wenn man in Roms Altstadt durch die alten Straßen und Gassen schlendert, stellt man sich unweigerlich vor, wie wohl Gladiatoren im Kolosseum gekämpft haben müssen. Man kann sehen, wie Dutzende Imperatoren versucht haben, den jeweiligen Vorgänger mit noch eindrucksvolleren Bauten zu übertrumpfen. Man sieht, dass dort weltberühmte Maler, Bildhauer und andere große Persönlichkeiten ihre Spuren hinterließen und Menschen aus aller Welt nach Italien strömen, um sich diese einmalige Stadt anzuschauen. Rund um die Sehenswürdigkeiten tummeln sich Einheimische und unzählige Touristen. Überall gibt es kleine Restaurants, typische italienische Cafés, in denen in wenigen Augenblicken wohlschmeckende Espressi für die Laufkundschaft zubereitet werden. Dazu wohnt auch noch der Papst in Rom. Es ist fast unmöglich, nicht beeindruckt zu sein. Es war Dezember in Deutschland und dementsprechend kalt. Kati und ich waren auf Heimaturlaub und jeder von uns wollte ein paar Tage mit seiner Familie an einem schönen Ort in Europa verbringen. Meine Familie entschied sich für ein paar Tage in Rom, um den kalten, grauen Tagen mal mit ein wenig Sonne und Wärme entgegen zu kommen. Wir liehen uns ein Auto und fuhren die ganze Strecke von Deutschland, durch Österreich und dessen Alpen bis nach Rom.

Nach einer langen Anfahrt kamen wir dann endlich in Rom an. Mit einem Leihwagen durch die Rush Hour zu fahren war allerdings keine so gute Idee. Ich hatte das Chaos auf italienischen Straßen etwas unterschätzt. Blinker benutzt in Italien so gut wie niemand, die Straßen sind eng, voll und es wird ohne ersichtliche Regeln gefahren. Gut, bei rot sollte man anhalten, aber ansonsten gilt, wer sich an Verkehrsregeln hält, wird nie am Ziel ankommen. :) Ständiges Gehupe, Leute, die wild mit den Händen wedeln und ziemlich eindeutig gestikulieren was sie so gerade denken. Und immer wieder drängeln sich Motorroller in die noch so kleinsten Lücken, nur um ein paar Zentimeter weiter nach vorne zu kommen. Wir kamen dann aber glücklicherweise doch ohne Blechschäden, Kratzern und mit intakten Außenspiegeln an. Wir hatten eine Ferienwohnung im Stadtteil “Rione XV Esquilino” gebucht, da diese um einiges günstiger war als ein vergleichbares Hotelzimmer in derselben zentralen Lage. Der große Vorteil an Ferienwohnungen ist, dass sie meist über eine kleine Küche verfügen, in der man selber kochen kann und somit die Kosten unten halten kann. Aufgrund der super Lage im Zentrum Roms konnten wir fast alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß ablaufen.

Vatikan Um zum Vatikan zu gelangen mussten wir die U-Bahn nehmen. Die Haltestelle Manzoni lag nur ca. 5 Minuten von unserer Ferienwohnung entfernt und war leicht zu finden. Wie in Rom und eigentlich allen großen Städten so üblich, ist man nie alleine mit der Idee den Vatikan oder andere Top Sehenswürdigkeiten der jeweiligen Städte zu besuchen. Und so passiert es, dass man schnell in einem überfüllten Metrowaggon landet. Also war für die gesamte Fahrt über kuscheln angesagt. Von der Metrostation Cipro war es dann nicht mehr weit bis zum Vatikanmuseum. Tipp: Man kann die meisten Tickets, die man für die Sehenswürdigkeiten benötigt, vorher im Internet kaufen. Einfach ausdrucken und mitnehmen. Das erspart einem das lästige warten in den Schlangen. Das Museum beherbergt verschiedene Ausstellungsbereiche, die alle einem anderen Thema gewidmet sind. So gibt es z.B. einen Bereich, in dem verschiedenste Kulturen vorgestellt werden. Unter anderem die Kultur der Aboriginals aus Australien, die japanische Kultur mit Samurai-Rüstungen und Kleidungstücken, oder die afrikanische mit ihren Masken und Speeren. Desweiteren gibt es einen schönen Außenbereich mit Blick auf den Petersdom sowie einen zweiten mit angeschlossenem Café. Es ist wie überall in Rom recht voll, man fühlt sich oft als Teil einer homogenen Menschenmasse, die sich langsam durch die verschiedenen Bereiche schiebt. Tipp: Es ist möglich geführte Touren zu buchen, die dann zu einer Zeit stattfinden, zu der nicht so viele Touristen im Museum sind. Desweiteren werden Audio-Guides, die einem die Geschichte der Ausstellungsstücke näher bringen, angeboten. Nachdem wir uns im ersten Museumsbereich umgeschaut hatten, gingen wir weiter in Richtung Sixtinische Kapelle. Auf dem Weg dorthin kommt man an unzähligen Artefakten, alten Münzen, unglaublich beeindruckenden Gemälden, wie dem letzten Abendmal und Deckenmalereien vorbei. Eines meiner Highlights war die Galerie der Landkarten. Der Gang wirkt wie ein langer Tunnel, an dessen Seitenwänden alte Landkarten aufgemalt sind. Aber das eigentliche Highlight ist die gold schimmernde Deckendekoration, die mich kurzzeitig sprachlos machte. All diese Details in den Bildern und den Figuren, die an der Decke befestigt sind. Mir ging durch den Kopf, wie viele Jahre das wohl gedauert haben muss, bis diese Kunstwerke fertiggestellt wurden.

Weiter ging es durch viele weitere Räume und kleine Hallen, bis wir dann schließlich die sixtinische Kapelle betraten. Achtung: Es herrscht Fotografier- und Redeverbot. Mein Blick richtete sich unweigerlich nach oben an die Decke, auf der Suche nach der Szene, in der Gott den Menschen berührt. Der Kapellenraum ist riesig und die komplette Decke ist mit Fresken verziert. Wir blieben eine Weile und sahen uns alles in Ruhe an. Man kann wirklich lange in den verschiedenen Bereichen verweilen und sich erneut, wie schon in den Räumen davor, in den Details dieser beeindruckenden Malereien verlieren. Für uns aber sollte es noch weiter zum Petersdom gehen und so verließen wir das Museum in Richtung Petersplatz. Vom Ausgang des Vatikanmuseums sind es ungefähr 15 Minuten Fußweg dorthin. 15 Minuten, in denen man gefühlt alle 20 Meter gefragt wird, ob man nicht einen Selfie-Stick kaufen möchte. Oder wie wärs mit einem faltbaren Korb. Oder einem Glibberschweinchen das quietscht wenn man es auf den Boden wirft? In der ganzen Altstadt versuchen “Händler” ihren Kram zu verkaufen. Es passiert leider oft, dass man durch Rom läuft, fasziniert die alten Denkmäler betrachtet, nur um von einem “Selfie Stick? 5 Euro!” wieder zurück in die Realität befördert zu werden. Leicht genervt kamen wir dann am Petersplatz an, aber ruck, zuck - nachdem wir uns umgeschaut hatten - waren die letzten Minuten mit den nervigen Verkäufern wieder vergessen. Der Platz ist riesig und umrandet von dicken Säulen. In der Mitte steht der Vatikanische Obelisk, der das Zentrum des Platzes bildet. Der Petersplatz ist zu einer Seite geöffnet und auf der gegenüberliegenden befindet sich der Petersdom mit seiner riesigen Kuppel. Man kann den Petersdom natürlich auch besichtigen. Aber auch hier gilt: Vorher buchen, um Wartezeiten zu verkürzen. Außerdem sollte man auf angemessene Kleidung achten. Die Schultern müssen bedeckt sein und kurze Hosen sind tabu. Das gilt für fast alle heiligen Stätten in Italien. Kolosseum Von unserer Ferienwohnung waren es ungefähr 20 Gehminuten bis zum Kolosseum. Ich war in der Nacht davor schon mal dort, weil ich einfach zu neugierig war. Man kann das Kolosseum schon von Weitem sehen, wenn man eine der großen Hauptstraßen hinab läuft. Dort angekommen staunt man nich schlecht, wie unglaublich groß und vor allem hoch diese einstige Arena ist.

Wenn man sich vorstellt, dass dieses Gebäude fast 2000 Jahre alt ist, kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus. Wir kamen sehr früh am Kolosseum an, weil wir den Touristenmassen aus dem Weg gehen und möglichst eine menschenleere Arena sehen wollten. Der Plan schien auch aufzugehen, denn ich hatte die Tickets wieder vorab im Internet besorgt, um die Wartezeit am Einlassbereich zu verkürzen. Die elektronische Eintrittskarte war auf meinem Handy gespeichert und wurde auch von allen Einlassern akzeptiert. Bis auf den Letzten, er bestand darauf, eine ausgedruckte Variante des Tickets zu bekommen. Hatte ich aber leider nicht. Und so sollte ich ihm das Ticket an seine Email Adresse schicken, damit er es ausdrucken und abstempeln konnte. Selbstverständlich funktionierte seine Email Adresse nicht. Nach 30 Minuten ging es dann doch irgendwie, aber die Zeit, die wir gut gemacht hatten, war leider wieder verloren. Also beim nächsten mal: einfach ausdrucken! Dann war es endlich soweit und wir betraten das Kolosseum. Wir gingen die alten und sehr steilen Steintreppen hinauf, um auf die Aussichtsränge zu kommen. Der Anblick ist der Hammer, die Arena riesengroß. 60000 Menschen, so sagte man vor Ort, sollen hier einst reingepasst haben. Kämpfende Gladiatoren, Tierkämpfe, Gemetzel: All das hatte hier zur Bespaßung des Volkes statt gefunden. Es gibt keinen Arenaboden mehr und so kann man von oben in die Katakomben schauen. Früher wurden dort Requisiten gelagert und transportiert, um das Bühnenbild umzubauen. Die Arena ist an einigen Stellen sehr verfallen und zuzementiert, um den weiteren Verfall zu stoppen. Zu dem Zeitpunkt, an dem wir dort waren, stand auch noch ein Baugerüst um das Kolosseum, da es vom Abgasschmutz, der die alten Steine langsam zersetzt, gereinigt wurde. Man kann anhand verschiedener Tafeln und Ausstellungsstücke, die sich überall befinden, viel über die Geschichte dieser einzigartigen Arena nachlesen. Darüberhinaus gibt es natürlich auch einen obligatorischen Souvenirshop, in dem man teuren Klimbim kaufen kann. Von dem Balkon vor dem Shop hat man allerdings einen tollen Blick auf den Konstantinsbogen und auf das Römische Forum. Römisches Forum Das Römische Forum liegt nur einen Katzensprung vom Kolosseum entfernt. Es muss ein Eintrittsticket gelöst werden, das aber im Kolosseumsticket enthalten ist.

Das Römische Forum ist eine Ausgrabungsstätte, die einem einen Blick in die Vergangenheit Roms gewährt. Hier findet man Überreste einer alten Basilika, meterhoher Säulen, alten Versammlungshäusern und Tempeln. So wie hier, habe ich mir Rom immer vorgestellt. Es sind zwar nur Ruinen und man kann auch wirklich nur erahnen, wie diese Bauten einmal ausgesehen haben müssen, aber wenn man im Forum steht und der Blick über diese Ruinen schweift und im Hintergrund die Domkuppeln Roms silbrig glänzen, dann ist das schon ziemlich einzigartig. Ein Blick zurück und man hat einen wunderbaren Blick auf das Kolosseum. Allein für diesen Moment hat sich die Reise nach Rom für mich gelohnt. Die Wege bestehen aus großen, alten Pflastersteinen. Es lohnt sich, das gesamte Forum abzulaufen, da es wirklich viel zu entdecken gibt und sich je nach Standpunkt einzigartige Perspektiven auf die Stadt ergeben. Es gibt auch zahlreiche Sitzmöglichkeiten, die zum verweilen, genießen und träumen einladen. Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II Nachdem wir das Römische Forum verlassen und uns durch die Horden der Selfie-Stickverkäufer gewuselt hatten, besuchten wir das Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II.

Dieses Denkmal wurde zu Ehren Vittorio Emanuele II gebaut. Er war der erste König des damals neu gegründeten italienischen Königreiches. Der Eintritt ist kostenlos. Man betritt dieses Monument durch eine bewachte Eingangstür. Es führt eine riesige Marmortreppe hinauf auf den ersten Absatz, wo ein Grab des unbekannten Soldaten liegt. Dieses wird von zwei Soldaten bewacht. Von da aus kann man weiter nach oben gehen. Auf dem Weg sieht man schon die riesige Bronzestatue des reitenden Königs. Alles wirkt überdimensioniert und etwas kühl. Desweiteren befindet sich noch ein Militärmuseum am höchsten Aussichtspunkt. Das Museo del Risorgimento. Ganz oben angekommen, hat man einen wirklich tollen Ausblick auf die Dächer und Kuppeln Roms. Wir blieben allerdings nicht lange, da das ganze Denkmal, wie schon geschrieben, recht kalt wirkt und nicht besonders einladend ist. Wir hatten für den Tag noch den Trevi Brunnen auf unserer Liste und so ging es für uns, wieder zu Fuß, in 10 Gehminuten dorthin. Trevi Brunnen Wir machten uns also auf den Weg zu unserer letzten Station des Tages, dem Trevi Brunnen. Entworfen von Nicola Salvi gehört dieser aus weißem Marmor und Travertin gefertigte Brunnen zu den berühmtesten und bekanntesten auf der Welt. Dementsprechend hoch war dort natürlich der Andrang. Der Brunnen liegt auf einem kleinen Platz umringt von Häusern, kleinen Restaurants und Eiscafés. Der Platz an sich ist nicht sonderlich groß und gefüllt mit Touristen. Trotzdem ist es sehr lohnenswert, den Brunnen zu besuchen und wahrscheinlich auf jedermanns Liste, der Rom einen Besuch abstattet.

Das weiße Gestein, im Kontrast zu dem türkisblauen Wasser und den goldenen Verzierungen der römischen Buchstaben im Hintergrund, sieht im Sonnenlicht einfach umwerfend aus. Es plätschert und überall knipsen Menschen Fotos, posieren und werfen Münzen in den Brunnen. Es heißt ja, dass wenn man eine Münze über seine Schulter in den Brunnen wirft, man eines Tages wieder nach Rom zurückkehren wird. Bei der Menge an Touristen kommt da schon ein wenig was an Münzen zusammen. Das ganze Geld wird in regelmäßigen Abständen von Arbeitern der Stadt Rom aus dem Wasser gefischt und für die Instandhaltung des Brunnens sowie für gute Zwecke verwendet. Pantheon Den letzten Tag unserer Reise nach Rom wollten wir etwas ruhiger angehen lassen und die Stadt nochmal genießen. Es stand eigentlich nur noch eines auf unserer To Do Liste: Das Pantheon.


Eine in ihren Grundrissen fast 1900 Jahre alte Kirche mit einer riesigen Dachkuppel, die ein Loch in der Mitte hat. Der Eintritt war kostenlos, aber die Stadt denkt darüber nach, eine Eintrittsgebühr einzuführen. Vor dem Pantheon befindet sich ein schöner Platz mit einem kleinen Obelisken und einem Brunnen. Hier findet man zahlreiche gute Cafés und Gelaterias. In den kleinen Gassen, die sich rundherum befinden, kann man gut Souvenire kaufen. Lederwarengeschäfte, echte Parfümerien und authentisches italienisches Essen findet man dort. Das Pantheon selbst ist, wie irgendwie alles in Rom, riesig und auf seine Weise spektakulär. Die Decke ist nach wie vor die größte nicht verstärkte Betonkuppel der Welt. Das Loch, das sich in der Mitte befindet, dient als Lichtquelle, da diese Kirche über keine Fenster oder ähnliches verfügt. Der Fußboden besteht aus Marmor, ist reich verziert und leicht gewölbt. Das heißt, er ist in der Mitte etwas höher als in den Außenbereichen. Es gibt eine Legende, die besagt, dass es trotz des Loches in der Kuppel nicht in das Innere der Kirche regnet.

Das ist leider nicht wahr und der Regen ist der Grund, weshalb der Fußboden gewölbt ist und kleine Wasserabflussrinnen hat. Wenn es draußen nieselt und im Inneren eine Messe stattfindet, sammelt sich im Normalfall genug Wärme unter der Kuppel, sodass der hereinfallende Regen verdunstet, noch bevor er den Boden erreicht. Das gilt jedoch nicht, wenn es stark regnet. Das Pantheon ist auch Grabstätte einiger berühmter Persönlichkeiten Italiens, unter anderem sind hier die Maler Raffael und Giovanni begraben. Ich muss sagen, dass das Pantheon eine der wenigen Sehenswürdigkeiten war, in denen es gesittet zuging und kein besonders hoher Andrang herrschte. Vielleicht hatten wir aber auch einfach nur Glück. Nach unserem Besuch schlenderten wir noch ein wenig durch die Stadt. Wir liefen einfach immer dahin, wo wir glaubten, es sei schön. So landeten wir in einem kleinen Restaurant, in dem wir leckere Pizza aßen und anschließend nochmal am Trevi Brunnen.

Rom an einem Tag Die “wichtigsten” Sehenswürdigkeiten Roms kann man durchaus an einem Tag erleben. Wenn man früh am Flughafen ankommt, steigt man in die S-Bahn in Richtung Termini. Dort angekommen nimmt man die Metro in Richtung Laurentina. Nach kurzer Fahrt ist man bereits am Kolosseum. Wenn man das Eintrittsticket schon vorher im Internet gekauft und ausgedruckt hat, sollte es recht schnell gehen bis man im Innenbereich des Kolosseums ist. Nachdem man sich alles angeschaut hat, geht es weiter zum Römischen Forum. Es liegt nur 5 Gehminuten entfernt. Nach dem Besuch im Forum geht man weiter in Richtung Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II. Dieses Denkmal muss man nicht unbedingt besichtigen und man kann getrost weiter gehen. Nun muss man sich entscheiden, was man zuerst sehen will: Trevi Brunnen oder Pantheon?

Meine Empfehlung wäre das Pantheon zuerst zu besuchen. Vom Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II liegt es ungefähr 15 Gehminuten entfernt. Dort gibt es auch gute Restaurants in denen man lecker essen kann. Vom Pantheon aus sind es dann ca. 20-25 Minuten zu laufen bis man am Trevi Brunnen ankommt. Je nach dem, wie viel Zeit nun noch übrig ist, kann man weiter schlendern oder wieder zurück zur Metrostation am Kolosseum, oder zum Zug, der einen wieder zum Flughafen fährt. Viel hängt aber auch davon ab, wieviele Touristen unterwegs sind. Die Wartezeiten am Kolosseum und am Römischen Forum können stark variieren. Zu Zeiten, in denen nicht so viele Besucher in Rom sind wie im späten Herbst, sollte es aber kein Problem sein, diese Sehenswürdigkeiten an einem Tag zu besuchen. Fazit Zusammenfassend kann man sagen, dass sich ein Besuch in Rom immer lohnt. Klar kann es nerven, dass man keine 20 Meter laufen kann ohne dass jemand versucht einem etwas zu verkaufen. Dass, sobald man sich z.B. dem Kolosseum nähert, auf einmal tausend Tourguides den besten Eintrittspreis bereit halten. Und ehrlich ist auch, wenn man sagt, dass Rom unglaublich dreckig war, sobald man die Touristenpfade verlässt. Aber der Strahlkraft von 3000 Jahren Geschichte, Architektur, Kultur und Religion kann man sich dann doch nur sehr schwer entziehen. Ich habe natürlich auch eine Münze in den Trevi Brunnen geworfen und denke, dass wenn ich mal wieder in der Nähe bin, Rom mit Sicherheit nochmal besuchen werde, diesmal dann mit Kati.


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Kati + Hermann

Wir sind zwei Backpacker und Reiseblogger, die ihr konventionelles Leben vor vielen Jahren hinter sich gelassen haben. Auf unserer Weltreise erkunden wir ferne Länder und lassen uns gerne treiben. Am liebsten abseits des Mainstream. 

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