Neuseeland - Wanderungen | Rangitoto

Aktualisiert: 20. Apr 2019


Rangitoto ist eine Insel vulkanischen Ursprungs unweit vom Zentrum von Auckland. Sie ist etwa 5,5 km breit und hat einen symmetrischen Vulkankegel, der 260 m in den Himmel ragt. Im Umkreis befinden sich noch rund 50 andere Vulkane, die zu den Vulkanfeldern rund um Auckland gehören. Die Insel ist mit ihren rund 6000 Jahren noch relativ jung und wurde 1854 den Maori für 15 Pfund von europäischen Einwanderern abgekauft.

Rangitoto ist ein beliebtes Tagesausflugsziel und wird mehrmals täglich von Fähren angefahren. Während der Überfahrt hat man einen tollen Blick auf Aucklands Skyline. Wenn man Glück hat, kann man Delfine sehen.

Auf Rangitoto angekommen, gibt es mehrere Wanderwege und Höhlen, die erkundet werden können. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert. Wenn man gehandicapt ist oder keine Lust zum Laufen hat, gibt es auf der Insel eine kleine Bimmelbahn, die einen bis kurz vor den Gipfel bringt. Alternativ kann man die Umgebung auch von einem Kajak aus genießen. Wir wollten ganz nach oben, um den Ausblick auf Auckland zu genießen und um den erloschenen Krater zu sehen.

Wenn man mit der Fähre ankommt, ist es rund um den „Hafen“ etwas voller, verläuft sich dann aber relativ zügig.

Wir gingen los, vorbei an Farn, Orchideen und erkalteten Lavafeldern, die für mich anfangs so aussahen, als ob sie dort aufgeschüttet worden wären. Ich hatte davor in meinem Leben noch nie (erkaltete) Lava gesehen und hatte keine Vorstellung, wie sowas aussieht. Die Lavafelder sind jedoch natürlich, wie ich später auf den Infotafeln nachlesen konnte. Der Vulkan ist noch recht aktiv, mit seinem letzten Ausbruch vor etwa 550 Jahren.

Der Anstieg ist mit 260 Metern Höhe und einer Länge von 2,4 km nicht wirklich anspruchsvoll, jedoch war ich damals noch das typische Stadtkind, hauptsache hübsch zurechtgemacht, ohne Kondition oder Ausdauer. Geschafft hab ich’s dann doch irgendwie, mit hochrotem Kopf und einem Puls von 180.

Wenn man oben ankommt, hat man einen tollen 360 Grad Ausblick über die gesamte Region und den Krater. Die Skyline von Auckland und Umgebung, die Insel Motutapu auf die man - wenn man möchte - noch weiterlaufen kann. Camping ist auf Rangitoto verboten, jedoch auf Motutapu auf einem D.O.C. Campingplatz möglich. Es gibt am Aussichtspunkt Rastmöglichkeiten mit Holzbänken.

Proviant sollte selbst mitgenommen werden, wir konnten auf Rangitoto (ausser auf der Fähre) keine Shops sehen.

Auf dem Rückweg sind wir etwas abseits der Touristenpfade gelaufen, haben eine Höhle besichtigt, sind nochmal vorbei an den Lavafeldern und den kleinen Ferienhäuschen, die in den 1920ern gebaut wurden. Einige von ihnen sind bis heute noch in den Buchten zu finden, um zu zeigen, wie die Insel früher für die wohlhabendere Bevölkerung genutzt wurde. Am Nachmittag fuhren wir mit der Fähre nach Auckland zurück.


In Auckland selbst blieben wir nur, um unsere ganzen Formalitäten, wie Steuernummern, Bankkarte usw. zu beantragen, uns einen Campervan zu kaufen und uns zu überlegen, wie wir das nächste Jahr eigentlich verbringen wollen, bevor wir unser grosses Abenteuer starteten und Richtung Norden fuhren.

Das Einzige, dass wir uns in Auckland „gegönnt“ haben, war eine Fahrt hoch auf den Sky Tower, von wo aus man bei gutem Wetter eine tolle Aussicht auf Rangitoto hat.

Für uns war dies ein schöner Einstieg und Anfang von dem, was Neuseeland noch für uns bereithielt.


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Kati &   Hermann

Wir sind zwei Backpacker und Reiseblogger, die ihr konventionelles Leben vor vielen Jahren hinter sich gelassen haben.

 

Auf unserer Weltreise erkunden wir ferne Länder und lassen uns gerne treiben. Am liebsten abseits des Mainstream. 

Kati + Hermann

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