Queenstown & Umgebung: Unser Jahr inmitten einer Traumkulisse

Aktualisiert: 20. Apr 2019


Bevor wir nach Queenstown kamen, hatten wir absolut keine Ahnung, was uns erwartet. Ein kleiner, ruhiger Ort auf der Südinsel vielleicht?

Falsch gedacht. In Queenstown tobt das Leben, gerade in den Sommer- und Wintermonaten. Es ist die Outdoor und Activity Stadt Neuseelands, alles was das Abenteurerherz begehrt, kann man dort in unmittelbarer Umgebung erleben.

Bungee Jumping, Fallschirmspringen, Canyoning, Wandern, Mountainbiking, Skifahren, Rafting, Jetboat, Bungee Swing, Paragliding usw. usw.

Tipp: Informiert euch zuvor über Preise, wir haben festgestellt, dass fast ALLE Aktivitäten in Queenstown teurer sind, als im Rest des Landes.

Die Stadt hat nur ca. 14.000 Einwohner, man hat aber durch die Touristenscharen und Tonnen von Backpackern das Gefühl, in einer größeren Stadt zu sein. Es gibt Unmengen an Shops, Hotels, Hostels, Restaurants, Bars, das Leben spielt sich im Zentrum ab, das gut zu Fuß zu erreichen ist.



Tipp: Falls du planst länger in Queenstown zu bleiben, dir dort eine WG oder Wohnung zu suchen, ein Auto oder andere Dinge zu kaufen: Es gibt in Queenstown eine lokale Zeitung, den Weekly Bullentin, der immer dienstags erscheint und z.B. an Tankstellen oder in Geschäften/Cafe's ausliegt (gratis). Mach dir die Mühe früh aufzustehen, denn die besten Angebote sind meistens am selben Tag schon weg.

So fanden wir z.B. unsere WG und unser zweites Auto, nachdem wir unseren Bongo nach einem Jahr wieder nach Auckland zurückbringen mussten.

Queenstown hat einen Hype, den wir bis heute nicht nachvollziehen können und jedes Mal kopfschüttelnd daran vorbeigegangen sind. Fergburger. Bei Teenies, Backpackern und Internetzombies wohl hoch im Kurs, aber mehr als eine Stunde auf einen Burger zu warten? War nichts für uns, wir empfehlen dir Devil Burger.

Queenstown hatte für uns den perfekten Mix zwischen Trubel und Ruhe. Wenn man mal keine Lust auf Trubel oder Menschen hat, ab ins Auto, kurze Fahrt stadtauswärts (Richtung: egal) und man hat wieder dieses schöne, wohlige Gefühl der Freiheit, Ruhe und wunderschöner Natur, die einen umgibt. In der näheren Umgebung findet man ausserdem auch einige Weinanbaugebiete und Käsereien.

Was ziemlich touristisch ist, uns aber dennoch gut gefallen hat, war eine Fahrt mit der TSS Earnslaw zur Walter Peak Farm.

Dort hat man die Möglichkeit mit ca. 200 anderen Touristen zu Abend zu essen, sich danach eine Schafschervorführung anzuschauen und anschließend noch überteuerte Souvenirs zu kaufen, bevor man wieder zurück nach Queenstown fährt. Es war ok, die Überfahrt wunderschön, den Rest hätte man sich (außer der Schafschershow) sparen können.

Desweiteren gibt es in Queenstown direkt in der City noch den Kiwi Birdlife Park. Unserer Meinung nach kann man sich das sparen, der Park wirkte heruntergekommen und lieblos. Wenn man einen Kiwi Park besuchen will, empfehlen wir den Rainbow Springs Nature Park in Rotorua.



Glenorchy, Kinloch, Moke Lake und Paradise waren unsere Favoriten rund um Queenstown.

Die Ausblicke, die Stille. Die Berge, die einen umgeben. Die Wasserfarbe des Wakatipu Sees. Wahnsinn.

In Glenorchy waren wir regelmäßig und liebend gerne im Glenorchy Cafe und haben dort immer eine Kaffee- und Kuchenpausen eingelegt. Es wird dort alles selbst vor Ort gebacken, schmeckt vorzüglich und man hat einen unfassbaren Blick auf die Umgebung.


Nach Kinloch sind wir gerne gefahren, wenn wir absolut keine Menschen um uns haben wollten. Niemand weit und breit, wir hatten dort unseren kleinen, geheimen Spot den wir oft zum Baden im See und zum relaxen aufsuchten.

Leider gibt es in Neuseeland Sandfliegen. Viele Sandfliegen. Tonnen. Und genau diese können einem gerne mal den Aufenthalt im Freien versauen. In Kinloch gab es davon leider besonders viele. Antibrumm hat uns da aber ganz gut geholfen.

Paradise ist im Endeffekt nur ein winziger Ort, das Ortsschild aber ist der Fotospot schlechthin und einen Besuch wert.

Der Moke Lake liegt relativ nahe an Queenstown. Es gibt dort einen schönen, ruhigen Campingplatz, auf dem wir zu der Zeit unserer Wohnungssuche oft übernachteten. Dort werden auch Reitstunden angeboten, man kann verschiedene Wanderungen starten, im See baden, Kajak fahren oder einfach nur relaxen.

Nach der Arbeit hatten wir mit der Zeit unsere eigenen Rituale entwickelt um abzuschalten: Zack ins Auto und raus in die Umgebung. Arrowtown, die Remarkables, Wilson Bay und natürlich unsere oben genannten Highlights waren einige unserer Lieblingsorte.



Wie an so vielen Orten in Neuseeland sehen die Landschaften aus wie gemalt. Selbst nach einem Jahr in Queenstown standen wir noch oft mit offenem Mund da und konnten nicht fassen, wie wunderschön dieses Stückchen Erde ist und was für ein Glück wir haben, sagen zu können:



HIER haben wir ein Jahr gelebt.


  • Bunt um die Welt Facebook Page
  • Bunt um die Welt Instagram
  • Bunt um die Welt Youtube Kanal
  • Schwarz Pinterest Icon
Kati &   Hermann

Wir sind zwei Backpacker und Reiseblogger, die ihr konventionelles Leben vor vielen Jahren hinter sich gelassen haben.

 

Auf unserer Weltreise erkunden wir ferne Länder und lassen uns gerne treiben. Am liebsten abseits des Mainstream. 

Kati + Hermann

Wir sind zwei Backpacker und Reiseblogger, die ihr konventionelles Leben vor vielen Jahren hinter sich gelassen haben.

 

Auf unserer Weltreise erkunden wir ferne Länder und lassen uns gerne treiben. Am liebsten abseits des Mainstream. 

Copyright  © Bunt um die Welt